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Romney mit Recht?

Erkenntnisse eines US-Präsidentschafts-Kandidaten. Mitt – solche Wahrheiten darf man natürlich nicht aussprechen. Das wissen wir von der Diskussion über den Islam – Stichwort Sarrazin – und über den Euro.

 

von Peter Ziemann

Hand in Hand gehen Sozialstaat – der die über Jahrhunderte aufgebauten Substanzen der westlichen Gesellschaft innerhalb weniger Jahrzehnte nur für ein bisschen Schein-Wohlstand verschleudert – unser Papier-Geldsystem – das uns vermeintlich grenzenloses Wachstum ohne Erbringung realer Wertschöpfung mit der Notenpresse ermöglicht – und natürlich unsere Wählerkauf-Demokratie – bei der immer größere Teile der Bevölkerung zu staatlich Abhängigen werden, die ohne den monatlichen Paycheck nicht mehr in der Lage sind überleben zu können – ihrem Existenzende entgegen.

Jeder, der das Offensichtliche kritisiert, wird zum Staatsfeind.

Auch der US-Präsidentschafts-Kandidat Mitt Romney will eine führende Person in diesem System werden. Aber er hat es anscheinend versäumt, die sakrosankten Regeln zu beachten. Deshalb wird er derzeit von allen selbsternannten Menschen-Freunden – Humanisten, Liberale, Demokraten und wie diese gutmenschlichen Elemente sich auch selbst bezeichnen mögen – heftig kritisiert.

Dabei hatte er nur das Offensichtliche ausgesprochen: Also, da sind 47 Prozent, die zu ihm stehen, die abhängig sind von der Regierung, die sich für Opfer halten, die glauben, dass die Regierung eine Verantwortung hat, sich um sie zu kümmern, die glauben, sie haben einen Anspruch auf Gesundheitsvorsorge, auf Lebensmittel, auf eine Wohnung, was auch immer. Dass sie diese Ansprüche haben. Und die Regierung soll sie ihnen erfüllen. Und sie werden für diesen Präsidenten stimmen, was auch immer komme.

Mitt – solche Wahrheiten darf man natürlich nicht aussprechen. Das wissen wir von der Diskussion über den Islam – Stichwort Sarrazin – und über den Euro. Denn diese 47 Prozent sind ja arme Schweine, die es wegen des ruinösen Wettbewerbs in der Gesellschaft einfach nicht schaffen, ein Fuß auf den Boden zu bekommen. Die Gesellschaft ist an deren Schicksal Schuld – und nicht diese armen Leute selbst.

Getragen wird eine solche Kampagne natürlich von denjenigen Kräften, deren Job in der Betreuung dieser Zurückgelassenen liegt. Schließlich gilt: Je mehr zu Betreuende, desto mehr gut bezahlte Betreuer braucht man.

Zweitens stellt man mit einer solchen Aussage die Grundfeste des Wertesystems heutiger Demokratien in Frage: Dort sind alle gleich – und die trotzdem noch vorhandene Ungleichheit muss das System durch entsprechende Zwangsmaßnahmen ausgleichen. Je größer die Unterschiede, desto krasser wird in die Freiheit der Bürger eingegriffen. Da wären beispielsweise die Umverteilungs-Programme, basierend auf schon an Enteignung grenzenden Steuersätzen, die Zerstörung ordentlicher Lehranstalten dadurch, dass alle gleich wenig lernen. Und vieles mehr.

Je schneller wir uns in Richtung Abgrund beim Thema Sozialstaat, Papier-Geldsystem und Wählerkauf-Demokratie nähern, desto diktatorischer werden die Reaktionen derjenigen, die das derzeitige kranke System noch möglichst lange am Leben erhalten sehen wollen.

Man darf jedoch nicht den Fehler machen, wie es Jens Weidmann gestern gemacht hat: Das Thema Ende des Papier-Geldsystems isoliert zu betrachten. Denn ein Untergang des FIAT-Moneys wird gleichzeitig auch den Sozialstaat und die Wählerkauf-Demokratie pulverisieren. Von diesem Konstrukt werden nur zehn Prozent (des heutigen Umfangs) übrigbleiben – und das ist bereits eine optimistische Schätzung.

Die 47 Prozent Regierungs-Abhängige werden in der Folge um ihr tägliches Leben kämpfen müssen. Und mit ihnen natürlich auch die weiteren 10 bis 15 Prozent der Gesellschaft, die direkt oder indirekt für den sozialpolitisch-industriellen Komplex arbeiten. Die können nämlich auch nichts Produktives, was für die Zeit nach dem Zusammenbruch benötigt wird. Romney schätzt seine Chancen bei dieser Gruppe schon ganz richtig ein, wenn er bemerkt: Diese Leute zahlen keine Einkommensteuer. Meine Aufgabe ist es nicht, mich um diese Leute zu bemühen. Ich werde sie nie überzeugen, dass sie persönliche Verantwortung übernehmen und selbst für ihr Leben sorgen sollten.

Die Wahrheit kommt an immer mehr Stellen an das Licht. Wenn wir diese selektiven Informationen nun intelligent miteinander verbinden, dann ist das offensichtlich, was ich mit meinem Einleitungs-Satz ausdrücken wollte.

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