Die Wirtschaft schrumpft dramatisch. Der Bundesverband der Deutschen Industrie schlägt Alarm, doch die Regierung tut nichts. Der Aufprall wird bitter sein.
Der neue Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Peter Leibinger, traut sich mehr als die lahmen Familienunternehmer. Er spricht nicht nur von einer Delle, er spricht von einem Absturz ganzer Industriezweige. Ein Satz, der sich ewiglich einbrennen sollte auf die Stirnseite der Schädel von Politikern der Altparteien: Der Standort Deutschland ist im freien Fall. Quasi Geier Sturzflug live.
Entlang dieser drei Kilometer zwischen diesen beiden Zentralen bieten etliche Nobelrestaurants ihren Service an, und es müsste mit dem Beelzebub zugehen, sich dort nicht schon mal bei Hummer und Wachteleiern begegnet zu sein. Es ist ja nicht so, dass die Herren sich nicht kennen. Liegt es an einer bösartigen linksseitigen Ohrverstopfung? Und wer nicht hören will, der muss eben fühlen. Die Trümmerfrauen von 2026 werden gleichfalls andere Parteien wählen.
Gefühlt geht die deutsche Industrie auf dem Zahnfleisch. Ersparnisse der vergangenen Jahre werden aufgebraucht, um nicht heute schon den Kuckuck ans Werkstor geklebt zu bekommen.
Leibinger spannt die Presse ein
Dort hat man die größeren Lautsprecher und die dickeren Buchstaben auf Titelseiten. Und Leibingers Zornesschelte wurde abgedruckt, hundertfach. Er hofft, dass im Kanzleramt und im Bundestag die Bildungswerke BILD und Spiegel konsumiert werden. Denn vier Jahre hintereinander schrumpft die Industrie, und 2025 sind es wieder zwei Prozent weniger. Seit Gründung der Bundesrepublik 1949 gab es keinen so langen Sinkflug. Und das ganz ohne einen Krieg mit einem Schießgewehr. Wirtschaftskriege werden mit Paragrafen geführt.
Die Maschinen laufen leer
Chemieanlagen werden nur zu siebzig Prozent genutzt. Bestellungen bleiben aus. In der Metall- und Elektroindustrie gingen seit 2018 rund 250.000 Arbeitsplätze verloren. Bis Ende 2026 könnten weitere 150.000 folgen, das ist jeder sechste Arbeitsplatz. Die Autobauer bleiben auf ihren E-Modellen sitzen. Die Stimmung in den Chefetagen kippt. Die Zahlen zeigen es, nüchterner kann man es nicht sagen. Doch die hohen Herren klagen mit Stil, man trifft sich womöglich wieder beim Golf oder auf der Rennbahn.
Keine Verbindung unter dieser Nummer
Der BDI ruft bei den Parteien an, doch die Parteiprogramme verbieten es, wirtschaftliche Logik anzunehmen. Sie sind das Gegenteil eines Unternehmensplans. Dummschwätzer aller Couleur fixieren Utopien, ob machbar oder nicht, völlig egal, das Gehalt kommt ja trotzdem.
Leibinger nennt die Gründe: Energie zu teuer. Steuern zu hoch. Behörden zu langsam. Fast vier Jahre Ampel haben gereicht um Unternehmer zu entmutigen. Sie gehen auf Tauchstation und retten was noch zu retten ist. Denkt man vielleicht schon an die Zeit mit AfD?
Mit der Kavallerie vors Kanzleramt
Während andere Länder fördern, bremst Berlin. Im Export rutschen wir ab, während die Welt wächst. Die Konkurrenz reibt sich die Hände. Eigentlich wäre dies Grund genug, um wie weiland Peer Steinbrück mit der Kavallerie vors Kanzleramt zu reiten.
Die Unternehmen ziehen die Notbremse
Neue Werke entstehen längst nicht mehr in Deutschland. Polen, Ungarn oder gleich die USA bieten niedrige Energiekosten und Planungssicherheit. Dort weiß man, dass Arbeitsplätze nur entstehen, wenn man Unternehmen atmen lässt. Hier dagegen steigt die Last jeden Monat. Viele Mittelständler geben auf. Andere packen zusammen und gehen.
Folge mir auf Telegram: ↪︎ https://t.me/mmnews_offiziell



