14,7 Millionen Euro Abfindung für Hochtief-Vorstand bei Übernahme. Der 60jährige Hochtief-Chef Lütkestratkötter bekäme ab sofort eine jährliche Altersversorgung in Höhe von 353 000 Euro.
Berlin. Im Fall einer Übernahme des größten deutschen Baukonzerns
Hochtief erhielt der Vorstand um den Vorsitzenden Herbert Lütkestratkötter
Barabfindungen in Höhe von insgesamt 14,69 Millionen Euro. Das
berichtet die BILD-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf
den Geschäftsbericht. Jedem der Vorstandsmitglieder stünde als
Entschädigung für die Beendigung des Dienstvertrags eine Abfindung
von zweieinhalb Jahresbezügen zu. Demnach hätte Vorstandsvorsitzender
Lütkestratkötter Anrecht auf 4,01 Millionen Euro Barabfindung,
die anderen vier Vorstände auf bis zu 2,67 Millionen Euro. Hinzu
kämen Pensionsansprüche ab Vollendung des 60. Lebensjahres von
insgesamt jährlich 1,217 Millionen Euro. Der 60jährige Hochtief-Chef
Lütkestratkötter bekäme ab sofort eine jährliche Altersversorgung
in Höhe von 353 000 Euro. Die weiteren vier Vorstände des Baukonzerns
hätten Pensionszusagen zwischen 183 000 und 249 000 Euro. Unter
der Annahme, dass alle Vorstände 70 Jahre alt werden, summierten
sich die Pensionszahlungen auf 12,17 Millionen Euro, erreichen
sie das 80. Lebensjahr wären dies insgesamt 24,34 Millionen Euro.



