Wenn denn diese signifikante Heimholung aus New York und Paris (London ist schon weitgehend erledigt) wahr wird, ist dies natürlich ein weiterer Erfolg u.a. des inzwischen 1,5-jährigen öffentlichen Drucks der Aktion "Holt unser Gold heim".
von Peter Boehringer
Aufgrund vielfacher Nachfragen eine kurze erste Einschätzung zu dieser heutigen HB-Meldung von Heimholungsplänen der BuBa für unser Gold im Ausland: http://www.handelsblatt.com
Wenn denn diese signifikante Heimholung aus NY und Paris (London ist schon weitgehend erledigt) wahr wird, ist dies natürlich ein weiterer Erfolg u.a. des inzwischen 1,5-jährigen öffentlichen Drucks der Aktion "Holt unser Gold heim" www.gold-action.de - auch wenn die BuBa dies nie zugeben wird. Und natürlich bleibt dabei unbestritten, dass der öffentliche Druck seit vielen Jahren vorbereitet wurde durch Aktionen von Bandulet, Hohmann, Gauweiler, Speck, vielen Internet-Foren und zuletzt eben auch dem Bundesrechnungshof usw. Letzterer fällt zwar schon fast in die Kategorie "kontrollierte Opposition" - dennoch war seine Intervention letztlich hilfreich.
Nun soll es gemäß HB-Meldung also schneller gehen mit der Heimholung als die lächerlichen 50t pro Jahr, die ja bislang "großzügig" von der BuBa zu Prüfzwecken geholt werden sollten. Und schau an, wie schnell sogenannte Transportkosten, Sicherheitsprobleme und Versicherungskosten kein Thema mehr sind...
Details zum Plan und zum Umsetzungstiming sollen von der BuBa ja erst am morgigen Mittwoch mitgeteilt werden. Darum nur eine erste Vorab-Anmerkung aus Sicht von "Holt unser Gold heim":
Leider schwindet ohne die ausländischen Barrenlisten (die nach einer Heimholung dann nie dann die veröffentlicht worden sein werden) die Chance, den Schmu der Vergangenheit mit doppelt beeigentümerten Barren und die Nutzung (auch) des deutschen Staatsgolds für Preisdrückungen durch Entleihungen in den Markt je aufzudecken. Was zumindest für Goldhistoriker und für prinzipientreue Juristen ein offenes Thema bleiben wird…
Und auch das Handelsblatt beschränkt sich in seiner heutigen Hofberichtserstattung auf das schwachsinnige BuBa-Argument der "Devisenbeschaffung" im Notfall sowie auf die "Fälschungs-" bzw. Existenzfrage der Barren. Nicht auf die viel naheliegenderen Mehrfacheigentümerschaften durch Entleihungen, die man nur durch Barrennummern verifizieren oder eben falsifizieren könnte.
Wir -und damit 13.000 Mitzeichner- bleiben darum bei unseren seit einem Jahr völlig unveränderten drei Forderungen von der Homepage der Aktion "Holt unser Gold heim", von denen immerhin die zweite und damit auch die erste inzwischen in Arbeit sind: http://www.gold-action.de/ :
" Die unabhängige und überparteiliche Initiative „Holt unser Gold heim!“ fordert
1. einen vollständigen und unabhängig testierten physischen Voll-Audit der deutschen Goldbestände an allen Lagerorten [auch an den deutschen anhand zu veröffentlichender Barrenlisten!];
2. die zeitnahe Rückführung des im Ausland gelagerten Goldes nach Deutschland, um die Option der (Teil-)Deckung einer künftigen neuen Währung zu erhalten;
3. die Herbeiführung eines verfassungsrechtlich abzusichernden bilanziellen Sonderstatus der Goldreserve zur Abwehr der schnell zunehmenden Ausbuchungsgefahr aufgrund der sich seit 2007 dramatisch verschlechternden Qualität der Bundesbank-Bilanz (Gefahr im Verzug)."
Alle weiteren Forderungen und Hintergründe derselben können Sie gerne nochmals anhören bzw. nachlesen, zB unter:
„Peter Boehringer zur Rückholung der deutschen Goldreserven“
http://www.youtube.com/watch?
http://www.youtube.com/watch?



