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Anleihenkäufe: EZB gibt Vollgas

Notenbankkreise: Wohl noch kein EZB-Beschluss für sofortige Anleihenkäufe am Donnerstag. Viele Mitglieder des Zentralbankrats sollen der Maßnahme aber nicht abgeneigt sein. Ökonom: „Ich rechne nicht damit, dass die EZB diese Woche unilateral den Wiedereinstieg in ihr Anleihenprogramm ankündigt“.

 

Vor der viel beachteten Sitzung des EZB-Rates werden in Zentralbankkreisen die Erwartungen gedämpft. Wer schon am Donnerstag einen konkreten Beschluss für sofortige Anleihenkäufe erwarte, werde womöglich enttäuscht werden, sagten mehrere Notenbanker der Tageszeitung „Die Welt“ (31.7.). EZB-Präsident Mario Draghi hatte zwar vergangene Woche angekündigt, alles Erforderliche zum Erhalt des Euro zu tun, was vielfach als Fingerzeig für neue Käufe von Staatsanleihen interpretiert wurde. „Draghi dürfte sich aber rhetorisch ein wenig vergaloppiert haben“, mutmaßt ein Euro-Notenbanker. Die Erwartungen an die Donnerstags-Sitzung seien dadurch wohl zu hoch. Auch in Zentralbankkreisen anderer Länder vermutet man, dass Draghi keinen sofortigen Eingriff in den Anleihenmarkt plane.

 

Viele Mitglieder des EZB-Rates sind zwar nach Informationen der „Welt“ anders als Bundesbankpräsident Jens Weidmann weiteren Anleihenkäufen nicht grundsätzlich abgeneigt. Allerdings sind sie der Auffassung, dass zunächst politische Schritte unternommen werden müssten. Zwar gebe es auch Ratsmitglieder, die Spanien oder Italien um jeden Preis helfen wollten, sagte ein Notenbanker der Zeitung. „Aber die meisten sind vernünftig – es macht einen Unterschied, ob die Zentralbank ganz allein losmarschiert oder ob sie eine Politik der Staaten unterstützt, die schon in die richtige Richtung führt.“ Es bestehe die Sorge, dass zugesagte Reformen später aufgeweicht würden, wenn die Zentralbank erst einmal in Vorleistung gegangen sei, hieß es. „Die EZB wird bei großen Rettungsschritten nicht allein marschieren“, sagte ein weiterer hochrangiger Notenbanker der Zeitung.

 

Spekuliert wurde zuletzt über ein konzertiertes Vorgehen zusammen mit dem EFSF: Der Rettungsfonds könnte Spanien neue Anleihen direkt abnehmen, während die Zentralbank am so genannten Sekundärmarkt frühere Emissionen kaufen würde. Bisher gibt es aber weder einen Hilfsantrag Spaniens noch eine Entscheidung, dem EFSF Anleihenkäufe zu ermöglichen. Dies dürfte bis Donnerstag wohl auch kaum zustande kommen, hieß es in den Notenbankkreisen.

 

„Ich rechne nicht damit, dass die EZB diese Woche unilateral den Wiedereinstieg in ihr Anleihenprogramm ankündigt“, sagt auch Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank. Allerdings könne es sich Draghi auch kaum leisten, nun einfach gar nichts zu tun, sagt der Ökonom. „Wenn nach der Ankündigung von letzter Woche nun einfach gar nichts käme, wäre das eher problematisch für seine Glaubwürdigkeit.“ Er rechnet daher zumindest mit genaueren Erläuterungen dazu, was die EZB unter welchen Voraussetzungen tun könnte.

 

In Notenbankkreisen wird darüber spekuliert, dass der Rat zusätzlich kleinere Hilfsmaßnahmen beschließen könnte, um die Märkte bei Laune zu halten. So könnte es etwa weitere Zugeständnisse bei den Sicherheiten geben, die Banken als Pfand für Zentralbankkredite bieten müssen. Auch der Aufkauf von Anleihen privater Emittenten gilt als denkbare Option.

Ein Anleihenkauf durch die EZB würde besonders den Banken zugute kommen, denn diese sind vollgesaugt mit Südstaaten-Bonds. In Deutschland ist es hauptsächlich die Commerzbank, welche davon profitieren würde, aber auch die Deutsche Bank ist Gewinner dieser Maßnahme, weil es im Bankensektor insgesamt zu Entspannung führt. Die Kurse des Finanzsektors sind entsprechend in den letzten Tagen bereits gestiegen.

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