Die Linkspartei-Chefin Ines Schwerdtner hat sich am 17. Mai 2026 bei „Welt TV“ mit einer plumpen Falschbehauptung über Alice Weidel verkalkuliert. Statt politischer Argumente griff sie zur persönlichen Attacke, nun kam die juristische Quittung inklusive Rechnung der Kanzlei Höcker.
Von Meinrad Müller
Dreiste Behauptung im TV-Studio
Mitte Mai warf die Co-Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, der AfD-Vorsitzenden vor: „Alice Weidel, die lebt nicht mal in Deutschland, die zahlt hier keine Steuern.“ Eine besonders plumpe Attacke. Weidel hat jedoch ihren Hauptwohnsitz in Deutschland und erfüllt dort ihre Steuerpflicht. Diese Fakten waren seit Jahren öffentlich bekannt.
Die juristische Antwort kam prompt
Weidel schaltete die Medienrechtskanzlei Höcker ein. Die Anwälte forderten eine strafbewehrte Unterlassungserklärung, die Löschung des Beitrags sowie die Anerkennung von Schadensersatzansprüchen. Die Aussage war keine erlaubte Meinungsäußerung, sondern eine nachweisbar falsche Tatsachenbehauptung.
Kleinlautes Einlenken
Der Anwalt der Linken-Chefin reagierte schnell und räumte ein, seiner Mandantin sei „in der Tat ein Fehler unterlaufen“. Sie verpflichtete sich schriftlich, die falsche Behauptung künftig zu unterlassen. „Welt TV“ hat das entsprechende Video bereits gelöscht. Die Anwaltskosten muss sie innerhalb einer Woche aus eigener Tasche überweisen. Kein Geld von der Fraktion der Linken.
Linker Wahlkampf mit unlauteren Mitteln




