AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Ungarn: Der König ist tot – es lebe der König

Diese alte französische Heroldsformel scheint auch dieser Tage in Budapest zu funktionieren. Viktor Orbán ist weg, aber sein Vermächtnis in der wichtigsten Frage der nationalen Sicherheit lebt weiter.

Von Meinrad Müller

Wer auf den großen Migrations-Wandel gehofft hat, guckt jetzt in die Röhre

Viele auf der linken Seite und vor allem in Brüssel haben sich nach dem Wahlsieg von Péter Magyar am 12. April 2026 die Hände gerieben. Endlich Schluss mit Orbán, endlich offene Grenzen und der EU-Migrationspakt durchgewunken – dachten sie. Fehlanzeige.

Der designierte neue Ministerpräsident hat in den ersten Tagen nach seinem Erdrutschsieg klipp und klar gemacht: In der Migrationspolitik ändert sich nichts Grundlegendes. Kontinuität statt Kehrtwende.

Ungarns gute Grenzen, Flucht aus der DDR

Wir erinnern uns: Die Öffnung der ungarischen Grenze zu Österreich im Jahr 1989 war ein entscheidender Wendepunkt, der den Eisernen Vorhang durchbrach und den Fall der Berliner Mauer einleitete. Nach dem Abbau der Grenzanlagen ab Mai 1989 ermöglichte die offizielle Grenzöffnung in der Nacht zum 11. September 1989 zehntausenden DDR-Bürgern die Flucht in den Westen.

2026 will niemand aus Ungarn raus, vielmehr drängen Migranten nach Ungarn hinein. Doch Magyar hat unmissverständlich erklärt: Der Zaun an der Südgrenze bleibt stehen und soll sogar ausgebessert werden. Löcher werden gestopft, illegale Einwanderung weiter konsequent abgewehrt. Den EU-Migrations- und Asylpakt lehnt er rundheraus ab, genau wie verpflichtende Quoten oder Umsiedlungsspielchen. „Ungarn wird kein einziges Umsiedlungsabkommen akzeptieren“, sagte er. Stattdessen will er es machen wie Polen oder die Slowakei: EU-Vorgaben irgendwie erfüllen, ohne die eigenen Grenzen aufzugeben.

Ein breiter Konsens, den selbst Magyar nicht antastet

Das ist kein Zufall und auch kein taktisches Manöver. Die harte Linie gegen illegale Migration ist in Ungarn tief verankert, quer durch fast alle Bevölkerungsschichten. Seit 2015, seit dem Bau des Zauns und der klaren Ablehnung von Asylquoten, hat sich diese Haltung fest in den Köpfen der Ungarn eingebrannt. Selbst ein Péter Magyar, der in Sachen Rechtsstaatlichkeit, Korruption und EU-Nähe ordentlich aufräumen will, traut sich offenbar nicht, an diesem Fundament zu rütteln. Zu groß wäre der Gegenwind.

Ärger der Globalisten in Brüssel

Ungarn verabschiedet sich vom stark zentralisierten Orbán-System und stellt sich wieder etwas freundlicher mit Brüssel, um die eingefrorenen 20 Milliarden EU-Gelder zu bekommen. In der Migrationspolitik aber bleibt das Land auf dem bewährten Kurs, sehr zur Freude vieler Ungarn und zum großen Ärger der Globalisten in Brüssel.

Die Politik der starken Grenzen lebt. Und genau das ist wohl die wichtigste Nachricht, die gerade aus Budapest nach Europa hinausgeht.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hält eine Senkung der maximalen Elterngeld-Bezugsmonate für vorstellbar, um im Gegenzug die monatlichen Beträge anzuheben.

"Ich könnte mir schon [ ... ]

Der frühere deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen, führt die Niederlage Deutschlands bei der Wahl zum Uno-Sicherheitsrat darauf zurück, dass die Bundesregierung [ ... ]

In einer Schule in Niedersachsen können Schüler ab dem kommenden Schuljahr erstmals Niederdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache wählen. Das teilte das Kultusministerium am Donnerstag [ ... ]

Der engste Vertraute von Björn Höcke in der AfD, Thüringens Co-Landeschef Stefan Möller, will offenbar Stellvertreter der Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla werden. Möller [ ... ]

Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat scharfe Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Pflegereform geübt.

"Nina Warkens Entwurf [ ... ]

Die nordrhein-westfälische SPD will das Schulsystem im bevölkerungsreichsten Bundesland grundlegend umbauen. Das berichtet der "Spiegel". Der designierte Spitzenkandidat Jochen Ott plant demnach [ ... ]

Der Oberste Gerichtshof Israels hat das umfassende Verbot von Besuchen des Roten Kreuzes bei palästinensischen Sicherheitshäftlingen für rechtswidrig erklärt. Die Richter gaben einer [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.