AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Doppelte Staatsbürgerschaften

CDU und CSU lehnen FDP-Pläne für mehr doppelte Staatsbürgerschaften ab. Bosbach hält Einigung bei Turbo-Einbürgerung für möglich.

 

Führende Unions-Politiker haben die FDP-Pläne für mehr doppelte Staatsbürgerschaften und sogenannte Turbo-Einbürgerungen von Ausländern abgelehnt. „Mehrstaatigkeit fördert nicht die Integration, sondern widerspricht ihr. So kommt es in vielen Fällen zu Loyalitätskonflikten. Die Entwicklung von Parallelgesellschaften wird begünstigt.

Hieran können wir kein Interesse haben“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der in Berlin erscheinenden Tageszeitung DIE WELT.  (Mittwochausgabe). Laut Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) haben die Länder oft erhebliche Integrationsdefizite, die doppelte Staatsbürgerschaften zulassen. „Das zeigt: Wichtig ist nicht die Möglichkeit für zwei gleichzeitige Staatsbürgerschaften, sondern eine erfolgreiche Integration durch Sprache oder Arbeit“, sagte Schünemann.

Für den Innenausschuss-Vorsitzenden im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), drückt sich gerade in der Hinwendung zu Deutschland und der Staatsbürgerschaft gelungene Integration aus. „Eine Staatsangehörigkeit bedeutet Loyalität zu Deutschland. Es kann keine geteilten Loyalitäten geben“, sagte Bosbach der WELT. Wer unbedingt an seiner angestammten Staatsangehörigkeit festhalten wolle, zeige damit eben „keine vollständige Hinwendung zum neuen Heimatland“. Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl sagte der Zeitung: „Der Regelfall sollte das Bekenntnis zu einem Staat sein.“

Die Union hält zudem nichts von dem FDP-Vorschlag, Ausländer schon nach vier statt wie bisher in der Regel nach acht Jahren Aufenthalt einzubürgern. Schünemann sprach sich deutlich gegen eine solche „Einbürgerung light“ aus. „Vier Jahre sind definitiv zu kurz“, sagte Schünemann. Die Einbürgerung sei  der zentrale Bestandteil von erfolgreicher Integration. „Und die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit ist der Abschluss einer erfolgreichen Integration ausländischer Staatsangehöriger in unsere staatliche und gesellschaftliche Ordnung“, sagte Schünemann.

Das lasse sich nicht in Schnellkursen bewerkstelligen. Sein bayerischer Kollege Herrmann sagte, die FDP-Initiative für eine Turbo-Einbürgerung schieße „weit über das Ziel hinaus“. Das geltende Recht biete bereits ausreichende Möglichkeiten, besonderen Integrationsleistungen durch eine Abkürzung der Mindestaufenthaltsdauer Rechnung zu tragen. „Eine weitergehende Verkürzung auf vier Jahre halte ich nicht für gerechtfertigt“, sagte Herrmann der Zeitung.

Der CDU-Politiker Bosbach signalisierte hingegen Kompromissbereitschaft. Er nannte den Ansatz der Liberalen richtig, besondere Integrationsanstrengungen im Einbürgerungsverfahren zu honorieren. Bosbach selbst findet zwar eine Frist von lediglich vier Jahren auch „zu kurz“, hält aber eine Einigung der Union mit dem Koalitionspartner in diesem Punkt für möglich.

In der Regierungskoalition setzt sich vor allem Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) für mehr doppelte Staatsbürgerschaften ein.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Die BSW-Europaabgeordneten Michael von der Schulenburg und Ruth Firmenich sind in Moskau nach eigenen Angaben von mehreren Putin-Vertrauten und anderen hochkarätigen Politikern empfangen worden.

Man [ ... ]

Die SPD Nordrhein-Westfalen hat am Samstag Jochen Ott zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gewählt.

Ott erhielt bei der Landesdelegiertenkonferenz in Düsseldorf 96 Prozent der Stimmen. [ ... ]

In Deutschland setzen sich Gartenbesitzer zunehmend für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Eine Befragung von KfW-Research ergab, dass 93 Prozent der Haushalte mit Garten auf den Einsatz von Pestiziden [ ... ]

Die SPD Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 20. September gewählt. Sie kam am Samstag beim Landesparteitag in Wismar [ ... ]

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sieht durch die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Jobs gefährdet. Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke fordert eine [ ... ]

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) kritisiert Fußballvereine für ihren Umgang mit Stadion-Tätern und bringt strengere Regelungen ins Gespräch.

Gewalt in Stadien sei [ ... ]

Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die CDU auf ihrem Landesparteitag in Dessau die heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet. Wichtigster Tagesordnungspunkt: Beschluss [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.