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Papst befeuert Migration

In seiner Rede im Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria hat Papst Leo XIV. einmal mehr bewiesen, auf welcher Seite er steht. Vor einer Kulisse aus Flüchtlingshelfern, Seenotrettern, Caritas-Leuten und linken NGOs hat er alle Register katholischer Nächstenliebe gezogen – und zwar ausschließlich für eine Seite.
 
Von Meinrad Müller
 
Überschwänglich lobte er die Versammelten als „Vorbilder christlicher Barmherzigkeit“. Er dankte ihnen für ihre Rettungseinsätze, ihre Aufnahme und Begleitung. Er warf einen Gedenkkranz ins Meer für die Toten der Atlantikroute, segnete ein Kreuz aus Bootstrümmern und sprach pathetisch von der „unveräußerlichen Würde“ der Migranten: „Die Würde hat keinen Reisepass.“ Migranten seien keine Zahlen, sondern „Brüder und Schwestern“. Europa wurde mal wieder als gleichgültig und hartherzig abgekanzelt, das Meer als „Friedhof ohne Grabsteine“ gebrandmarkt.
 
Kein einziges Wort fiel jedoch über die Hunderten europäischen Opfer, die in den letzten Jahren durch Migranten ermordet, erstochen, vergewaltigt oder lebensgefährlich verletzt wurden. Kein Satz zu Solingen, Mannheim, Kandel, Freiburg, zum Messermord in Brokstedt oder den vielen anderen Fällen, die deutsche und europäische Familien zerstört haben. Kein Gedanke an die einheimischen Frauen, Kinder und Männer, die ihr Leben lassen mussten, weil Politik und Kirche lieber moralische Hochglanzbilder pflegen als die Realität anzuschauen.
 
Der Papst hat heute auf Gran Canaria vor allem eines geliefert: eine klassische Einbahnstraßen-Moralpredigt. Er zog alle Register der Nächstenliebe – aber nur in eine Richtung. Die Schattenseiten der unkontrollierten Massenmigration? Ausgeblendet. Die Überlastung von Sozialsystemen, die explodierenden Kosten, die tägliche Kriminalität, die Parallelgesellschaften, die verlorene innere Sicherheit? Fehlanzeige.
 
Stattdessen stärkt er genau jene „Asylindustrie“, die seit Jahren von Steuergeldern lebt: NGOs, Beratungsvereine, kirchliche Organisationen, Anwälte und Unterkunftsbetreiber. Mit Papst Leos Worten im Rücken können sie weiter ungestört Spenden sammeln, gegen Abschiebungen klagen und Politiker unter Druck setzen. Der Papst gibt ihnen den moralischen Segen von ganz oben. Wer kritisiert, gilt sofort als Unmensch.
 
Dabei wäre eine ehrliche Haltung so einfach gewesen: Ja, jedes Menschenleben zählt. Ja, Schleuser sind Verbrecher. Ja, man muss Fluchtursachen bekämpfen. Aber gleichzeitig muss man auch die Würde der eigenen Bevölkerung schützen. Man darf nicht so tun, als gäbe es nur Opfer auf einer Seite. Genau das tut Leo XIV. jedoch. Er setzt die Kirche damit weiter als moralische Einbahnstraße in Szene – und treibt die Spaltung in Europa nur noch tiefer.
 
Besonders scharf reagiert die spanische Oppositionspartei Vox. Santiago Abascal und seine Mitstreiter werfen dem Papst vor, die Realität komplett zu ignorieren. Die Kanaren ächzen unter der Massenanlandung, Krankenhäuser, Schulen und Wohnungsmarkt sind am Limit, die Kriminalität steigt. Für Vox ist der Auftritt des Papstes nichts anderes als Schützenhilfe für die linksgrüne Migrationspolitik von Ministerpräsident Sánchez.
 
Auch die New York Post geht hart mit dem Papst ins Gericht. Sie nennt seine Migrationsbotschaft „naiv und gefährlich politisch“. Ein amerikanischer Papst, der das moralische Gewicht der Kirche in eine linke Illusion investiert und dabei reale Probleme wie importierte Gewalt, Integrationsversagen und kulturelle Konflikte ausblendet. Die Zeitung sieht darin einen gezielten Angriff auf rechte und populistische Kräfte in Europa.
 
Leo XIV. hat mit dieser Rede keine Brücken gebaut, sondern Gräben vertieft. Er hat den Helfern Beifall geklatscht, während er die Sorgen von Millionen Europäern, die sich in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher fühlen, einfach ignoriert. Das ist keine Barmherzigkeit. Das ist einseitige politische Einmischung mit Weihrauch.
 
Wer ernsthaft Lösungen will, der muss beide Seiten sehen: die Not der wirklich Schutzbedürftigen und die berechtigten Ängste und Belastungsgrenzen der Aufnahmegesellschaften. Solange der Papst das nicht tut, bleibt seine Botschaft vor allem eines: ein Brandbeschleuniger für weitere unkontrollierte Migration. 

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