Unter dem Titel: "Tabubruch: Bundesbank empfiehlt Gold" analysiert die Wirtschaftswoche die lezte Rede von Zentralbank-Chef Jens Weidmann. Damit wird Gold als Anlage salonfähig.
von Peter Boehringer
Unten Worte nicht etwa von dummen verschwörungstheoretischen Goldbugs oder von unverbesserlichen „Gutgeldlern“ aus den Kreisen der obskuren Österreichischen Schule der Nationalökonomie - sondern Worte eines Notenbankers, dessen gesamter Existenz bislang der muffige Bürokraten-Geruch von Papierfalschgeld anhaftete: Bundesbank-Chef Jens Weidmann – zitiert und in klaren Worten kommentiert in der Wirtschaftswoche! Das Blatt greift eine Rede Weidmanns auf, über die auch MMnews berichetete.
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Schön also, dass es nun auch Weidmann merkt. Rein inhaltlich ist ein „Tabubruch“ hier somit nicht wirklich erkennbar nach lächerlichen 41 Jahren Welt-Papiergeld-Intermezzo. Ein Tabubruch ist allenfalls die Tatsache, dass die Wahrheit über das Papier-Falschgeld nun endlich auch klar bei der seit spätestens Blessing 1967 korrupten, abhängigen und/oder beschränkten BuBa sowie in den Papier-Mainstream- PS: Hoffen wir, dass Weidmanns nun endlich wahre Worte vom „Gold als zeitlosem Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel - also als gutes Geld“ dann bei der sonst erwartbaren Sonderbesteuerung des „Zockerinstruments und Geldwäschetools Gold“ oder gar beim Handels- oder Besitzverbot bei den verantwortlichen Politikern Gehör finden: Nicht zinstragendes Goldgeld ist per definition als Währung nicht besteuerbar: weder per Abgeltungssteuer, noch per Vermögenssteuer, noch per Mehrwertsteuer! Wirtschaftswoche: Tabubruch: Bundesbank empfiehlt Gold
"Jens Weidmann versucht sich als Anlageberater: Während die US-Notenbank Fed die nächste Gelddruck-Runde andeutet, gibt die Deutsche Bundesbank eine Kaufempfehlung ab für Gold.
… Eine Kaufempfehlung für Gold gab dagegen Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Ihn wird Bundeskanzlerin Angela Merkel inzwischen wohl für einen politischen Amokläufer halten. In einer Rede mit dem Titel ‚Money Creation and Responsibility‘ bezeichnete Weidmann Gold als zeitlosen Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel - also als gutes Geld.
… Diese Aussagen sind ein unglaublicher Tabubruch für einen Bundesbanker. Die Deutsche Bundesbank arbeitet offenbar an ihrer eigenen Legende für die Zeit nach dem Euro. Schließlich fiele ihr beim Aufbau einer neuen Währung die Hauptrolle zu. Die derzeitig in der Verantwortung stehende politische Klasse Deutschlands dürfte bis dahin allerdings komplett diskreditiert sein. “



