Sparkassen gingen mit WestLB auf Lustreisen. Die Reisen führten zu Sportveranstaltungen nach Dallas und Madrid. Nach Angaben von mit der Sache vertrauten Personen gehörten diese Reisen „noch zu den harmloseren Beispielen".
Als die Veranstaltungen bei einer Betriebsprüfung im Jahr 2010 auffielen, kamen interne Gutachter zu dem Ergebnis, dass möglicherweise „Aufwendungen im Zusammenhang mit Korruptionsstraftaten geleistet“ wurden. Die Gutachter erkennen „nach intensiver Durchsicht der Akten ein sehr hohes Risiko“, dass eventuell Vorteilsgewährungen an Würdenträger vorliegen. Sie weisen darauf hin, dass so ein Verhalten strafbar sei.



