Nach Merz soll Deutschland näher an Frankreichs Atomwaffen rücken. Zahlen darf der Steuerzahler, entscheiden wird im Ernstfall Paris. Nützen wird uns das alles nichts. Wir finanzieren den maroden Pariser Staatshaushalt.
Von Meinrad Müller
Ein teures Spiel leert unsere Kassen
Am 30. Mai 2026 wird bekannt, dass Günter Sautter, Sicherheitsberater von Kanzler Merz, nach Paris gereist ist. Dort verhandelt die Bundesregierung mit Frankreich über Atomwaffen. Offiziell dient das der Abschreckung, in Wahrheit ist es Selbstbetrug auf Kosten des Steuerzahlers. Frankreich bietet sich an wie ein Pate aus einem schlechten Mafiafilm, dessen „Angebot“ man nicht ablehnen kann.
Frankreichs Waffen dienen zuerst französischen Interessen, nicht dem Schutz Deutschlands. Merz lässt die Bundeswehr bei Atomübungen mitlaufen. Später sollen deutsche Flugzeuge französische Atom-Bomber unterstützen. Deutschland bekommt Einblicke, Frankreich behält Kontrolle und Entscheidung.
Schwacher Kanzler spielt mit Muskeln
Merz will Stärke zeigen. Statt Diplomatie mit Russland zu betreiben, stellt er sich unter den Atomschirm. Frankreich besitzt rund 290 Atomwaffen, Deutschland besitzt keine. Russland besitzt über 5000 davon. Diese Zahlen zeigen, wie dünn das Märchen vom Schutzschirm ist.
Frankreich freut sich. Es kann sich als Schutzmacht Europas darstellen und gewinnt eine Trumpfkarte gegenüber Deutschland. Wir dürfen mitspielen, aber nur als zahlender Juniorpartner. Paris hält den Knopf, Berlin hält die Brieftasche auf.
Russland lässt sich nicht beeindrucken
Moskau bleibt unbeeindruckt. Frankreichs Force de Frappe, die Atomstreitmacht, wurde für französische Interessen gebaut. Sie wurde nie dafür gemacht, Deutschland zu schützen. Russland verfügt über Raketen mit Hyperschallgeschwindigkeit. Die Rede ist von Mach 10, Mach 11 und mehr. Die können nicht abgefangen werden, nicht mit amerikanischer und erst recht nicht mit französischer Technik.
Wenn Russland fünf Atomraketen auf deutsche Städte oder Basen lenken würde, wäre Deutschland platt wie eine gegrillte Flunder. Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt wären keine Punkte mehr auf einer Karte, sondern Orte für Totengräber.
Atomare Antwort nutzlos und kein Schutz für Deutschland
Wenn Paris danach atomar antwortet und Russland beschießt, nützt das den deutschen Toten nichts. Kein Toter steht wieder auf, nur weil Macron später den Knopf drückt. Keine Stadt baut sich wieder von selbst zusammen, weil Frankreich seine Ehre verteidigt.
Frieden statt französischer Abhängigkeit
Wem nützen 290 französische Atomwaffen gegen Russland, nachdem schon fünf russische bei uns eingeschlagen haben? Das macht uns nicht sicherer. Es macht uns abhängiger von Paris und bindet uns in eine Militärmacht ein, auf die wir keinen Einfluss haben.
Mit einer AfD-Regierung sähe das anders aus. Dann würde Berlin nicht mehr in Paris um Atomschutz betteln, sondern fragen, was den Deutschen nützt. Russland wäre wieder ein Nachbar, mit dem man redet, nicht nur ein Feindbild.
Frieden entsteht nicht durch fremde Atombomben. Frieden entsteht, wenn man spricht und die eigenen Leute aus dem Feuer hält. Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg nichts mehr zu sagen. Es darf nur noch zahlen. Die einzige Überlebensstrategie ist Frieden mit Russland.
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