Kommt die Wirtschaft in Portugal, Spanien und Co. nicht auf die Beine, dürften die Investoren bald Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen dort anmelden. Fließt das Kapital daraufhin wieder ab, schnellen die Zinskosten für die Krisenländer wieder in die Höhe.
Darüber hinaus sieht Mayer infolge der weltweiten expansiven Geldpolitik die Stabilität und das Vertrauen in das Geldwesen bedroht. „Spätestens wenn im Zuge einer Konjunkturerholung die Inflationserwartungen anziehen, w! ird die Geldschwemme auch die Verbraucherpreise in die Höhe treiben“, prognostiziert er. Das Vertrauen der Menschen in das Papiergeld würde bei einem „Währungskrieg“ weiter schwinden. „Aus der Finanzkrise droht eine Krise des globalen Geldsystems zu werden“, warnt Mayer.



