Baerbock will mehr Verbote, härtere Eingriffe des Staates


Annalena Baerbock, über dts NachrichtenagenturAm fünften Jahrestag des Pariser Klimaschutzabkommens hat die Co-Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Annalena Baerbock, in der Klimapolitik stärkere Eingriffe des Staates gefordert.

"Verbote können sehr positive Folgen haben", sagte Baerbock der "taz" (Wochenendausgabe). "Das Aus für Ölheizungen wird zu einem Technologieschub bei erneuerbaren Heizsystemen führen."

Baerbock sprach sich für eine Reihe von weiteren Einschränkungen aus, wenn die Grünen sich an einer Bundesregierung beteiligen sollten: "Von jetzt an" keine neue Ölheizungen mehr, ein "Kohleausstieg noch in diesem Jahrzehnt" statt wie geplant bis 2038, ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen.

"Spätestens ab 2030" sollten nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden. Die Tierbestände sollten auf 2 Kühe pro Hektar begrenzt und die Fleischproduktion "deutlich reduziert" werden.

Sorge, dass solche Verbote in der Bevölkerung schlecht ankommen, hat die Grünen-Vorsitzende nicht. "Der Vorwurf der Verbotspartei hat mich nie getroffen", sagte Baerbock der "taz".

"Ob in der Familie, im Fußballverein oder in der Gesellschaft insgesamt: Überall gibt es klare Regeln, was erlaubt ist." Scharfe Kritik übte Die Grünen-Chefin an der Klimapolitik des möglichen Koalitionspartners CDU/CSU. Diese würde "die den historischen Moment nicht erkennen, dass wir klimapolitisch umsteuern müssen, nicht nur aus Umweltgründen, sondern gerade auch aus industriepolitischen Gründen."

Wer "heute noch nicht begriffen hat, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland den Bach runtergeht, wenn nicht alle Bereiche klimaneutral werden, kann in einem führenden Unternehmen oder in der Politik keine Verantwortung tragen."

Baerbock wehrte sich auch gegen Kritik von Klimaschützern, dass die Partei nicht genug gegen die Abholzung des "Dannenröder Walds" in Hessen für den Neubau einer Autobahn getan habe. "Ich kann dieses Gefühl verstehen: Man muss doch alles tun", sagte Baerbock der "taz".

"Aber mit dem Gefühl allein komme ich als Politikerin nicht weiter. Ich muss auch sagen, wie willst du das tun?" Die Grünen in Hessen hätten "alles genau geprüft, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nur noch die Bundesregierung, namentlich Herr Scheuer als Auftraggeber hätte das Projekt im Herbst noch stoppen können".

Foto: Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube



Börse 24h realtime
Börsen News
Wikifolios

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
1No5Lj1xnqVPzzbaKRk1kDHFn7dRc5E5yu

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Net-Tipps

Kleinanzeigen:

Die Duftsensation
10% Rabatt code: e9xyvch5
https://len-fragrance.com/

Höre Gottes Wort
Pastor Johannes Matutis
https://berliner-predigten.de

Italien Spitzen-Balsamico
Original, der Beste, 25 Jahre
https://balsamico.shop/de/

 

WERBEN auf MMnews

 

Medizin News
Aktuelle Presse
Brandenburg sorgt sich um Existenz seltener Eidechsen

Brandenburgs Umweltministerium befürchtet durch die Waldbrände in der Region eine existenzielle Bedrohung für seltene Eidechsen. Wölfe, Rehe und Wildschweine hätten gute Chancen, [ ... ]

SPD und Grüne votieren entgegen der ablehnenden Haltung von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für eine Fortsetzung des Ende August auslaufenden 9-Euro-Tickets für Busse und Bahnen [ ... ]

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat den Bund zu gemeinsamen Beratungen über das künftige Infektionsschutzgesetz aufgefordert. Sie halte es für notwendig, [ ... ]

Der US-Senat hat am Sonntag nach einem stundenlangen Abstimmungsmarathon für das Klima- und Sozialpaket von US-Präsident Joe Biden gestimmt. Das gilt als großer Erfolg für die Demokraten, [ ... ]

Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Berlin: Bericht: RBB-Intendantin Patricia Schlesinger tritt zurück. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits. [ ... ]

Der 1. FC Köln hat seinen Bundesligaauftakt gegen Schalke mit 3:1 gewonnen. Nachdem Schalke einen Treffer nicht anerkannt bekam und Dominick Drexler in der 35. Minute mit Rot vom Platz gestellt wurde, [ ... ]

Die Gefahr einer Immobilienblase hat sich in den letzten Monaten nach Ansicht von Experten kaum verändert. "Der bundesweite Blasenindex stagniert", heißt es in einer Studie des Analysehauses [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2022 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.