AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

BVerfG: schwierige Lage

Staatsrechtler sehen Bundesverfassungsgericht wegen ESM-Entscheid in schwieriger Lage. „Wenn das Gericht die Verträge durchwinkt, gibt es seine Rolle als Hüter des Grundgesetzes und der Demokratie im Integrationsprozess auf, wenn es die Verträge aufhält, nimmt es eine hohe Last der Verantwortung auf sich.“


Mehrere Staatsrechtler sehen das Bundesverfassungsgericht angesichts des am Mittwoch anstehenden Urteils über den Euro-Rettungsschirm ESM in einer schwierigen Lage. „Es steht sehr viel auf dem Spiel“, sagte der Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart Handelsblatt Online. „Wenn das Gericht die Verträge durchwinkt, gibt es seine Rolle als Hüter des Grundgesetzes und der Demokratie im Integrationsprozess auf, wenn es die Verträge aufhält, nimmt es eine hohe Last der Verantwortung auf sich.“ Für Europa stehe letztlich seine demokratische Entwicklung auf dem Spiel. „Der jetzt eingeschlagene Weg der Euro-Rettung würde das jetzige Demokratiedefizit der EU nachhaltig verstärken“, ist Degenhart überzeugt. „Es würde für Deutschland ein Automatismus begründet, der die Mitbestimmungsrechte des Parlaments entwerten müsste.“ Degenhart ist einer der Prozessbevol! lmächtigten des Bündnisses „Europa braucht mehr Demokratie“, das gegen den ESM klagt.

Auch der Staatsrechtler Joachim Wieland von der Verwaltungshochschule Speyer sieht Karlsruhe in einem Dilemma. Für das Bundesverfassungsgericht stehe seine „Autorität in Rechtsfragen der Währungsunion und der Integration Europas auf dem Spiel“, sagte Wieland Handelsblatt Online. Für Europa gehe es um seine Zukunft als „Union des Friedens, der Freiheit, des Rechts und der sozialen Gerechtigkeit, für Deutschland und den Bundestag die Gewährleistung der Demokratie und der nationalen Haushaltshoheit“.

Bei ihrer Urteilsfindung haben die Richter nach Einschätzung der Juristen verschiedene Optionen, die sie in Betracht ziehen können. Der Senat könne die Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ablehnen, damit wäre schon der Ausgang des Hauptsacheverfahrens vorweggenommen, sagte Degenhart. Es könne auch Hinweise auf eine verfassungskonforme Ausle! gung der Verträge geben. Und, so der Leipziger Professor weiter, „es könnte sogar die Bundesregierung verpflichten, nur unter Vorbehalt zu ratifizieren oder aber die Verträge einstweilen zu stoppen“.

Nach Einschätzung des Speyrer Staatsrechtlers Wieland ist es für die Richter „angesichts der politischen Brisanz fast unmöglich“, das Inkrafttreten des ESM zu verhindern. „Sie können aber die Bundesregierung verpflichten, bestimmte Auslegungen des Vertragswerks zum Schutz Deutschlands vor einer zusätzlichen Haftungsübernahme gegenüber den Vertragspartnern völkerrechtlich verbindlich zu machen“, sagte er. „Sie könnten außerdem aus dem Grundgesetz ableiten, dass Deutschland das Recht zur Kündigung des Fiskalpakts haben muss.“
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse
Ministerium: Sabotage bei Bahn-Panne ausgeschlossen

Laut Bundesverkehrsministerium steckt hinter der Bahn-Panne in der Nacht sicher keine Sabotage. Die Bahn habe dies nach ihrem derzeitigen Kenntnisstand ausgeschlossen, sagte eine Ministeriumssprecherin [ ... ]

Frankreich meldet ersten Ebola-Fall bei heimgekehrtem Arzt

In Frankreich ist erstmals ein Fall von Ebola bestätigt worden. Das Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, dass das bei einem Arzt festgestellt worden sei, der von einer humanitären Mission [ ... ]

MPK-Entwurf: Bund soll Mehrausgaben zu 75 Prozent kompensieren

Der Bund soll Ländern und Kommunen bei neuen Leistungsgesetzen etwa zur Sozialhilfe künftig 75 Prozent der ihnen entstehenden Mehrausgaben kompensieren, wenn dadurch ein Schwellenwert von 250 [ ... ]

Razzia wegen Sabotageverdacht bei Liquidierung von Gazprom Germania

Im Zusammenhang mit dem früheren Energiekonzern Gazprom Germania hat die Bundesanwaltschaft am Mittwoch Räumlichkeiten in Berlin sowie eines Unternehmens in Frankfurt am Main durchsuchen lassen.

Die [ ... ]

Die SPD-Fraktion im Bundestag will trotz der Empfehlungen der Expertenkommission zum Jugendschutz im Internet an einem Social-Media-Verbot für bestimmte Altersgruppen festhalten.

"Wir nehmen die Empfehlungen [ ... ]

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind eine Woche vor dem Ende des Tankrabatts erneut gesunken. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit [ ... ]

EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen kritisiert die jüngsten US-Exportbeschränkungen für die KI-Modelle der Firma Anthropic. Sie halte die Exportkontrollen der Amerikaner nicht für [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.