Facebbook feuert Chef wegen Pro-Trump Spende

Political Correctness kann teuer werden: Facebbok kündigte dem Chef von Oculus und Virtual Reality weil er 10.000 USD an eine Anti-Hillary-Clinton-Gruppe spendete. Nun muss Facebook 100 Mio. Schadenersatz zahlen wegen ungerechtem Rauswurf aus politischen Gründen.

 

Das Wall Street Journal berichtet über den Fall des ehemaligen Direktors von Facebook, Mitbegründer von Oculus und Wunderkind der Virtual Reality, Palmer Luckey, der ein aufstrebender Star des Silicon Valley war, als er auf dem Höhepunkt des Präsidentschaftswettbewerbs 2016 bescheidene 10.000 USD an eine Anti-Hillary-Clinton-Gruppe spendete.

Seine Spende löste bei seinen Kollegen eine heftige Gegenreaktion aus, woraufhin er freigestellt und sechs Monate später schließlich ganz gefeuert wurde.

Was seltsam an Luckeys Kündigung war: Mark Zuckerberg hatte, als er vor diesem Jahr vor dem Kongress über den Datenschutz sprach, bestritten, oder eher gelogen, dass sein Weggang etwas mit Politik zu tun hatte.

Tatsächlich haben weder Facebook noch Mr. Luckey je gesagt, warum er den Social-Media-Riesen verlassen hat. Bis jetzt: Laut einem Bericht des WSJ erzählte Luckey den Leuten den Grund für seine Beendigung: bei Facebook war seine Unterstützung für Donald Trump und die Aufregung, die seine politischen Überzeugungen bei seinem Arbeitgeber und in Silicon Valley ausgelöst hatten, der Grund für den Rausschmiss.

Da Kündigungen aus politischen Gründen in den USA verboten sind, setzte Luckey einen Anwalt ein. Resultat: Facebook zahlte dem Gefeuerten 100 Mio. Schadenersatz.

Eine Mini Spende von 10.000 $ verwandelte sich so in 100.000.000 $ - dank Political Correctness.

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