AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

2013 Auto-Katastrophe

Autoexperte Dudenhöffer: 2013 wird "größte Belastungsprobe seit zweitem Weltkrieg". Deutschland bereits 2015 nur noch auf Rang 5 der weltweiten Automärkte. Rabattwettbewerb in Europa hält noch Jahre an.

 

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer rechnet für 2013 mit dem härtesten Jahr für die Automobilbranche in Europa seit Jahrzehnten. "Die europäische Autoindustrie – insbesondere Südeuropa – steht vor ihrer größten Belastungsprobe seit dem zweiten Weltkrieg", sagte der Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen der "Welt".

"Die Euro-Zone bleibt länger in der Rezession, und die Automobilmärkte in Europa werden im Jahr 2013 noch schwieriger werden", sagte Dudenhöffer. 2013 und 2014 würden "schwere Jahre". Erst 2014 könnte der Abwärtstrend gestoppt werden. "Der schnelle Aufschwung aus der Krise ist bis jetzt nicht sichtbar", so Dudenhöffer.

Er erwartet nun, dass die Staaten gerade in Südeuropa den darbenden Herstellern, die unter zu geringer Auslastung ihrer Werke leiden, unter die Arme greifen. "2013 und 2014 werden Staatshilfen für die Autoindustrie in Südeuropa eingesetzt werden", so der Autoexperte. Über alle europäischen Staaten hinweg werden Dudenhöffer zufolge 2013 insgesamt 3,5 Millionen Pkw weniger verkauft werden als noch 2005. "Das entspricht der Jahresproduktion von zwölf Werken", so Dudenhöffer. "Damit bleibt der Kapazitätsabbau eine der wichtigsten Herausforderungen der Branche."

"Da in Südeuropa mit Staatshilfen zu rechnen ist, wird sich der Kapazitätsabbau nur 'gebremst' entwickeln", vermutet Dudenhöffer. "Die Überkapazitäten bleiben in größeren Teilen erhalten, der Rabattwettbewerb in Europa hält über die nächsten Jahre an." Kostspielig werde der Abbau von Kapazitäten, Investitionen in Wachstumsmärkte, aber auch in neue Technologien. So geht Dudenhöffer davon aus, dass "Abschreibungen auf die hohen Investitionen bei Elektromobilitätsprojekten" vorgenommen werden, weil die ihre Ziele auf absehbare Zeit kaum erreichen würden.

Dudenhöffer erwartet auch ein Massensterben bei den Zulieferern. "Nach unserer Einschätzung können bei langer Krise bis zu einem Viertel der Zulieferunternehmen in Italien, Spanien, Portugal und Frankreich vom Markt verschwinden." Davon könnten allerdings Unternehmen aus anderen europäischen Ländern profitieren. ""Die Nordländer werden stärker, Südeuropa verliert an Bedeutung."

Er rechnet nun mit einer weiteren Verschiebung der Machtverhältnisse in der globalen Autoindustrie. So werden die USA 2013 ihre Spitzenposition als Absatzmarkt behalten, Deutschland hingegen als Automarkt an Bedeutung verlieren. "Deutschland wird ab 2015 nicht mehr unter den Top 5 der größten Automärkte der Welt sein", schätzt Dudenhöffer. Russland und Indien dürften bis dahin vorbeigezogen sein. Seiner Prognose zufolge werden 2013 weltweit 68,4 Millionen Pkw verkauft, ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse
Mercedes-Betriebsrat lehnt 40-Stunden-Woche ab

Der Gesamtbetriebsratschef von Mercedes-Benz, Ergun Lümali, lehnt eine Verlängerung der Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn ab. Angesichts teils geringer Auslastung in deutschen Werken sei eine [ ... ]

Die EU-Kommission hat der Bevölkerung in Venezuela nach dem schweren Doppelerdbeben ihre Unterstützung zugesichert.

"Die Europäische Union spricht den Familien und Angehörigen der Opfer [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat auf der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Danzig für den schon seit Monaten geplanten Wiederaufbaufonds geworben. "In Rom haben wir die Idee eines Europäischen [ ... ]

Die Bundesregierung weicht der Frage aus, was sie für externe Kommunikationsberater ausgibt. ach Berichten, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bis zu 2,2 Millionen Euro im Jahr für derartige [ ... ]

Spitzenpolitiker von CDU und Grünen fordern eine Verlängerung der Legislaturperiode im Bundestag. Die meisten Landtage und das Europaparlament würden alle fünf Jahre gewählt, sagte [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach dem schweren Doppelerdbeben in Venezuela erschüttert gezeigt. "Die Nachrichten vom fürchterlichen Erdbeben in Venezuela machen tief betroffen", [ ... ]

EZB-Direktorin Schnabel kündigt weitere Zinserhöhungen an

Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat weitere Zinserhöhungen im Euroraum in Aussicht gestellt. "Um die Inflation mittelfristig wieder auf unseren Zielwert von [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.