Lügenpresse wird verboten

Das Ministerium für Sprache und Semantik teilt mit: Ab heute ist der Begriff "Lügenpresse" verboten. Denn die Presse lügt nie. Durch den Begriff würden Menschen, TV-Zuschauer und und Zeitungsleser zutiefst verunsichert. - Auch von der  EU wird die Entscheidung begrüßt.

 

Wie jedes Jahr stellt das Ministerium für Sprache und Semantik einzelne Worte und Begriffe auf den Prüfstand. Auch dieses Jahr befasste sich die deutsche Sprachzulassungsbehörde wieder mit alten und neuen Wortschöpfungen. So wurde der Begriff "Putin-Versteher", "Pegida" und auch viele andere Begriffe näher unter die Lupe genommen und geprüft, ob man solche Wortschöpfungen im öffentlichen Sprachgebrauch noch zulassen kann.

Die Wortzulassungskommission - eine Unterabteilung des Ministeriums für Sprache und Semantik  - kam jedoch einstimmig zu dem Ergebnis, dass der Begriff "Lügenpresse" derzeit am problematischsten ist. Deshalb steht dieser Begriff ab sofort auf der Verbotsliste und ist für den öffentlichen Sprachgebrauch nicht mehr zugelassen. Die Wortzulassungskommission fasste diesen Beschluss zu 100%. Gegenstimmen gab es keine, auch keine Enthaltungen. Die Entscheidung wurde auch von der EU-Semantik-Kommission ausdrücklich begrüßt.

Ein EU-Sprecher zeigte sich angesichts der Entscheidung erleichtert: "Sprache steuert denken - es ist höchste Zeit, dass wir das Übel an der Wurzel packen und bestimmte Begriffe einfach nicht mehr zulassen. Das bedeutet eine erhebliche Vereinfachung für EU-Bürgerinnen und Bürger in der täglichen Kommunikation. Die EU-Semantik-Kommission hat in allen Ländern nun Sprachdektive eingesetzt, welche Wortgebrauch und deren Bedeutung kritisch prüfen."

Das Ministerium für Sprache und Semantik teilte zu seiner Entscheidung mit, dass in Sachen "Lügenpresse" dringend Handlungsbedarf bestünde. Immer mehr Menschen würden von dem Begriff verunsichert. Der Gebrauch von "Lügenpresse" würde die Medienlandschaft völlig zu Unrecht verunglimpfen. Immer mehr TV-Zuschauer und Zeitungsleser wären zutiefst verunsichert.

Doch Kritik gegenüber etablierten Medien kann es nicht geben, weil diese schon per se nicht lügen können, so das Ministerium für Sprache und Semantik. Es sei daher dringend notwendig, das Vertrauen in die etablierte Presse und damit auch in die Politik wieder herzustellen. Das Verbot des Begriffs "Lügenpresse" sei dafür ein wichtiger Meilenstein.

ARD-Chef Lutz Marmor begrüßte die Entscheidung. Zu oft sei ARD & ZDF unterstellt worden, die Unwahrheit zu berichten oder gar zu manipulieren. Dies sei in keinem einzigen Fall geschehen. Marmor wörtlich: "ARD & ZDF sind der Inbegriff der Wahrheit. Und dass 'Lügenpresse' nun verboten wird ist auch gut so."

Positiv äußerste sich auch der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen: "Lügenpresse ist ein Angriff auf unsere Demokratie, unsere Presse- und Meinungsfreiheit. Wir müssen sie stets aufs Neue verteidigen, auch gegen die perfide Propaganda der Pegida-Anführer".

Ausdrücklich begrüßt wurde vom Ministerium für Sprache und Semantik eine Karikatur der deutschen Zeitungsverleger, welche die Mörder von Chariie Hebdo als Vollstrecker der Pegida zeigen. "Pegida sind auch Terroristen, es gibt kaum Unterschiede. Die Morde von Charlie Hebdo sind die Folge von den furchtbaren Demonstrationen, welche wir jeden Montag miterleben müssen" - so ein Sprecher der deutschen Sprachzulassungskommission.

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Aktuell: Presse zu Pegida HIER

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