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EZB schwächt Euro

Auf ihrer heutigen Sitzung hat die EZB den Leitzins - wie erwartet - nicht verändert.  Der Markt wertete die Äußerungen Draghis als Beleg dafür, dass die EZB bei Bedarf Maßnahmen gegen eine weitere Aufwertung des Euro ergreifen würde.


von Deutsche Postbank Research

Auf ihrer heutigen Sitzung hat die EZB den Leitzins - wie erwartet - nicht verändert. Er liegt weiterhin bei 0,75%. Auch an ihrer Beurteilung der wirtschaftlichen Risiken sowie der Risiken für die Inflationsentwicklung hielten die Notenbanker weitgehend fest. 
 
Relativ großen Raum räumte EZB-Präsident Draghi in seinen Ausführungen der vorzeitigen Rückzahlung der 3-Jahrestender durch die Banken ein. Nach Ansicht der Währungshüter spiegelt die Rückgabe im Volumen von 140 Mrd. € ein steigendes Vertrauen an den Finanzmärkten wider. In der Frage-und Antwort-Runde wies Draghi zudem auf weitere Anzeichen für eine Verbesserung der Finanzmarktsituation hin, u.a. die erfolgreichen Bondauktionen einiger Staaten der Euro-Peripherie sowie die sinkenden Target2-Salden und eine abnehmende Marktfragmentierung. Laut Draghi beträgt die Überschussliquidität auch nach der teilweisen Rückzahlung der 3-Jahrestender noch schätzungsweise 200 Mrd. €. Zudem wies er darauf hin, dass die EZB die Entwicklung am Geldmarkt genau beobachten wird.
 
Zur Aufwertung des Euro in den vergangenen Wochen und zu diesbezüglichen Forderungen aus der Politik äußerte sich Draghi nur sehr knapp. Im Pressestatement findet sich sogar nur ein Hinweis zur Gemeinschaftswährung. Danach stellt die Aufwertung des Euro aus Sicht der Notenbanker ein Abwärtsrisiko für die Inflationsentwicklung dar. Der Markt wertete die Äußerungen dennoch als Beleg dafür, dass die EZB bei Bedarf Maßnahmen gegen eine weitere Aufwertung des Euro ergreifen würde. In der Folge der "kleinen verbalen Intervention" verbilligte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um rund einen Cent. Der Aktienmarkt reagierte positiv, da sich das Risiko aufwertungsbedingter Wettbewerbsverluste für die europäische Exportwirtschaft reduziert hat.
 
Unter dem Strich ändert sich an unserer Einschätzung konstanter Leitzinsen im Euroraum in den kommenden 12 Monaten nach der heutigen Zinssitzung nichts. Allerdings sehen wir eine gewisses Wahrscheinlichkeit, dass die EZB bei einer erneuten Aufwertung des Euro mit einer Senkung der Leitzinsen gegensteuern könnte. Letztendlich hat das globale Umfeld aber einen sehr viel stärkeren Einfluss auf die Entwicklung der Exporte als die Entwicklung des Euro-Außenwertes. Insofern würde eine Zinssenkung zur Eindämmung von Wettbewerbsverlusten nur bei einer sehr kräftigen Aufwertung des Euro Sinn machen.  
 
Mit dem schwächeren Euro gings auch mit den Banken abwärts. Bei der Commerzbank belastete zusätzlich eine drohende Herabstufung durch die Rating-Agentur S&P. Diese will prüfen, ob "A" für Deutschlands zweitgrößtes Bankhaus noch haltbar ist. Bei der Deutschen Bank dagegen scheint es derzeit beim "A" zu bleiben.
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