Russen kauften 30 Tonnen Gold im März

Die russische Zentralbank CBR hat eigenen Angaben zufolge im März ihre Goldreserven um 1 Mio. Unzen (31,1 Tonnen) aufgestockt. Dies waren die höchsten Zukäufe seit September.

 

Im Edelmetallsektor wurden gestern deutliche Verluste registriert, was auch nicht spurlos am Goldpreis vorbei ging. Belastet durch einen festeren US-Dollar und steigenden Aktienmärkten fiel Gold wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 1.200 USD je Feinunze, wo es auch heute Morgen noch handelt. Silber verlor knapp 2% und rutschte erstmals seit 4½ Wochen wieder unter die Marke von 16 USD je Feinunze. Der Preisrückgang wurde zu ETF-Käufen in Höhe von 48 Tonnen genutzt. Große Verluste verzeichneten auch Platin und Palladium. Insbesondere bei Letzterem haben sich ETF-Anleger gestern von Beständen getrennt.

Die russische Zentralbank CBR hat eigenen Angaben zufolge im März ihre Goldreserven um 1 Mio. Unzen (31,1 Tonnen) aufgestockt. Dies waren die höchsten Zukäufe seit September. Im Januar und Februar hatte die CBR kein Gold gekauft. In diesen beiden Monaten hatte die Abwertung des Russischen Rubel Gold in der lok alen Währung deutlich verteuert. Zudem musste die CBR zur Unterstützung des Rubel Fremdwährungsreserven verkaufen.

Da der Rubel mittlerweile wieder spürbar aufgewertet hat und der lokale Goldpreis entsprechend gefallen ist, hat die russische Zentralbank wohl ihre Goldkäufe nun wieder aufgenommen. Vor der zweimonatigen Pause hatte die Zentralbank die Goldreserven neun Monate in Folge aufgestockt. Gemäß Daten des World Gold Council hält Russland die weltweit fünftgrößten Goldbestände; diese stehen für rund 13% der russischen Währungsreserven.

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