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Die Herrscher der finanziellen Welt packten vor laufender Kamera aus

Wenn wir uns heute diese Diskussion zwischen Dalio, Dimon, Fink, Schwarzman und Solomon anhören, dann fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Viele der „Verschwörungstheorien“ von vor zweieinhalb Jahren sind längst bittere Realität geworden.

Von Meinrad Müller

Das Panel, das alles vorhersagte

Beim Treffen der Riad Future Investment Initiative saßen die wahren Herrscher des Geldes über 70 Minuten zusammen – ohne Maske, ohne PR-Geschwafel. Larry Fink (BlackRock), Jamie Dimon (JPMorgan), Ray Dalio (Bridgewater), Stephen Schwarzman (Blackstone), David Solomon (Goldman Sachs) und saudische Spitzen.

Die Welt wiederholt die 1930er Jahre

Ray Dalio malte ein düsteres Bild: explodierende Schulden, tiefe Spaltung in den Gesellschaften, Machtkampf zwischen Amerika und China, Naturkatastrophen und die neue Technologie als alles verändernde Kräfte. „Es fällt mir schwer, optimistisch zu sein“, sagte er. Die Lage erinnere ihn an die 1930er und 1940er Jahre. Wer heute die Nachrichten anschaltet, weiß: Er hatte recht.

„Es wäre naiv, die Probleme zu ignorieren“

Jamie Dimon warnte klar und deutlich: Kriege treiben Energie- und Lebensmittelpreise in die Höhe, Massenmigration, Hunger und nie dagewesene Staatsausgaben. Die Schuldenberge wachsen ungebremst. „Man sollte die Risiken nicht unterschätzen.“ Genau das erleben wir gerade täglich.

Höhere Zinsen für länger – und das große Geld fließt in echte Dinge

Larry Fink rechnete damals schon mit „höheren Zinsen für länger“ wegen zerbrochener Lieferketten und dem drohenden Ende der Globalisierung. Gleichzeitig forderten alle ein Umdenken: weg von reinem Papiergeld hin zu echten Vermögenswerten – Infrastruktur, Energie und Technologie. Der Grund? Künstliche Intelligenz frisst Unmengen Strom.

Der Nahe Osten wird zum neuen Geld-Magneten

Auch diese Herren können sich irren. Die Runde sprach offen aus, was viele nicht hören wollten: Das westliche Kapital strömt Richtung Saudi-Arabien und Golfstaaten. „Dort sitzt die Zukunft“, hieß es sinngemäß. Dort würden die großen Projekte gebaut, dort die Stabilität herrschen. Die Zeit des billigen Geldes und der reinen Finanztricks sei vorbei.

Was sie im Herbst 2023 noch nicht ahnten: Der große Iran-Krieg, der ab Februar 2026 die Region erschütterte, den Hormus-Engpass lahmlegte und alles wieder auf den Kopf stellte.

Keine Theorie mehr – nur Realität

Dieses eine Panel zeigte aber gnadenlos: Was früher als „Verschwörungstheorie“ abgetan wurde, haben die echten Entscheider schon 2023 klar benannt. Harte Zeiten kommen – aber auch gigantische Chancen für alle, die verstehen, wohin das wirklich große Geld fließt. Und wie schnell sich selbst die „Zukunft“ wieder ändern kann.

Video-Link zum 70-Minuten-Panel (Englisch):
https://x.com/RohOnChain/status/2062945546348920965

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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