Ben Berndt setzt sich vors Mikrofon und lässt Leute einfach reden. Ohne abgesprochenes Script. Genau deshalb lieben ihn über eine Million Abonnenten. Sein YouTube Kanal heißt „ungesriptet“, was an sich schon spöttisch wirkt.
Von Meinrad Müller
Die Zensurbehörde schlägt zu
Der Stein, an dem sich die Landesmedienanstalt NRW den kleinen Zeh angestoßen hat, ist eine lächerliche 20-sekündige Passage in einem 4,5-stündigen Interview mit Björn Höcke. 20 Sekunden. Jetzt verlangt die Behörde, dass Ben das Video nachträglich zensiert. Die Landesmedienanstalt beruft sich auf Paragraf 19 des Medienstaatsvertrags. Obwohl Ben seit Jahren sagt „Ich bin kein Journalist“, erklären sie ihn plötzlich zum einen. Dreist.
Die linke Meute flippt aus
Dabei ist {ungeskriptet} gerade wegen seiner Offenheit so stark. Ben hat mit einem breiten Spektrum von Persönlichkeiten gesprochen: mit Björn Höcke, Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, Dieter Janecek von den Grünen, Wolfgang Kubicki von der FDP, Hans-Georg Maaßen, Alice Weidel, Frauke Petry, Nicolaus Fest, Martin Sellner. Von ganz links bis rechts. Alle durften reden, ohne wie im ÖRR abgewürgt zu werden. Genau das treibt die Systemmedien und die Politik in den Wahnsinn. Dabei hat genau dieser ungeskriptete Stil groß gemacht. Normale Folgen laufen bei Ben meist zwischen 200.000 und 700.000 Aufrufen.
Esken & Co. wollen Boykott
Saskia Esken, abgewählte SPD-Vorsitzende, hetzt öffentlich zum Werbeboykott auf. Große Blätter schreiben sich die Finger wund. Satire-Truppen wie bei Bayern 3 bauen Bens Studio nach, um ihn lächerlich zu machen. Das ist kein Journalismus mehr. Das ist pure Hetzjagd gegen einen, der nicht spurt. Schon wieder „staatsfeindliche Hetze“, wie man in DDR sagte?
7 Millionen sehen die Wahrheit
Nützen wird der ganze Zirkus nichts. Über 7 Millionen haben das Höcke-Interview bereits gesehen. Freund wie Feind. Man versucht jetzt verzweifelt, die Büchse der Pandora wieder zuzuklappen. Aber es ist zu spät. Jeder Zuschauer konnte sich seine Meinung bilden, ohne von einer ÖRR-Gouvernante an der Hand geführt zu werden.
Ben wird mittlerweile von Star-Anwalt Joachim Steinhöfel vertreten
Es bleibt spannend. Steinhöfel hat schon viele solcher Fälle gegen Behörden und Medien durchgefochten. Ob die Landesmedienanstalt wirklich durchkommt oder ob das Ganze als Warnschuss gegen alle unabhängigen Podcaster endet, wird sich bald zeigen.
Bens eigene Eilmeldung erreicht gerade 1 Mio. Aufrufe
In seiner Eilmeldung-Folge „Sie haben mich ins Visier genommen“ zeigt Ben, dass er sich nicht einschüchtern lässt. Bens eigene Eilmeldung erreicht gerade die 1-Million-Marke. Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich. Ob er am Ende gewinnt, wird sich zeigen. Aber genau da stehen wir gerade: Ein kleiner Podcaster mit einem Mikrofon gegen die gesamte verrottete Medien- und Politmaschinerie.
Hier erklärt Ben, wie er fertiggemacht werden soll:
https://www.youtube.com/watch?v=s8pRCW2AvQ0&t=722s
Das Höcke-Video mit über 7 Millionen Aufrufen:
https://youtu.be/Ec_LvceM65g
Meinrad Müller Blog: www.info333.de/p



