Künast will Ausweitung des NetzDG auf Computerspiele


Zwei Männer surfen im Internet, über dts NachrichtenagenturDie Grünen-Politikerin Renate Künast fordert eine stärkere Regulierung von Computerspielen.

"Teilweise sind es die Spiele selbst, teilweise sind es die Chatspalten, in denen Rechtsextremismus oder Cybergrooming stattfinden", sagte die frühere Verbraucherschutzministerin dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

Sie beobachte die Gaming-Szene seit längerer Zeit mit Sorge.

"Games müssen Teil des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes werden", forderte die Bundestagsabgeordnete.

Über das 2017 in Kraft getretene Gesetz zur Eindämmung von Hasskriminalität sagte Künast: "Dieses muss zwar auch geändert werden, aber die Games rein zu nehmen ist zwingend." Auch Innenpolitiker der Union erheben Forderungen nach strengeren Gesetzen im Umgang mit Netzinhalten - etwa mit Videos von Gewaltverbrechen wie dem antisemitischen Anschlag in Halle.

"Bei der Unterbindung der Verbreitung stehen wir vor der Herausforderung, dass solche Videos im Netz rasend schnell auf unterschiedlichen Plattformen nicht nur in Deutschland, sondern ganz Europa hochgeladen und geteilt werden - oftmals in bearbeiteten Versionen, die die Verfolgung zusätzlich erschweren", sagte Thorsten Frei, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete forderte: "Am besten wäre eine europäische Rechtsgrundlage, die alle Plattformen verpflichtet, strafrechtlich relevante Inhalte zu löschen." Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, forderte verschärfte Regeln für Egoshooter-Spiele, bei denen der Spieler aus der Perspektive der Spielfigur Gegner bekämpft.

"Nach dem Amoklauf in München 2016 hatte beispielsweise der damalige Bundesinnenminister de Maizière zu Recht auch öffentlich in diese Richtung gedacht - leider erfolglos", sagte Schuster dem RND. "Ich würde eine neue Diskussion begrüßen", so Schuster. Gesetzesverschärfungen seien bisher auch an Abgeordnete der Unionsfraktion gescheitert.

Digitalpolitiker der Union lehnen weitere Regulierungen in diesem Bereich ab. "Es ist aber naiv zu glauben, man könnte mit einem regulatorischen Kniff gesellschaftliche Probleme lösen", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek dem RND. Auch aus der FDP kam Widerspruch. "Es tut unserer Sicherheitsdebatte nicht gut, wenn so kurze Zeit nach einer schlimmen Gewalttat mit heißer Nadel neue Gesetzesverschärfungen gestrickt werden sollen", sagte der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle, dem RND.

Foto: Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

Wandere aus, solange es noch geht!

Videos:

-
Loading...
-
Wikifolios
Börsen News

Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
1No5Lj1xnqVPzzbaKRk1kDHFn7dRc5E5yu

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.