INSA: Union verliert, AfD stabil


Annegret Kramp-Karrenbauer, über dts NachrichtenagenturIm aktuellen INSA-Meinungstrend verlieren CDU/CSU eineinhalb Punkte und kommen auf 35 Prozent.

FDP (6,5 Prozent), Linke (8 Prozent) und die Grünen (18 Prozent) gewinnen je einen halben Punkt hinzu, so die Umfrage für die "Bild" (Dienstagausgabe). SPD (16 Prozent) und AfD (11 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche.

Auch die sonstigen Parteien kommen zusammen erneut auf 5,5 Prozent. Die schwarz-rote GroKo aus CDU/CSU und SPD kommt damit zusammen auf 51 Prozent, ein mögliches schwarz-grünes Bündnis aus CDU/CSU und Grünen auf 53 Prozent.

Für Rot-Rot-Grün mit zusammen 42 Prozent würde es es demnach nicht reichen. INSA-Chef Hermann Binkert: "Die Union fällt auf den schlechtesten Wert seit fast einem halben Jahr, bleibt aber mit Abstand die stärkste Kraft. Sie profitiert insbesondere von der hohen Wahlbereitschaft und Zustimmung bei den über 60-Jährigen.

Ohne die vor 1960 Geborenen läge die CDU/CSU bei unter 30 Prozent. Bei den unter 30-Jähringen vertauschen Union und Grüne ihre Rollen - die Grünen liegen in dieser Altersgruppe bei 35 Prozent, die Union bei 17 Prozent."

Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von "Bild" wurden vom 4. bis 7. September 2020 insgesamt 2.086 Bürger befragt.

Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer, über dts Nachrichtenagentur

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