AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Massenenteignung durch Transferunion

Zwangsverschuldung des deutschen Steuerzahlers durch Eurobonds? Am Donnerstag soll der Euro Gipfel stattfinden, auf dem vorrausichtlich rechtswidrig eine Transferunion verordnet wird. Ergebnis: Die Politik entzieht dem Bürger die Gegenleistungen für seine Steuerzahlungen. Dem Einzahler in die Rentenkassen wird seine Rente entzogen und dem deutschen Sparer seine Spareinlagen.

 

von Walter Strack

Griechenland repräsentiert ca. 3% der Wirtschaftskraft der Euro-Zone. Warum wird dieses kleine Problem zur europäischen Schicksalsfrage hochstilisiert? Dem von der Politik, Banken und der EZB vorgebrachten Argument, daß ein Bankrott Griechenlands zu einer Finanzkrise führe, wird von namhaften Experten widersprochen. Es drängt sich der Verdacht auf, daß die angebliche Griechenland Rettung der Umsetzung anderer politischer Ziele, der Einführung von Euro Bonds und der Transferunion, dienen soll.

Am Donnerstag soll der Euro Gipfel stattfinden, bei dem die Lösung für die Griechenland Krise beschlossen werden soll. Favorisiert wird ein Modell, in welchem der Rettungsfonds EFSF die griechischen Anleihen zu 50% des Wertes ankauft. Welche Vor- und Nachteile hat dieses Modell? Wo liegt der Reiz dieses Modells, wer gewinnt und wer verliert durch dieses Modell?

Griechenland ist bankrott und wäre somit aufgefordert, mit seinen Kreditgebern über eine Lösung zu verhandeln. Das plausible Ergebnis wäre, daß sich Griechenland mit seinen Kreditgebern auf einen Schuldenschnitt einigt. Die Anleihen werden in neue Anleihen umgetauscht. Die bisherigen Kreditgeber hätten einen Vermögensverlust und wären weiterhin Kreditgeber Griechenlands. Dieses Modell ist einfach und marktwirtschaftlich konsequent, da die Kreditgeber für ihre Fehlinvestments haften. Vor allen Dingen wäre es ein Modell, das vollkommen ohne Belastung des deutschen Bürgers funktioniert, wenn die Verluste aus den rechtswidrigen Rettungskrediten seit Mai letzten Jahres vernachlässigt werden.


Favorisiert wird jedoch ein anderes Modell: Der Rettungsfonds EFSF soll die Anleihen ankaufen. Der EFSF finanziert sich durch den Verkauf eigener Anleihen, für die Bürger der Euro Staaten haften. Wer zieht einen Vorteil aus diesem künstlichen Umweg, wo doch der direkte Weg einfach und konsequent ist?

Der erste Vorteil liegt beim privaten Kreditgeber. Anstelle Griechenlands hat er die Bürger der wirtschaftlich starken Euro Staaten in der Haftung. Er hat zukünftig Anleihen von deutlich höherer Bonität.

Der zweite Vorteil liegt bei Griechenland, da es mit der fremden Bonität günstige Zinssätze erzielt. Die Zinsaufschläge können durch politische Verhandlungen auf EU-Ebene sukzessive gesenkt werden. Dies haben die bisherigen Rettungskredite gezeigt, bei denen die Zinssätze nachträglich abgesenkt wurden.

Der dritte Vorteil liegt bei der EU, die ihrem Ziel der Einführung von Euro Bonds und der Transferunion wieder einen Schritt näher gekommen ist. Es handelt sich nicht um Notkredite, da die Forderungen nicht vorrangig zu anderen Krediten sind. Die Kredite sind die Komplettfinanzierung eines Staates durch die EU. Griechenland wird der erste durch Euro Bonds finanzierte Staat. Die Haftung liegt bei den Steuerzahlern der anderen Euro Staaten. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten liegt die Haftung fast ausschließlich bei den Steuerzahlern Österreichs, der Niederlande, Finnlands und Deutschlands.

Gleichzeitig wird damit die Transferunion installiert, da Griechenland sich nicht zu Zinssätzen entsprechend der eigenen Bonität finanzieren muß. Durch die Haftung für die griechischen Kredite sinkt die Bonität Deutschlands, Deutschland wird langfristig höhere Zinsen zahlen müssen. Die Haftung für fremde Kredite bedeutet die Subventionierung griechischer Kredite durch deutsche Steuerzahler, die Transferunion. Da lange Kreditlaufzeiten beabsichtigt sind, handelt es sich um eine langfristig festgelegte Subventionierung, eine Transferunion auf Dauer. Und das Problem wird größer: Wer wollte es Portugal, Irland, Italien oder Spanien verweigern, sich auf diesem Weg günstig mit Krediten einzudecken? Könnte die Politik diesen Ländern Transfers verweigern, die sie Griechenland zugestanden hat? In Anbetracht der Mehrheitsverhältnisse in der EU und der Eigeninteressen der EU ist das Ergebnis bereits heute absehbar.

Die eindeutigen Verlierer dieser Lösung sind die Steuerzahler der wirtschaftlich starken Staaten, die plötzlich für fremde Schulden haften. Die wirtschaftlich schwachen Staaten und die EU höhlen das im Maastricht Vertrag festgelegte Bail Out Verbot systematisch aus. Der deutschen Politik fehlt die Kraft auf Vertragseinhaltung zu bestehen. Das Politikversagen wird als europäische Solidarität verklärt. Der Bürger erkennt den Widerspruch zwischen Ankündigung und erzieltem Ergebnis.

Das Versagen der deutschen Politik ist für den Bürger ein Fiasko. Die Politik entzieht dem Bürger die Gegenleistungen für seine Steuerzahlungen. Dem Einzahler in die Rentenkassen wird seine Rente entzogen und dem deutschen Sparer seine Spareinlagen. Wann zeigt sich die deutsche Politik solidarisch mit dem Bürger? Der Bürger hat die Leistungen erbracht, ihm steht auch der Nutzen zu.

Die Politik hat Deutschland finanzielle Risiken von mehr als Mrd. € 600 aufgebürdet. Bereits heute trägt jeder deutsche Bürger, vom Baby bis zum Greis, ein Risiko in Höhe von ca. € 7.500.  Damit hat sich der deutsche Bürger überaus solidarisch gezeigt. Leider scheinen sich die meisten Bürger der Risiken nicht bewußt sein, anders ist die Passivität nicht zu erklären. Oder akzeptiert er seelenruhig sein finanzielles Ausbluten bis zur Währungsreform? Die Ablehnung dieser Politik kann durch eine Eintragung in die Petition beim deutschen Bundestag dokumentiert werden. https://epetitionen.bundestag.de

Das finanzielle Ausbluten kann durch die Aufspaltung in einen Nordeuro und einen Südeuro gestoppt werden. Die Nordländer wären in einer Währungsunion solidarischer Wirtschaftskraft und die Mittelmeeranrainer wären in einer Währungsunion solidarischer Wirtschaftskraft. Die Politik würde mit einer Umsetzung dieses Modells wahre Solidarität üben und die Bürger aus dem realitätsfremden Währungskonstrukt Euro befreien.

Eine Publikation der Gruppe Résistance. Die Gruppe Résistance vertritt das Ziel der persönlichen Freiheit und den Schutz des persönlichen Eigentums. Sie strebt ein Zusammenleben der europäischen Völker in  Frieden und Gleichberechtigung an. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse
Bericht: Russische Sanktionen werden durch Paketdienst umgangen

Ehemalige Mitarbeiter einer deutschen Tochterfirma der russischen Staatspost haben in Deutschland ein mutmaßlich illegales Versandsystem aufgebaut, das offenbar den Transport von EU-sanktionierten [ ... ]

Der Wirtschaftsflügel der CDU will den Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen. Auf dem Bundesparteitag der Christdemokraten Ende Februar soll ein entsprechender Antrag mit dem Titel "Kein Rechtsanspruch [ ... ]

Die Mehrheit der Bürger in Deutschland fürchtet sich vor US-Präsident Donald Trump und seiner Politik. Das ergab eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für "Bild am Sonntag".

Demnach [ ... ]

Trotz einer Rekordzahl von Baustellen will die Deutsche Bahn die Pünktlichkeit im Fernverkehr in diesem Jahr spürbar steigern. Philipp Nagl, Chef der Infrastruktursparte DB InfraGo, kündigte [ ... ]

In der Samstagabendpartie des 19. Zweitligaspieltags hat Dynamo Dresden das Ostderby beim 1. FC Magdeburg mit 2:1 gewonnen.

Die Partie begann wegen viel Pyrotechnik mit Verzögerung, entwickelte sich [ ... ]

In der Samstagabendpartie des 19. Bundesligaspieltags hat Borussia Dortmund bei Union Berlin mit 3:0 gewonnen. Nach der Heimpleite der Bayern verkürzt Dortmund damit als oberster Verfolger den Abstand [ ... ]

In der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 7, 28, 32, 47, 49, die Superzahl ist die 1. Der Gewinnzahlenblock im [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.