Die USA treten aus 66 internationalen Organisationen aus. Darunter die "Klimarahmenkonvention" UNFCCC, den Weltklimarat IPCC, den Bevölkerungsfonds UNFPA, die Internationale Organisation für Migration.
Von Meinrad Müller
Aufräumen statt Durchwinken
Allein in den vergangenen Jahren flossen jährlich zwischen 12 und 18 Milliarden Dollar aus den USA in das Geflecht aus UN-System und multilateralen Organisationen. Bis zu 11 Milliarden Dollar davon waren freiwillige Zahlungen. Geld ohne messbaren Nutzen. Konferenzen, Berichte, Posten. Am Ende alles für die Katz.
Schluss mit dem Selbstbedienungsladen
Diese globalen Bürokratien bedienen häufig progressive Ziele wie Klimahysterie, Genderpolitik oder Migrationsförderung. Außenminister Marco Rubio nennt es klar beim Namen. Diese Clubs seien anti-amerikanisch, nutzlos oder verschwenderisch. Gut bezahlte Auffangbecken für internationale Bürokraten mit sicheren Gehältern, endlosen Konferenzen und Papieren, die niemand liest.
Schon wieder beweist Trump Weitsicht
Am 20. Januar 2025, dem Tag seiner Amtseinführung, leitete er den Ausstieg aus dem ideologischen Pariser Klimaabkommen ein. Der offizielle Austritt wird im Januar 2026 wirksam. Während deutsche Unternehmen durch grüne Vorschriften, CO₂-Steuern und hohe Energiekosten immer höhere Produktionskosten schultern müssen, ziehen US-Unternehmen mit günstiger Energie an der deutschen Konkurrenz vorbei.
Deutsche Strompreise töten Betriebe
Für Industriebetriebe in Deutschland liegen die Strompreise derzeit bei etwa 20 bis 30 Cent pro Kilowattstunde. In den USA zahlen Unternehmen häufig nur 7 bis 10 Cent. Das ist kein Detail. Das ist ein Standorturteil.
Viele deutsche Betriebe verlagern bereits Produktion in die USA oder in andere Länder, in denen wirtschaftliche Vernunft vor Klimadogma steht. Solche ideologischen Abkommen zerstören Wettbewerbsfähigkeit und vernichten am Ende Betriebe und tausende Arbeitsplätze. In Deutschland erleben wir das live, während Amerika wirtschaftlich zulegt.
Diese Organisationen fliegen raus
Getroffen hat es 31 UN-nahe Einrichtungen und 35 weitere multilaterale Clubs. Darunter die Klimarahmenkonvention UNFCCC, den Weltklimarat IPCC, den Bevölkerungsfonds UNFPA, die Internationale Organisation für Migration sowie die Internationale Agentur für erneuerbare Energien. Gemeinsam ist ihnen eines. Viel Personal. Viele Konferenzen. Viele Papiere. Aber kaum greifbare Ergebnisse für die Bürger, die das alles bezahlen.
Und Deutschland zahlt brav weiter
Während Washington den Stecker zieht, spielt Berlin weiter den Liebkind-Zahlmeister. Deutschland überweist Jahr für Jahr Milliarden Euro an exakt jene Organisationen, die selbst das US-Außenministerium als überflüssig, ideologisch belastet oder schädlich einstuft. Ohne breite Debatte. Ohne klare Nutzenrechnung. Einfach weiterzahlen, um gemocht zu werden.
Dieses Liebkind-Sein ist teuer.
Es vergeudet Geld, das Deutschland dringend braucht, für Straßen, Schulen, Sicherheit und die Entlastung der eigenen Bürger.
Trump und Rubio zeigen, wie Haushaltspolitik aussieht, wenn man den Steuerzahler ernst nimmt. Erst prüfen, dann nicht mehr zahlen. Deutschland sollte weniger moralisch empört reagieren und mehr rechnen. Sparsamkeit ist kein Tabubruch. Sie ist gesunder Menschenverstand.
Quelle (Weißes Haus, 7. Januar 2026): https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2026/01/withdrawing-the-united-states-from-international-organizations-conventions-and-treaties-that-are-contrary-to-the-interests-of-the-united-states/
Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p



