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GR: Kein Haircut?

Niederländischer Notenbankchef lehnt Griechenland-Umschuldung kategorisch ab: „Diese Länder haben in der Vergangenheit das Falsche getan. Sie schulden es sich selbst, jetzt ihre jetzt auch ihre eigenen Probleme zu lösen.“ - Griechischer Minister hält Umschuldung für unumgänglich – Schritt ist nur noch eine Frage der Zeit

 

Der niederländische Zentralbankchef Nout Wellink lehnt Umschuldungsspekulationen in Griechenland kategorisch ab. „Wir haben uns den griechischen Fall angeschaut und eine Nachhaltigkeitsanalyse gemacht“, sagte Wellink im Interview mit der Financial Times Deutschland (Dienstagausgabe). „Auf dieser Grundlage sagen wir: Es ist möglich, die öffentlichen Finanzen Griechenlands ohne Schuldenrestrukturierung zu sanieren und die Volkswirtschaft wieder aufs Gleis zu setzen.“

Der Notenbanker vermutet Ignoranz als wichtigen Grund für die Forderungen nach eine Schuldenrestrukturierung in Griechenland. „Wenn Leute eine Restrukturierung fordern, sagen sie eigentlich nichts anderes als: Bitte schickt mir die Rechnung“, so der Niederländer. „Wahrscheinlich wollen sie das nicht wirklich. Viele verstehen offenbar nicht, wie hoch die Rechnung wäre.“

Doch Wellink sieht auch moralische Gründe, weshalb Länder wie Griechenland an ihren Spar- und Sanierungsvorgaben festhalten sollten. „Diese Länder haben in der Vergangenheit das Falsche getan. Sie schulden es sich selbst, jetzt ihre jetzt auch ihre eigenen Probleme zu lösen.“

 

Griechischer Minister hält Umschuldung für unumgänglich – Schritt ist nur noch eine Frage der Zeit
 
Trotz öffentlicher Dementis bereiten Griechenland, die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) hinter den Kulissen eine Umschuldung der griechischen Staatsschulden vor. „Es war von Anfang an klar, dass wir umschulden müssen“, sagte ein amtierender Minister der griechischen Regierung der „Welt“ (Dienstagausgabe). „Wir haben den Europäern und dem IWF schon Anfang 2010 gesagt, es wäre besser, Hilfskredite sofort mit einer Umschuldung zu verknüpfen“, sagte der Minister, der namentlich nicht genannt werden möchte. „Doch die Kollegen der europäischen Regierungen sagten uns damals: ‚Es geht hier nicht nur um euch. Wir müssen erst einmal Zeit für die Stabilisierung der gesamten Eurozone gewinnen, und Ihr müsst beweisen, dass Ihr sparen und reformieren könnt, bevor wir über eine Umschuldung reden.’ Das haben wir jetzt getan. Jetzt ist die Frage nicht mehr, ob wir umschulden, sondern nur noch, wann“, ergänzte der Minister, ein Vertrauter von Premierminister Giorgos Papandreou.
 
Ein anderer hochrangiger Mitarbeiter der griechischen Regierung schilderte der „Welt“, über welche Szenarien verhandelt wird und welche Stolpersteine einer Umschuldung noch im Wege stehen. „Es ist gut möglich, dass wir die Laufzeit für die Rückzahlung von Krediten deutlich verlängern und niedrigere Zinsen erreichen müssen. Ein zweiter Ansatz ist, etwa Investoren, die unsere Staatsanleihen erst nach Ausbruch der Krise für, zum Beispiel, 90 Prozent des Nennwertes gekauft haben, zu sagen: Ihr bekommt nur 80 Prozent, und zwar zu einem späteren Zeitpunkt.“ Öffentlich werde niemand zur Umschuldung Griechenlands Stellung nehmen, „bis alle Details geklärt sind“.
 
Kommt es zu einer Umschuldung, wären die Verluste für europäische Banken, aber auch für Athener Geldhäuser und für Griechenlands Rentenkassen erheblich. „Würden wir einfach von heute auf morgen die Zahlungsunfähigkeit erklären, verlören wir auf Jahre hinaus jeden Zugang zum Kapitalmarkt, und unsere Rentenkassen hätte ein milliardenschweres Loch in ihren Bilanzen“, ergänzte er. „Dann müssten wir als Regierung abermals mit Milliarden die Löcher der Rentenkassen stopfen. Statt einer Haurucklösung müssen wir eine langfristige, ausgehandelte Umschuldung erreichen, bei der wir die Rückzahlung unserer Schulden strecken und niedrigere Zinssätze erreichen.“ Vorbild könnten die Brady-Bonds sein, 30-Jahres-Anleihen lateinamerikanischer Länder, die in den 80er-Jahren der damalige US-Finanzminister Nicholas Brady erdachte.
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