Titanic-Magazin verteidigt Mohammed-Karikaturen. „Satire darf und muss alles“. Nächste Ausgabe wird Islam thematisieren. „Der Westen in Aufruhr – Bettina Wulff dreht Mohammed-Film!
Leo Fischer, Chefredakteur des deutschen Satiremagazins Titanic, hat die Mohammed-Karikaturen in der französischen Zeitschrift Charlie Hebdo verteidigt. In der Frankfurter Rundschau nannte er die Zeichnungen eine richtige Reaktion auf die „wahnsinnigen Ausschreitungen“. „Satire darf und muss alles“, sagte er. In seinen Augen ist speziell das Titelbild, auf dem ein Jude einen Moslem im Rollstuhl schiebt, eher noch zu harmlos. Den Vorwurf, mit derartigen Veröffentlichungen die Proteste noch anzuheizen, verstehe er nicht, sagte Leo. „Dann darf man gar nicht darüber berichten“, sagte Fischer.
Den Protest dagegen müsse es selbstverständlich auch geben dürfen, aber eben ohne Gewalt. Fischer kündigte an, die nächste Ausgabe der Titanic, die am 28. September erscheint, werde sich auch mit dem Islam beschäftigen. Auf dem Titel ist eine Fotomontage abgebildet, auf der Bettina Wulff mit einem dolchschwingenden Film-Araber zu sehen ist. Schlagzeile: „Der Westen in Aufruhr – Bettina Wulff dreht Mohammed-Film! Er wolle „vor weiteren schlecht gemachten Schmähfilmen warnen, insbesondere davor, dass sich abgehalfterte Prominente nun auch noch über billige Islamkritik profilieren“.



