Wegen Corona-Maßnahmen: 45 Millionen Menschen von Hungersnot bedroht


Vereinte Nationen, über dts NachrichtenagenturDer Chef des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), David Beasley, warnt angesichts der fortwährenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vor der "schlimmsten humanitären Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg". Als er im April 2017 sein Amt antrat, seien bereits 80 Millionen Menschen weltweit "dem Hungertod entgegengegangen", sagte Beasley der "Süddeutschen Zeitung". Vor zwei Jahren, direkt vor Ausbruch der Corona-Pandemie, war ihm zufolge die Zahl bereits auf 135 Millionen Menschen gestiegen.

Wichtigste Treiber dieser Entwicklung seien Konflikte und angeblich der Klimawandel gewesen, fügte er hinzu. Inzwischen aber habe sich die Zahl nochmals mehr als verdoppelt auf mehr als 285 Millionen. Die Ursachen seien die fortwährenden wirtschaftlichen Probleme und die Unterbrechung von Lieferketten weltweit aufgrund der Corona-Pandemie. "Das ist Covid, Covid, Covid", sagte Beasley, der in Berlin Vertreter der Bundesregierung und des Bundestags traf. Unter die von ihm genannten Zahlen fasst Beasley alle Menschen, die nach der weltweit einheitlichen Einstufung auf der internationalen fünfstufigen Krisen-Skala IPC (Integrated Food Security Phase Classification) in die Stufen drei bis fünf fallen.

Es sind jene, die unter ernster akuter Unterernährung leiden (Stufe 3), einer ernsten Notsituation ausgesetzt sind, in der sie oft nicht wissen, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen (Stufe 4) oder von einer akuten Hungersnot betroffen sind, in der mindestens 30 Prozent der Bevölkerung trotz humanitärer Hilfe akut unterernährt sind (Stufe 5). Besonders besorgniserregend ist laut dem WFP-Direktor, dass derzeit 45 Millionen Menschen in mehr als 40 Ländern von einer akuten Hungersnot bedroht sind; auf der IPC-Skala entspricht das der Stufe vier von fünf. Allein um diese 45 Millionen vor dem Verhungern zu retten, brauche seine Organisation im laufenden Jahr sechs Milliarden Dollar, sagte Beasley.

Foto: Vereinte Nationen, über dts Nachrichtenagentur

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