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Droht Depression?

Anleger, aber auch die Unternehmen, müssen sich darauf einstellen, dass das Wachstumstempo der Weltwirtschaft stark abgebremst wird. In einigen Regionen, insbesondere in Europa, wird es auch zu Rezessionen kommen.

 

von Carsten Englert

Es zeichnet sich immer deutlicher ab. Nachdem sich bereits England, Italien, Spanien und Griechenland in einer zum Teil heftigen Rezession befinden, zieht die sinkende Nachfrage in den Krisenstaaten langsam auch andere Staaten mit nach unten. Eine Rezession ist rein technisch definiert, als ein Rückgang des Wirtschaftswachstums in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen, jeweils gemessen zum Vorquartal. Nach dieser Definition befinden sich bereits Italien (schon vier Quartale in Folge!), England, Spanien und Griechenland sowieso in einer Rezession. In Frankreich gab es im zweiten Quartal 2012 erstmals einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent. Die Regierung im Nachbarland erwartet auch für das dritte Quartal einen Rückgang um den gleichen Wert, womit die Rezession technisch gesehen vollendet wäre. Zwar streiten sich die Experten noch, ob Deutschland auch in eine Rezession rutschen wird, doch es gibt viele Indikatoren und Anzeichen, die genau darauf hindeuten. Am Mittwoch dieser Woche wurde der bislang letzte Indikator veröffentlicht, der einen klaren Trend hin zu einer Rezession andeutet. Die Industrieproduktion ist in Deutschland im Juni um 0,9 Prozent zurückgegangen, nachdem sie zuvor noch um 1,7 Prozent geklettert war. Dazu kommt, dass die deutsche Industrie ebenfalls im Juni einen Rückgang der Aufträge um 1,7 Prozent erlitt. Die Indikatoren des anerkannten ifo-Institutes zeigen auch eine Abschwächung an. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank nun dreimal in Folge von 109,8 auf 103,3 Punkte. Oder ZEW-Indikator für die Konjunkturerwartung: Der Index ist im Juni in den negativen Bereich gefallen und hat sich im Juli auf minus 19,6 weiter verschlechtert. Das bedeutet, dass die Prozentzahl der Finanzexperten, die eine Verschlechterung erwarten um 19,6 Prozentpunkte höher ist als die, die eine Verbesserung erwarten.

 

Neue Hinweise

Diese Woche hat zudem noch eine Reihe Indikatoren hervorgebracht, die ebenfalls darauf hindeuten, dass sukzessive die komplette Weltwirtschaft in eine Rezession rutscht. In Europa ist da noch die Industrieproduktion für Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland zu nennen. In Italien schrumpfte die Industrieproduktion im Juli um 1,4 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch um ein Prozent gewachsen ist. Sollte sich tatsächlich bestätigen, was sich langsam andeutet – Berlusconi drängt wieder in sein altes Amt. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der Bunga Bunga Präsident im kommenden Frühling wieder kandidieren könnte –, dürfte das erst der Anfang der Schrumpfung sein. Und in diesem Fall wird kein Viagra helfen ... Oder Beispiel Spanien: Hier ist der Ausstoß der Industrie im Juli um 6,5 Prozent zurückgegangen. Großbritannien musste ebenfalls trotz Olympiaeuphorie einen herben Einbruch um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise um 2,9 Prozent gegenüber dem Vormonat hinnehmen. Die Liste ist lang und wird immer länger!

 

Nicht nur Europa

Aber auch außerhalb Europas werden die Aussichten schlechter. In China beispielsweise erreichte das Wachstum der Industrieproduktion im Juni des vergangenen Jahres einen vorläufigen Höhepunkt. In diesem Monat kletterte die Industrieproduktion um 15,1 Prozent. Seitdem sinkt die Wachstumsrate nahezu kontinuierlich und ist im April dieses Jahres erstmals unter die 10-Prozent- Marke gesunken. Im Juli hat sich nun erneut das Wachstumstempo abgeschwächt. Die Industrieproduktion im Reich der Mitte wuchs „nur“ noch um 9,2 Prozent nach zuvor 9,5 Prozent. Experten hatten mit einer Verbesserung auf 9,8 Prozent gerechnet. Zwar wachsen nun die Hoffnungen auf einen fiskalischen Stimulus seitens der chinesischen Regierung. Aber es erscheint fraglich, ob damit der Trend umgekehrt werden kann, wenn er den überhaupt kommt.

 

Kommt es gar zur Depression?

Anleger, aber auch die Unternehmen, müssen sich darauf einstellen, dass das Wachstumstempo der Weltwirtschaft stark abgebremst wird. In einigen Regionen, insbesondere in Europa, wird es auch zu Rezessionen kommen. Kommt es tatsächlich auch noch in der Schuldenkrise zum Super-GAU und die Eurozone zerbricht, steht zu befürchten, dass sich das Ganze zu einer ausgewachsenen Depression auswächst. Doch es gibt Möglichkeiten und Methoden sich dagegen als Anleger abzusichern. Im Börsenbrief „Der Investoren-Kompass“ können Sie die Entwicklung der Konjunktur weiter verfolgen und erfahren auch gleich wie Sie sich gegen eine Rezession oder gar Depression schützen.

www.boersennews.de/investoren-kompass

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