SPIEGEL kontert Kritik: Feigheit vor dem Feind

Kritik an Titel und Inhalt des neuen SPIEGEL hat nun zu einer ersten Reaktion geführt: Doch anstatt auf die Vorwürfe einzugehen, spricht das Blatt von "organisiert auftretenden, anonymen Usern, die schon seit Monaten jegliche Kritik an Russland mit einer Flut an Wortmeldungen in den Foren vieler Online-Medien kontern."

 

Offizielle Reaktion des SPIEGEL auf die öffentliche Kritik seiner Leser. Kommentieren darf man die Stellungnahme selbstverständlich nicht. Das Blatt spricht von organisiert auftretenden, anonymen Usern. Dies ist allerdings eine Falschmeldung: Denn es sind keine anonyme User sondern Menschen, die sich mit Namen und Bild bei Facebook zu erkennnen geben. Siehe HIER

 

Die Stellungnahme verweist auch auf die SPIEGEL-Umfrage, nach der 52% der Deutschen sich angeblich für härtere Sanktionen gegen Russland aussprechen, auch bei Verlust des Arbeitsplatzes. Warum der SPIEGEL jedoch alle Kommentare unter der dubiosen Umfrage hat verschwinden lässt, darauf wird nicht eingegangen. Die Meinungsäußerung der Leser wurde jedenfalls unter dem Artikel komplett gelöscht. ("Mehrheit der Deutschen für Sanktionen")

 

Gekrönt wird die SPIEGEL-Stellungnahme mit folgendem Leitartikel:

Ende der Feigheit

Europa muss Putin für den Abschuss von Flug MH17 zur Rechenschaft ziehen.

 

Es ist kaum vorstellbar, dass mit einer solchen Reaktion die Leser besänftigt werden können. Im Gegenteil, dass dürfte den Unmut weiter wachsen lassen. Statt Argumente billige Demagogie. Das ist das Ende des SPIEGEL als Nachrichtenmagazin. Kommentieren darf man den Leitartikel natürlich auch nicht. Hat der SPIEGEL Angst vor den eigenen Lesern?

 

Offizielle Stellungnahme des SPIEGEL zur Massenkritik aus dem Internet:

Das Titelbild des aktuellen SPIEGEL mit der Zeile "Stoppt Putin jetzt!" hat einige heftige Reaktionen ausgelöst - insbesondere in sozialen Netzwerken. Darunter waren auch organisiert auftretende, anonyme User, die schon seit Monaten jegliche Kritik an Russland mit einer Flut an Wortmeldungen in den Foren vieler Online-Medien kontern.

Während manche Nutzer die russische Politik in der Ukraine verteidigten, warfen einige besonders erregte Nutzer dem SPIEGEL vor, das Titelbild sei "kriegstreiberisch". Das ist eine absurde Behauptung, die weder durch das Titelbild gedeckt wird, noch durch die Artikel im Heft.

Der SPIEGEL spricht sich in seiner Titelgeschichte dafür aus, Putin und den prorussischen Separatisten in der Ukraine Einhalt zu gebieten - und zwar ausschließlich mit harten wirtschaftlichen Sanktionen und ausdrücklich nur mit nichtmilitärischen Mitteln.

Diese Forderung ähnelt der veränderten Haltung der Bundesregierung, die solche Sanktionen an diesem Dienstag im Rahmen der EU mitbeschlossen hat - und auch derer von 52 Prozent der Deutschen, die laut einer repräsentativen SPIEGEL-Umfrage Sanktionen auch dann unterstützen würden, wenn sie Arbeitsplätze kosten sollten.

Im Folgenden dokumentieren wir den Leitartikel aus dem aktuellen SPIEGEL, der auch die Begründung für die Titelzeile enthält.

 

Ende der Feigheit


 

Ken Jebsen: Spiegel Redakteure hetzen mehr

 

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