Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erfüllen, könnten nach Regierungsplänen Wohngebäude aus den fünfziger und sechziger Jahren abgerissen werden. Eigentümer, die ihre klimaschädlichen Wohngebäude abreißen und neu errichten, erhalten Fördergelder.
Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erfüllen, könnten nach Regierungsplänen Wohngebäude aus den fünfziger und sechziger Jahren abgerissen werden. Das geht aus einem internen Vermerk seines Ministeriums zum sogenannten Ersatzneubau hervor.
Danach sollen Eigentümer, die ihre klimaschädlichen Wohngebäude abreißen und neu errichten, Fördergelder und zinsbegünstigte Darlehen der KfW-Bankengruppe erhalten. "In manchen Fällen kann es sinnvoller sein, ein altes Gebäude abzureißen und durch einen energieeffizienten Neubau zu ersetzten, als es aufwendig zu sanieren", sagte Ramsauer dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.
Die Kriterien für ein entsprechendes Programm würden derzeit ausgearbeitet, heißt es in dem Ministeriumspapier. Danach sollen denkmalgeschützte Bauten von dem Programm genauso ausgenommen werden wie "stadtbildprägende Gebäude in Stadtkernen". Auch in Stadtvierteln, in denen sogenannte Erhaltungssatzungen gelten, sollen keinen Ersatzneubauten erlaubt sein. Experten schätzen, dass für das Programm rund 900000 Wohngebäude in Frage kommen.



