Die Mehrheit der US-Bürger ist für die Einführung eines Goldstandards. Das ergab eine Umfrage von CNBC. Ausgelöst wurde die Diskussion durch die Republikaner, welche die Einführung einer "Gold-Kommission" ins Parteiprogramm aufnehmen wollen.
Unter der Führung von Mitt Romney wird in den USA derzeit heftig diskutiert, ob ein Goldstandard eingeführt werden soll. Die Republikaner wollen ab Monatag auf ihrem Parteitag in Tampa, Florida, darüber beraten, ob eine "Goldkommission" eingeführt werden solle. Ziel: Die Überprüfung zur Wiedereinführung des Goldstandards bzw. die Möglichkeit, den Dollar an das Edelmetall zu koppeln. Brisant: Die Republikaner diskutieren in diesem Zusammenhang auch die Absetzung von Fed-Chef Bernanke.
Sicherlich wird das Fed einen solchen Vorstoß mit allen Mitteln im Keim ersticken. Doch die Diskussion über einen Goldstandard ist damit in den USA losgetreten und hat sich auch bereits verselbstständigt. Anders als hierzulande wird in den Medien offen über Vor- und Nachteile diskutiert, insbesondere bei Bloomberg und CNBC.
CNBC rief seinen Zuschauer auf, darüber abzustimmen, ob man für oder gegen einen Goldstandard sei. Die Überraschung: die überwältigende Mehrheit ist dafür. 66% der Zuschauer sprachen sich in der als "nicht represäntativ" gekennzeichneten Umfrage für den Goldstandard aus. Nur 27% waren dagegen. www.cnbc.com
Should the United States return to the gold standard? Yes: 66% No: 27% Not Sure.: 7% Total Votes: 2381 - Not a Scientific Survey. Results may not total 100% due to rounding



