AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

2010, gerade noch überlebt

Bei einem Bankrott Spaniens wird wohl niemand mehr annehmen, dass Deutschland, ohne selbst unterzugehen, dieses Land retten könnte. Noch weniger bei Frankreich. Dann ist die gesamte Eurozone bankrott und jedes Euro-Huhn wird sich selbst zu retten versuchen. Aber das ist ein Thema für das Frühjahr 2011, wenn vermutlich der endgültige Systemcrash und die Euro-Auflösung kommen.

 

Von Walter K. Eichelburg

War das Jahr 2007 der Beginn der weltweiten Finanzkrise mit dem Zusammenbruch der US-Subprime-Kredite und dessen Derivaten wie ABS, MBS und CDO, so begann das Jahr 2008 extrem kritisch mit dem Defakto-Zusammenbruch der Investmentbank Bear Stearns (wurde übernommen) und dann dem echten Zusammenbruch einer anderen US-Investmentbank: Lehman Brothers. Das brachte im September 2008 fast das Welt-Finanzsystem zum Absturz. Aber noch glaubten alle an die umfassenden Bailout-Fähigkeiten der Staaten, die damals auch alle Spareinlagen „garantierten“. 2009 war ein eher „ruhiges“ Jahr, gekennzeichnet von massiven Konjunkturpaketen der Staaten.

 

2010, das Jahr der Euro-Krisen

Es begann im Dezember 2009 mit der Aufdeckung von Defizitschwindeleien von Griechenland und kulminierte im April und Mai 2010 mit dem Fast-Staatsbankrott Griechenlands. Für einige Tage schossen die Zinsen für 2-jährige griechische Staatsanleihen auf 38 Prozent, was den defakto-Staatsbankrott dieses Landes anzeigte. Als dann im Mai auch noch Deutschland überraschend aus dem Euro aussteigen wollte, wurde eiligst ein EU-Krisengipfel einberufen und ein €750-Milliarden- „Rettungspaket“ geschnürt, mit welchem dem Bondmarkt gezeigt werden sollte, dass die Eurozone und besonders Deutschland „solidarisch“ für alle Euro-Staatsschulden haftet. Womit man Merkel, Schäuble und Deutschland erpresste, um nicht aus dem Euro auszusteigen, ist noch nicht bekannt, es dürfte aber mehr als unfein gewesen sein.

Im November 2010 war das nächste Schwein der PIIGS dran: Irland drohte unter den enormen Auslandsschulden der Banken zusammenzubrechen. Wieder das gleiche Szenario, wieder komplizierte Beruhigungspillen von der EU für den Bondmarkt.

Gleich hinter Irland warten noch einige andere Eurostaaten auf den Untergang: zuerst Portugal und Spanien, dann Belgien und Frankreich. Belgien ist als Staat gerade in Auflösung, für die enormen Staatsschulden wird nach der Teilung und gegebenfalls Übernahme durch andere Staaten niemand aufkommen.

Selbst bei einem Bankrott Spaniens wird wohl niemand mehr annehmen, dass Deutschland, ohne selbst unterzugehen, dieses Land retten könnte. Noch weniger bei Frankreich. Dann ist die gesamte Eurozone bankrott und jedes Euro-Huhn wird sich selbst zu retten versuchen. Aber das ist ein Thema für das Frühjahr 2011, wenn vermutlich der endgültige Systemcrash und die Euro-Auflösung kommen.

 

Ein gutes Gold- und Silberjahr

Obwohl man weiter auf den Goldpreis von Seite der Zentralbanken gedrückt hat, war die Performance in 2010 beachtlich. Gold stieg in Euro in 2010 um ca. 40 Prozent, in US-Dollar um ca. 30 Prozent. Silber war noch viel besser und stieg in US-Dollar um 72 Prozent, in Euro sogar um 88 Prozent.

2011 wird noch ein besseres Gold- und Silber-Jahr werden, denn es ist kaum anzunehmen, dass die großen Währungen 2011 noch überleben werden. John Williams, der die realen Statistiken der USA errechnet (nicht die offiziellen Lügenzahlen), sagt voraus, dass der US-Dollar sehr bald in die Hyperinflation gehen wird – also massiv abgestoßen wird. Beim Euro ist die Situation noch schlimmer, denn wie sich 2010 gezeigt hat, besteht die „Führung“ der Eurozone aus einem Haufen heftig gackernder und steitender Hühner. Wer noch in solchen Währungen ist, wird bald alles verlieren. Es ist höchste Zeit für die Rettungsboote aus Gold und Silber.

www.hartgeld.com

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Angesichts weiter steigender Eigenanteile für Pflegepatienten im Heim fordert die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), Bund und Länder zu einer höheren Kostenbeteiligung [ ... ]

Nato-General: Allianz will an Ostflanke

Die Nato will in den kommenden zwei Jahren an der Grenze zu Russland massiv aufrüsten und deutlich mehr Waffen einlagern.

"Wir werden spürbar größere Vorräte als bisher in den Nato-Grenzstaaten [ ... ]

Die Linke hat 2025 einen sprunghaften Mitgliederzuwachs verzeichnet. Am 31. Dezember 2025 zählte die Partei insgesamt 123.126 Mitglieder, berichtet die "Bild" (Samstagausgabe).

Damit hat sich die Mitgliederzahl [ ... ]

Dänemarks Armeechef, General Michael Wiggers, hat von der Nato konkrete Schritte für mehr Sicherheit in der Arktis gefordert. "Wir müssen mit der Nato aktiv in der Arktis auftreten, Operationen [ ... ]

Schweitzer dringt auf Einführung von Digitalabgabe für Tech-Riesen

Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Alexander Schweitzer (SPD), hat eine rasche Einführung einer Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne gefordert. "Wir brauchen [ ... ]

Unter den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine wächst angesichts der gezielten Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur und der aktuellen Kältewelle die Zahl derer, die wegen des Mangels [ ... ]

Der Aufbau eines funktionierenden Ladenetzes für E-Autos ist offenbar günstiger als vielfach angenommen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) kommt [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.