Merkel Euro-Führer

Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten – Das neue Buch von Claus Vogt und Roland Leuschel: HIER bestellen.

Ökonomen drängen Merkel zu Führungsrolle in Euro-Krise. „Um künftig finanzpolitisches Fehlverhalten von Euro-Ländern möglichst zu verhindern, sollte zum einen der Stabilitäts- und Wachstumspakt wieder gehärtet werden“.

 

Führende Ökonomen in Deutschland sehen in der Stabilisierung der Euro-Zone die zentrale Herausforderung für die Politik im kommenden Jahr. Aus Sicht der Experten kommt dabei der Bundesregierung die entscheidende Rolle zu. „Uns kommt in Europa die Führungsrolle zu“, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, Handelsblatt Online. Auch für Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SE, bleibt die Stabilität des Euro das wichtigste Thema. Deutschland habe der Euro viele Vorteile gebracht, sagte Heise Handelsblatt Online. „Die aktuell gute wirtschaftliche Lage in Deutschland wäre ohne ihn so nicht gegeben.“

Nach Ansicht Heises sollte die Bundesregierung mehre Prioritäten bei der Euro-Rettung setzen: Nötig sei eine rasche Einführung des neuen Defizitverfahrens der EU mit schnelleren Sanktionsmechanismen bei finanzpolitischen Verfehlungen, eine rasche Konkretisierung des geplanten Frühwarnsystems für makroökonomische Ungleichgewichte, klare Kommunikation der Euro-Gruppe an die Finanzmärkte, dass die Eurozone keinesfalls gefährdet sei, so dass staatliche Insolvenzen keine Rechtfertigung haben.

Für zügige Reformen auf EU-Ebene plädiert auch Wolfgang Franz, Deutschlands oberster Wirtschaftsweiser und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. „Um künftig finanzpolitisches Fehlverhalten von Euro-Ländern möglichst zu verhindern, sollte zum einen der Stabilitäts- und Wachstumspakt wieder gehärtet werden“, sagte Franz Handelsblatt Online. „Zum anderen ist nach Auslaufen des derzeitigen Rettungsschirms ein funktionstüchtiger Krisenmechanismus für von Zahlungsunfähigkeit bedrohte Staaten vorzusehen, der eine Beteiligung der privaten Gläubiger einschließt.“

Das fordern auch Kai Carstensen, Konjunkturchef des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) und Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). „Aus ökonomischer Sicht ist es notwendig, dass das Haftungsprinzip - ein Grundprinzip jeder funktionierenden marktwirtschaftlichen Ordnung - auch für Gläubiger eines Staates Gültigkeit besitzen muss“, sagte Carstensen Handelsblatt Online. „Dies bedeutet, dass Forderungsausfälle nicht auf die Allgemeinheit abgeschoben werden dürfen.“ Essentiell sei daher, das Prinzip „Haircut vor Hilfe“ durchzusetzen.

DIW-Präsident Zimmermann gab in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass eine besser koordinierte Wirtschafts- und Fiskalpolitik zwar hilfreich sei, jedoch ein strenges Fiskalregime zum Ausgleich der Staatsdefizite nicht ersetzen könne. „Hier ist weiter das beste Konzept, die Fiskalkontrolle der europäischen Staaten einer unabhängigen europäischen Institution zu übertragen, wie dies auch die Europäische Zentralbank fordert“, sagte Zimmermann Handelsblatt Online. In diesem Sinne äußerte sich auch Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW). „Trotz breit gespannter Rettungsschirme ist es der Politik bisher nicht gelungen, das Vertrauen in die Stabilität angeschlagener Länder wieder herzustellen“, sagte Snower Handelsblatt Online. „Deshalb wird eine neue europäische Institution benötigt, die gewährleistet, dass jedes Euroland langfristig eine Schuldenquote von 60 Prozent nicht überschreitet.“

Videos:

-
Loading...
-
Wandere aus, solange es noch geht!

Wikifolios
Börsen News

Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
1No5Lj1xnqVPzzbaKRk1kDHFn7dRc5E5yu

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.