AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Draghi - der Pate der italienischen Banken-Mafia

Draghi, Berlusconi und Monte dei Paschi: Die Schieflage und die dubiose "Rettung" der ältestesten Bank der Welt sind Symbole des Euro-Betrugssystems. Getoppt wird das korrupte Gelage im Stiefel-Staat nur noch durch den Polit-Clown Berlusconi. 

 

Hintergrund: Die Pleite der Bank Monte dei Paschi:

Die skandalgeschüttelte italienische Traditionsbank Monte dei Paschi rechnet mit einer baldigen Auszahlung der beantragten milliardenschweren Staatshilfen. Das Geldhaus werde die Kredite über 3,9 Milliarden Euro in sehr kurzer Zeit erhalten.

Der Fall Monte dei Paschi ist in Italien kurz vor den Wahlen zum Politikum geworden. Ins Zentrum rückte insbesondere die italienische Notenbank, die für die Bankenaufsicht zuständig ist. Sie wurde bis Herbst 2011 von Mario Draghi geleitet, der dann an die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wechselte. Draghi hatte jüngst Kritik an seiner Amtsführung als Chef der Banca d'Italia zurückgewiesen.

 

von Carsten Englert

Wer liebt es nicht, dieses Land mit seiner außergewöhnlichen kulinarischen Kultur, dem guten Wein, den schönen Frauen, der großen Geschichte? Italien ist als Urlaubsland bei den Deutschen sehr beliebt. Nun rückt Italien schon weit vor der Urlaubssaison wieder in den Fokus. Ende Februar sind Wahlen in Italien. Welche Gefahr davon ausgeht, hat ja der letzte Montag schon mal gezeigt: Ein Wahlsieg des unsäglichen und renitenten rolligen Milliardärs würde Resteuropa schocken. Als am Montag verbesserte Umfragewerte für Berlusconi bekannt wurden, ging der DAX gleich mal in die Knie. Eine echte Fortführung des Konsolidierungskurses scheint unter dem großen Zampano nur schwer vorstellbar. Ursächlich für den Aufwind des Polit-Clowns ist unter anderem ein großer Bankenskandal in Italien.

Wie jetzt heraus kam, musste 2011 die älteste Bank Italiens Monte dei Paschi mit einem geheimen Kredit von der italienischen Zentralbank – die übrigens von niemand geringerem als Mario Draghi bis 2011 geleitet wurde – gerettet werden. Die drohende Zahlungsunfähigkeit der Bank wurde nach außen hin verschleiert. Und genau darin steckt der Skandal der Geschichte. Normalerweise muss eine Aktiengesellschaft eine bedrohliche Lage nach außen kommunizieren und darf diese nicht verschleiern. Aber der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hat ja auch in seinem neuen Job bereits bewiesen, dass er eher pragmatische Maßnahmen bevorzugt, die nicht  unbedingt im Rahmen des normalen sind. Er hatte mit beiden Maßnahmen Erfolg. Die Bank hat den Kredit  zurückgezahlt und mit der Ankündigung, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, hat er die Märkte beruhigt. Dennoch hat er dabei beide Male zumindest wohl das Recht gebeugt. Ob das ein vertrauenserweckendes Image für eine so exponierte Stellung ist, wie sie Draghi inne hat, sei Mal dahin gestellt. Natürlich ertappt man sich dann auch schnell wieder beim Vorurteil: Typisch italienisch eben.


Welchen Einfluss hätte ein Wahlsieg Berlusconis auf die Märkte in Europa? Nun, die ganz große Marktpanik wird wohl, auch dank der Zusage Draghis, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, ausbleiben. Aber dennoch würde wohl die dadurch geschürte Besorgnis reichen, um den Bullen erst mal den Wind aus den Segeln zu nehmen. Nachdem viele Aktien und Indizes atemberaubend zugelegt haben, dürfte es den meisten an Mut fehlen, auf diesem astronomischen Niveau nachzukaufen. Die Folge wäre die lange erwartete, aber bislang ausgebliebene Korrektur. Doch ob es nur eine Korrektur würde oder eine langanhaltende Baisse, das dürfte in dem Szenario eines Berlusconi-Sieges davon abhängen, ob und wie schnell die Märkte wieder Vertrauen in die Eurozone, insbesondere aber in Italien finden. Der Euro– und das ist zumindest für die Realwirtschaft eine gute Nachricht – dürfte wieder deutlich niedriger notieren als jetzt.

Hoffen wir, dass wir nach der Wahl nicht den Kopf schütteln und sagen „das ist jetzt aber wieder typisch italienisch, wie können die nur?“ Falls doch, sollten Anleger zumindest drauf vorbereitet sein, ansonsten wird es teuer!

www.boersennews.de

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Gut zwei Monate vor der baden-württembergischen Landtagswahl verschärft die CDU den Ton gegen den früheren Bundeslandwirtschaftsminister und grünen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, [ ... ]

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine deutliche Verbesserung der Regierungsarbeit. "Wir müssen schneller besser liefern, um Vertrauen [ ... ]

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert ein Smartphone-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. "Ich bin für ein klares Schutzversprechen für Kinder und Jugendliche im [ ... ]

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, wirft dem Lebensmitteleinzelhandel vor, heimische Lebensmittel wie Butter zu verramschen. Die steigenden Lebensmittelpreise hätten [ ... ]

Der SPD-Vizevorsitzende Alexander Schweitzer bezweifelt, dass die Pläne der Bundesregierung für Komplettsanktionen in der neuen Grundsicherung rechtmäßig sind. Zu Totalsanktionen gebe [ ... ]

Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst hat Zweifel geäußert, ob die geplanten Strafverschärfungen für Angriffe auf Helfer tatsächlich abschreckend wirken werden. "Es gibt zwar [ ... ]

Der Deutsche Richterbund (DRB) hat die Politik aufgefordert, den Personalmangel und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz im neuen Jahr mit einer Neuauflage des "Rechtsstaatspakts" anzugehen. "Solange [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.