Jetzt wird auch Mali "gerettet". Merkel lehnt Einsatz deutscher Kampftruppen ab will aber Geld geben. Tschad verlegt Soldaten an Grenze nach Mali. USA helfen mit Lufttransporten.
Deutschland will mehr Geld für den Kampf gegen Islamisten in Mali ausgeben, lehnt aber die Entsendung von Bodentruppen nach Afrika weiterhin ab. Nach französischen Angaben sollen bei einer Geberkonferenz für den Einsatz afrikanischer Truppen in Mali kommende Woche 340 Millionen Euro eingesammelt werden.
Geplant sei, damit die Ausbildung der malischen Armee und eine afrikanische Eingreiftruppe zu finanzieren, sagte ein Sprecher des französischen Außenministeriums am Dienstag in Paris. In Berlin erklärte der französische Präsident Francois Hollande bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel, er wisse, dass Deutschland bei der Geberkonferenz einen Beitrag leisten werde.



