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USA: 200 Mio. Waffen im Umlauf

„Wilder Westen“: Amerika schießt sich allmählich ein! - Massaker in den USA lässt die Waffenlobby kalt. - Militäretat steht in den USA nicht in der Diskussion. - Weltbörsen bleiben in Hausselaune.


von Andreas Männicke

Das Massaker in Newtown beim US Bundestaat Conneticut, bei dem 28 Menschen starben, machte wieder einmal deutlich, dass der Wahnsinn in den USA zur Routine wird. Ein gefühlskalter 20-jähriger Killer ließ dabei auch 20 Kinder in einer Schule sterben. Wenn dies ein Einzelfall wie in Norwegen wäre, könnte man dies als auch als Einzeltat eines Wahnsinnigen beschreiben. In den USA scheint der Wahnsinn aber Methode zu haben, denn die Amerikaner werden alle paar Monate mit einem solchem Amoklauf konfrontiert. Die Familienangehörigen der Opfer werden oft alleine gelassen. Auch für sie wurde ein Leben zerstört.

In den USA werden Waffen wie Haustiere gehalten. In den USA sind aufgrund der  lax gehandhabten Waffengesetze über 200 Mio. Waffen im Umlauf. Jeden Tag werden im Durchschnitt 84 Menschen durch eine Kugel ermordet, neun davon sind Kinder. Sicherlich gibt es auch in Rio de Janeiro (Brasilien)  oder in Mexiko eine ganze Reihe von Morden, aber Amerika dürfte in dieser Hinsicht in der Welt-Liga der Morde mit Waffengewalt mit ganz vorne mitspielen.

Während in den USA über 11.000 Menschen jährlich sterben sind es in Deutschland im Durchschnitt „nur“ 150-300, wobei Deutschland diese unrühmliche Statistik in Europa anführt. Auch Deutschland verdient einige  Mrd. im Waffenexport. Es gibt auch Statistiken, die von 31.500 Tötungsdelikten in den USA jährlich ausgehen und über 100.000 Schussverletzungen. Es gibt dabei erhebliche regionale Unterschiede und auch Unterschiede bei  Städten und auf dem Land bei Tötungsdelikten mit Waffen. So erreichen New Hampshire und South Dakota ähnliche Zahlen wie Deutschland, während Alabama, Kalifornien und Texas einen bis zu 25-fach so hohen Wert von Straftaten mit Schusswaffen aufweisen.

Durch den 2. Zusatzartikel hat das Recht auf Waffenbesitz in den USA sogar Verfassungsrang, was ich für bedenklich und ein Relikt der Entstehungsgeschichte der USA halte. Durch den Föderalismus hat nun jeder Bundesstaat eigene Waffengesetze, so dass es insgesamt 20.000 Gesetze den Waffenbesitz betreffend gibt. In den USA wird das Waffenrecht auf Bundesebene von drei Bundesgesetzen geregelt: The National Firearms Act (1934), the Gun Control Act (1968) und dem schon erwähnte 2. Zusatzartikel der US-Verfassung (1971. In der Zwischenzeit sind weitere Waffengesetze entstanden, die diese fundamentalen Gesetze geändert oder weitere Beschränkungen hervorgebracht haben.

Die Waffengesetze in den USA werden nach solchen Massakern zwar immer wieder diskutiert. Die Waffenlobby ist in den USA aber so stark, dass sich nach der Diskussion hernach nicht viel ändert. Die National Rifle Association (NRA) ist als Interessengruppe von 4 Millionen  Waffenbesitzen auch international bekannt. Vor allem die Republikaner pochen auf ihre „Freiheit“, eine Waffe zur Verteidigung (?) benutzen zu dürfen. Sie wollen auch Schulen mit Waffen ausstatten, damit solche Massaker in solchen Umfang nicht wieder passieren. Die Diskussion um schärfere Waffengesetze wird jetzt wohl wieder zunehmen. Aber warum gehen die Bürger nicht in den SA auf die Straße, um gegen die Waffenlobby und Rüstungslobby und damit weniger Waffen auf der Welt zu demonstrieren?

Obama sollte jetzt aber auch Kürzungen beim Militäretat zur Überwindung des „fiscal cliff“. vornehmen. Ich bedaure, dass dies Obama hat wohl nicht vorhat, weil auch hier die Rüstungslobby zu stark ist. Die USA haben mit über 600 Mrd. USD die größten Haushaltsposten beim Militär. Der US-Weltmarktanteil bei den Militärausgaben liegt bei 41%. Die USA haben mit 1967 USD pro Kopf auch die höchsten Militärausgaben pro Kopf eines Landes gefolgt von Saudi-Arabien mit 1511 USD, dem Vereinigten Königreich (GB) mit 1070 USD, Frankreich mit 1060 USD und Australien 876 USD,   während Deutschland für das Militär nur 568 USD ausgibt, was ich auch schon zu viel finde. Gewaltig aufrüsten wollen jetzt Russland und China, aber wozu?

Sicherlich wollen die USA gerne die Weltpolizei spielen und überall auf der Welt für Freiheit, Recht und Ordnung sorgen. GB und Frankreich sind bei kriegerischen Auseinandersetzungen auch ganz vorne mit dabei. Dabei werden aber auch Mrd verpulvert und sei es nur für so unsinnige Kriege wie im Irak und in Afghanistan. Das Geld fehlt jetzt überall in der Staatskasse. Schon immer haben Kriege die Staatsfinanzen ruiniert. Dies sollte auch Obama erkennen, wenn es im nächsten Jahr um die Entscheidung gehen wird, den Iran zusammen mit Israel anzugreifen. Nordkorea probt auch schon den Start von Langstreckenraketen, was die Rüstungslobby in den USA erfreut.

Die USA müssen bis Januar 2013 nun dringend einen Kompromiss bei dem Einsparungen und Steuererhöhungen machen. Warum diskutiert Obama nicht auch Kürzungen beim Verteidigungsetat und warum lässt er nicht Umsätze mit Waffen höher besteuern oder warum führt er nicht eine hohe Waffenexportsteuer ein?  Weinen, alleine genügt nicht. Es müssen jetzt Taten folgen!

Auch die Weltbörsen scheinen jetzt mit großer Spannung darauf, welche konkreten Lösungsvorschläge vom Weißen Haus kommen, um die Fiskalklippe zu überwinden, wobei das Massaker in den USA keinen Einfluss auf die Kursbildung hatte.  Der DAX markierte mit über 4600 Indexpunkten nicht nur ein neues Jahres-Hoch, sondern sogar ein neues 5-jahres-Hoch. Seit Mitte November befinden sich die Weltbörsen in Hausselaune in Vorfreude auf eine nun erhoffte Jahresendrallye. Der Dow Jones Industrial Index stieg wieder auf über 13.100 Indexpunkte von zuvor 12.600 Indexpunkten Mitte November. Der Euro konnte sich am Freitag wieder auf 1,31 EUR/USD befestigen. Der RTS-Index stieg auch wieder über 1500 Indexpunkte.

Die besten Performancechancen sind oft am Jahresende und zu Jahresbeginn vorzufinden. Allerdings kommt noch der 21. Dezember, wo nach dem Maja-Kalender die Welt untergeht. Die Welt wird nicht untergehen, aber sie wird sich verändern, was auch neue Chancen bedeutet.

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