Einigkeit herrscht über den Standort der Firmenzentrale des neuen Auto-Imperiums. Die Familien haben Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) zugesagt, den Hauptsitz nach Niedersachsen zu verlegen. Zur Wahl stehen Wolfsburg und Hannover.
Unterdessen bleibt unklar, wer an die Spitze des Unternehmens mit 380.000 Mitarbeitern rücken soll. Wenn sich am Ende weder Porsche-Chef Wendelin Wiedeking noch VW-Konzernlenker Martin Winterkorn durchsetzen, wird in einflussreichen Firmen-Kreisen Audi-Chef Rupert Stadler als Kompromisskandidat gehandelt.
Die Familien Porsche und Piech hatten sich am Mittwoch in Salzburg auf eine Fusion der beiden Marken verständigt, nachdem die Übernahme von VW durch Porsche gescheitert war. Der Sportwagenbauer stand im April nach FOCUS-Informationen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Innerhalb von 48 Stunden mussten die Zuffenhausener zehn Milliarden Euro auftreiben.



