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USA: Rückkehr zum Goldstandard?

Die US-Republikaner haben im Wahlkampf erstmals vorgeschlagen, den Goldstandard wieder einzuführen und Fed Chef Bernanke zu entlassen. Diese Punkte sollen in Kürze auf einem Parteitag beschlossen werden. Abkehr von Fiat Money?

 

Die Republikaner haben ein neues Thema für Ihren Wahlkampf: Gold und Goldstandard. Wie die FT berichtet, verlangen die Repubikaner eine kritische Bestandsaufnahme des Fed.  Mitt Romney will demnach Notenbank-Chef Bernanke sogar absetzen.

Geschaffen werden soll eine sogeannte  „Gold-Kommission“. Diese „Gold-Kommission“ der Republikaner soll nach einer Möglichkeit suchen, die Verbindung zwischen Dollar und Gold wieder herzustellen.

Beim Parteikonvent in der nächsten Woche in Tampa Bay, Florida, sollen diese Pläne offiziell in das Parteiprogramm aufgenommen werden. Dies dürfte sich zu einer geldpolitischen Sensation entwickeln. Die republikanische Kongressabgeordnete, Marsha Blackburn, sagte der FT, dass im amerikanischen Kongress von republikanischer Seite bereits ein entsprechender Gesetzesentwurf eingebracht wurde.

Diese Forderungen entsprechen zu großen Teilen dessen, was der Republikaner Ron Paul immer gefordert hatte. Es wurde aber ausdrücklich betont, dass dies keine Maßnahme sei, die Extremposition des "Liberterian" Ron Paul zu übernehmen.

Die "Goldwende" kommt aber dennoch ziemlich überraschend und dürfte ein großer Affront gegen das Fed sein - allein schon durch die Diskussion, die damit ausgelöst wird. Es ist das erste mal, dass dieses Thema von offizieller Seite in den USA "angepackt" und dürfte deshalb demnächst weltweit Thema werden.

 

Gold-Revolution in den USA?

Das Thema Gold wird offenbar schon lange bei dein Republikanern diskutiert. Bereits im Mai hatte der Ex-Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, Herman Cain das bestehende Währungssystem der USA kritisiert. Die US-Notenbank sollte die Kontrolle über den US-Dollar aufgeben und zum Goldstandard zurückkehren, so Cain. Der Republikaner ist ein ehemaliger Vorsitzender der US-Notenbank in Kansas.

Cain schrieb im „Wall Street Journal", dass Wirtschaftswachstum niedrige Steuer und eine stabile Währung brauche. Sollte einer der beiden Faktoren nicht funktionieren, würde es einen Verlust für die Menschen bedeuten.

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