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Der Dialektische und der Historische Materialismus

Karl Marx (1818 – 1883) hat in seinem dreibändigen Hauptwerk Das Kapital, das allerdings erst nach seinem Tod von seinem Freund Friedrich Engels (1820 – 1895) vollendet und herausgegeben wurde, vier termini techniki (Fachausdrücke) entwickelt und eingeführt, die erklärt und erläutert werden müssen, um seine erst posthum so genannte, meist nicht verstandene und oft mißbrauchte materialistische Lehre, den Sozialismus bzw. Marxismus, verstehen zu können: »Dialektischer Materialismus« und »Historischer Materialismus« sowie »Basis« und »Überbau«.

 

von Norbert Knobloch

Der Dialektische Materialismus (abgekürzt „DIAMAT“) und der Historische Materialismus („HISTOMAT“) sind die beiden zentralen Gedanken der Marx´schen Lehre. Ihr Ausgangspunkt und ihre konzeptionelle Grundlage sind die Philosophien Georg Wilhelm Friedrich Hegels (1770 – 1831) und Ludwig Feuerbachs (1804 – 1872), die Marx nach seinem Verständnis und für seine Ziele abändert, weiterentwickelt und verwendet. So vollzieht er den letzten Schritt auf dem Weg vom Hegel´schen Idealismus zum Materialismus, den Feuerbach nur halb gegangen war, indem er, Marx, die Prinzipiën der Dialektik und das dynamisch-evolutionäre Denken Hegels übernimmt, aber den Sinn verkehrt und umdreht, mit seinen eigenen Worten „vom Kopf auf die Füße“ stellt: „Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.“ (Karl Marx, MEW, 13, 8 f.). Damit kehrt Marx das Subjekt-Objekt-Verhältnis von der Bestimmung des Objekts (der materiëllen Welt) durch das Subjekt (den Geist des Menschen), wie sie im Idealismus Kants, Hegels, Fichtes und Schellings vertreten wird, in sein Gegenteil, zu einer Bestimmung des Subjekts durch das Objekt.

 

Ludwig Feuerbach hatte das so formuliert: „Das wahre Verhältnis vom Denken zum Sein ist nur dieses: das Sein ist Subjekt, das Denken Prädikat.“ (Ludwig Feuerbach, Vorläufige Thesen zur Reform der Philosophie, in: Ludwig Feuerbachs sämtliche Werke, Leipzig 1846 -1866, Bd. II, S. 263). (Allerdings berücksichtigen Beide nicht die „eidetische Differenz“ von Seiendem und Wesen sowie die „ontologische Differenz“ von Wesen und Sein [vgl. Martin Heidegger], werfen daher die philos. Begriffe durcheinander und ziehen falsche Schlüsse.)


Die Materië also bestimmt nach Karl Marx das Bewußtsein und geht ihm voraus; das Geistige geht aus der Materië hervor – seine Lehre ist naïv materialistisch und epi-phänomenalistisch. Nach der marxistischen und später leninistischen Anschauung gibt es keine andere Wirklichkeit als nur die Materië, und alle sinnliche Wahrnehmung ist ihre Widerspiegelung oder Abbildung: „Die Materie ist eine philosophische Kategorie zur Bezeichnung der objektiven Realität, die dem Menschen in seinen Empfindungen gegeben ist, die von unseren Empfindungen kopiert, photographiert, abgebildet wird und unabhängig von ihnen existiert.“ (Wladimir Iljitsch Uljanov Lenin [1870 – 1924], Materialismus und Empiriokritizismus, Dietz Verlag, Berlin 1958, S. 118/119). Dieser materialistische, objektive Realismus ist ein Grundpfeiler des Marxismus-Leninismus; der zweite sind der Empirismus und der Sensualismus, nämlich die Lehren, nach denen alle Erkenntnis auf Sinneswahr-nehmung allein zurückgeht und die sinnliche Erfahrung die einzige Quelle des Wissens ist.


Der Dialektische Materialismus ist die systematische und schematische Darstellung dieser mechanistischen und dogmatischen, naïven Lehren – der pseudo-philosophischen Lehren von der objektiven Existenz und dem Primat einer unerschaffenen, ewigen, sich bewegenden und entwickelnden Materië, ihren allgemeinen Entwicklungsgesetzen und dem Verhältnis zwischen Materië und Geist, Natur und Bewußtsein; der Historische Materialismus stellt als Sonderfall des Dialektischen Materialismus eine einseitige, ökonomisch-materialistische Umsetzung der Geschichtsphilosophie Hegels und die Anwendung des Dialektischen Materialismus auf die Wirklichkeit der Geschichte der menschlichen Gesellschaft dar.


Neben der (verfremdeten) Dialektik Hegels und dem (angepaßten) Materialismus Feuerbachs sind die Klassische Nationalökonomie der beiden Engländer Adam Smith und David Ricardo sowie der Utopische Sozialismus Robert Owens, Claude Henri de Saint-Simons und Francois Marie Charles Fouriers theoretische Quellen der Marx´schen Philosophie. Als Einflüsse auf Marx sind zudem zu erkennen die Lehren der antiken milesischen Naturphilosophen Thales, Anaximander und Anaximenes, die der beiden Vorsokratiker Empedokles und Anaxagoras, die Dialektik Heraklits, der Atomismus Leukipps und Demokrits, die Physik und Kanonik Epikurs, die Naturwissenschaft des Francis Bacon, der Rationalismus René Descartes´, Baruch de Spinozas und Gottfried Wilhelm Leibniz´, der Empirismus Thomas Hobbes´ und John Lockes sowie die Evolutionstheorie Charles Darwins – allerdings entweder meist ziemlich stark mißverstanden oder für seine Absichten aus dem Zusammenhang gerissen, zurechtgebogen und eklektizistisch wieder neu zusammengefügt. (Die atomistische Naturphilosophie des Vaisheshika, eines der sechs klassischen, orthodoxen philosophischen Systeme Indiëns, könnte ebenfalls einen gewissen Einfluß auf Marx gehabt haben, falls sie ihm bekannt war.)

 

 

Der Begriff der »Dialektik« bei Marx

Ausgangspunkt seiner Überlegungen zur Natur sowie zur menschlichen Gesellschaft und ihrer Geschichte ist die These des universellen, gesetzmäßigen, wechselseitigen Zusammenhangs und der universellen, gesetzmäßigen, wechselseitigen Bedingtheit aller Erscheinungen und Prozesse. Unter diesen nexus rerum ordnet Marx die Kategorien der Funktion (einseitige Abhängigkeit), der Kausalität (Ursache und Wirkung), des Grundes und der Folge, der Notwendigkeit und des Zufalls, der Möglichkeit und der Wirklichkeit, des Inhalts und der Form sowie noch weitere ein. Bei den Bedingungen unterscheidet er fördernde und hemmende. Entscheidend ist, daß der Zusammenhang und die Bedingtheit einer notwendigen Gesetzmäßigkeit unterliegen, und diese Gesetze sind nach Marx die der „Dialektik“, der  nach ihm gesetzmäßigen Eigenbewegung und Eigenentwicklung der Materië.

 

Der Begriff der „Dialektik“ wird von Karl Marx ausschließlich auf die Materië bezogen. Für Marx existiert nur Materië; Leben, Sinneswahrnehmungen, Empfindungen, Gefühle, Denken und Bewußtsein sind lediglich (sekundäre) Funktionen der (primären) Materië – seine Lehre ist einseitig materialistisch und mechanistisch, sensualistisch und empiristisch. Auch die Geschichte der Gesellschaft versteht er ausschließlich in diesem Sinne. Die Gesetze, nach denen sich die Materië bewegt und entwickelt, nennt er in Anlehnung an Heraklit und Hegel „dialektisch“. Die wichtigsten Grundgesetze der Dialektik sind nach Marx: das „Gesetz der Einheit, des Widerstreites und der Überwindung der Gegensätze“, das „Gesetz des Umschlagens quantitativer und qualitativer Veränderungen ineinander“ und das „Gesetz der Negation der Negation“. Diese Gesetze sind lange vor Hegel und Heraklit allerdings schon im I Ging, dem altchinesischen „Buch der Wandlungen“ (sic!), und in der taoistischen Yin-Yang-Lehre des chinesischen Mittelalters formuliert („I yin i yang chih wei tao“: „Ein Yin, ein Yang, das ist das Tao“ [Hsi-tz´u, I Ging]); das Besondere bei Karl Marx (und allen Marxisten-Leninisten) ist, daß er sie ausschließlich auf die Materië bezieht und überhaupt nur diese als existierend anerkennt: „Die Welt ist sich bewegende Materie.“ (Lenin)

 

 

Der Dialektische Materialismus

Das „Gesetz der Einheit, des Widerstreites und der Überwindung der Gegensätze“ erklärt nach Marx die Evolution (Herauswälzung) als quantitative (mengenmäßige) und die Revolution (Umwälzung) als qualitative (wesensmäßige) Form der Veränderung/Entwicklung der Materië. Es besagt, daß allen Dingen und Vorgängen unterschiedliche Eigenschaften und Tendenzen innewohnen, die im Kampf miteinander vom Unterschied über den Gegensatz zum Widerspruch wachsen und auf der höchsten Stufe des Widerspruches überwunden und aufgehoben werden durch etwas Neues, das das Alte ablöst: „Der Gegenstand ist eine Summe von Gegensätzen.“ und „Entwicklung ist Kampf der Gegensätze.“ (Lenin, Aus dem philosophischen Nachlaß, Dietz Verlag, Berlin 1958, S. 286). Das ist der Hegel´sche, von Fichte übernommene Dreischritt („Triade“): Jede These birgt schon in sich ihre Antithese; beide werden auf einer höheren Ebene in der Synthese aufgehoben (wobei ‚aufheben´ den Doppelsinn von ‚bewahren´ und ‚beenden´ hat); die Synthese wird zur neuen These usw. Und das ist auch Heraklit: „Der Widerstreit ist der Vater von allem.“ (nach Diels und Capelle)


Marx unterscheidet innere und äußere Widersprüche. Äußere Widersprüche sind solche zwischen verschiedenen Dingen und Prozessen. Sie spielen nur eine zweitrangige Rolle für die Entwicklung; von primärer Bedeutung sind die inneren Widersprüche. Ein innerer Widerspruch ist ein solcher innerhalb ein- und desselben Gegenstandes oder Vorganges, ohne den der Gegenstand oder der  Vorgang nicht existieren kann. Unter dem Widerspruch selber sind die Koïnzidenz und die Wechselbeziehung zwischen unterschiedlichen Aspekten und Seiten eines Gegenstandes oder Prozesses zu verstehen, die gleichzeitig einander voraussetzen, bedingen und einander ausschließen, negieren. Sie sind sowohl antagonistisch als auch komplementär. Im Rahmen der dadurch bedingten Einheit des Gegenstandes kann die eine Seite des Widerspruches nicht ohne die andere existieren. Es besteht zwischen ihnen die Beziehung sowohl der wechselseitigen Abhängigkeit voneinander (und der gegenseitigen Einwirkung aufeinander) als auch des Einander-Ausschließens. Jede Seite von beiden ist das Andere des jeweils Anderen, das dieses je Andere negiert, und gleichzeitig ist ihre eigene Existenz durch dieses je Andere bedingt (z.B. Nordpol und Südpol, Positiv und Negativ, Männliches und Weibliches, Tag u. Nacht, Licht u. Schatten, Gut u. Böse, Schwarz u. Weiß).


Die Begriffe „Unterschied“, „Gegensatz“ und „Widerspruch“ bringen alle denselben Sachverhalt zum Ausdruck, nämlich die innere Widersprüchlichkeit der Gegenstände und Prozesse, aber jeweils auf einer anderen Stufe der Entwicklung, in einem anderen Stadium ihres Kampfes: Der Widerstreit der Gegensätze ist ein komplexer und diffiziler Prozeß des Anwachsens und der Lösung der Spannung zwischen den Widersprüchen und deren Überwindung, der in jedem Stadium seinen besonderen Charakter hat. Wird die Spannung zu stark, können die Gegensätze nicht mehr in ihrer Einheit, das heißt als einheitlicher Gegenstand, existieren. Das ist die höchste Stufe eines jeweiligen Entwicklungszyklus und der Moment der Lösung der Spannung, der Überwindung des jeweiligen Widerspruches, der Aufhebung des Alten und seiner Ablösung durch Neues auf einer höheren Ebene im kontinuierlichen Entwicklungsprozeß der Materië und der Geschichte.

 

Widersprüche können nur im Widerstreit und durch diesen überwunden, nicht aber versöhnt werden. Die Überwindung der Widersprüche, die Aufhebung des Alten und seine Ablösung durch Neues machen zwei Schlußfolgerungen zwingend: Eine statische Identität eines Gegenstandes gibt es nicht; er ist also dynamisch, nicht statisch zu betrachten und zu verstehen. Und: Die Einheit der Gegensätze und damit die Beständigkeit des Gegenstandes sind relativ, nämlich zeitlich begrenzt, also endlich oder vorübergehend, während der Widerstreit der Gegensätze absolut, nämlich zeitlich unbegrenzt, also dauernd ist. (Die philosophische Frage, ob er ewig ist, kann hier nicht geklärt werden.) Wäre es umgekehrt, gäbe es keine Entwicklung und keine Veränderung der Materië und damit der Welt. Die Spaltung des Einheitlichen in einander ausschließende, aber voneinander abhängige Gegensätze und deren Wechselwirkung, Widerstreit und Überwindung sind die Quelle und die Antriebskraft für die Bewegung, Veränderung und Entwicklung der Materië.



Das „Gesetz des Umschlagens quantitativer und qualitativer Veränderungen ineinander“ erklärt den Mechanismus der Prozesse der Evolution (s. o.) und der Revolution (s. o.). Es besagt, daß Entwicklung durch plötzliche, qualitative Sprünge (Revolution) im kontinuier-lichen, quantitativen Verlauf (Evolution) der Veränderungen gekennzeichnet ist. Um dieses Gesetz verstehen zu können, müssen zunächst die Begriffe »Qualität« und »Quantität« geklärt werden. »Qualität« meint hier Beschaffenheit, Eigenschaft, Wert; »Quantität« ist, je nach Qualität (!), die Größe, Menge, Anzahl, Masse, der Grad, die räumliche und zeitliche Ausdehnung. (In der Philosophie gehören Qualität und Quantität zu den sog. »Kategorien«) Qualität und Quantität stehen in gesetzmäßigem Zusammenhang; ihre wechselseitige Bedingtheit kommt im Begriff des »Maßes« zum Ausdruck. Hegel bezeichnete das Maß als „qualitative Quantität“; umgekehrt kann das Maß auch „quantitative Qualität“ genannt werden. Das Maß ist soz. die „Resultierende“ oder die „Synthese“ von Qualität und Quantität und bestimmt, bis zu welcher Grenze quantitative Veränderungen nicht in qualitative umschlagen oder, umgekehrt, ab welchem Punkt sie dann eben doch umschlagen.


Ein Fortschreiten der quantitativen Veränderungen über das Maß eines Gegenstandes hinaus hebt sowohl die alte Qualität wie auch das alte Maß auf und schafft eine neue Qualität und ein neues Maß. Das ist die Stelle oder der Moment des Umschlagens der quantitativen Veränderung in die qualitative Veränderung, des qualitativen Sprunges in der Entwicklung. Die Anhäufung quantitativer Veränderungen hat einen inneren Widerspruch (s. o.) zwischen der quantitativen und qualitativen Bestimmtheit des Gegenstandes hervorgerufen, der gelöst werden muß. Der Sprung, die Revolution, der Übergang von einer Qualität in eine andere, neue, höhere am jeweiligen Kulminationspunkt des betreffenden Entwicklungszyklus der Evolution ist die Lösung dieses inneren Widerspruches. Dieses vollzogene Umschlagen quantitativer Veränderungen in qualitative Veränderung bewirkt gleichzeitig das Umschlagen der erfolgten qualitativen Veränderung in nachfolgende, neue quantitative Veränderungen.

 

Die beiden Momente Evolution und Revolution schließen also einerseits einander aus, andererseits bedingen sie sich gegenseitig: Die quantitativen Veränderungen bereiten den qualitativen Sprung vor, und der qualitative Sprung schafft die Voraussetzungen für neue quantitative Veränderungen. Die Entwicklung „schaukelt“ sich so im Wechsel von kontinuierlichen, quantitativen Veränderungen und jähen, plötzlichen qualitativen „Sprüngen“ quasi dialektisch „hoch“, Altes ablösend und Neues schaffend. »Entwicklung« ist also die resultierende Einheit der dialektischen Wechselwirkungen von unendlichen Zyklen kontinuierlicher Evolution und diskontinuierlicher, d. i. diskreter Revolution.

 

Das „Gesetz der Negation der Negation“ schließlich erklärt die progressive Tendenz der Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen, vom Niederen zum Höheren auf der Grundlage des ersten Gesetzes als Motor und mit dem Mechanismus des zweiten Gesetzes. Es besagt, daß die Entwicklung hindernde Anteile des Alten ‚aufgehoben´, also negiert werden, fördernde Bestandteile des Alten hingegen ‚aufgehoben´ im Sinne von bewahrt und auf eine höhere Stufe gehoben werden, wo der Vorgang von neuem beginnt. So läuft der progressive Prozeß der Entwicklung als unendliche, spirale Abfolge von Negiertem und Negierendem ab, weil Neues nicht aus dem Nichts, sondern nur aus dem Alten entstehen kann.1)


Der progressive (vorwärtsschreitende) Charakter der Entwicklung ergibt sich daraus, daß die Negation nicht total, sondern partiëll ist, und daß immer etwas des Alten bewahrt wird, das, nun auf der höheren Stufe des Neuen, zur Grundlage der weiteren Entwicklung gemacht wird. So durchläuft eine Periode oder ein Zyklus der Entwicklung nacheinander in dieser Reihenfolge die Stufen der „Bejahung“ (Existenz), der „Verneinung“ (Negation) und der „Verneinung“ der „Verneinung“ (wieder „Bejahung“). So, wie in der Mathematik „minus mal minus gleich plus“ ist, ergibt die Negation der Negation analog „etwas“ (Neues).


Analysiert man das „Gesetz der Einheit, des Widerstreites und der Überwindung der Gegensätze“ und das „Gesetz des Umschlagens qualitativer und quantitativer Veränderungen“ ineinander, so zeigt sich, daß sie einem unendlichen Prozeß progressiver Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen, vom Niederen zum Höheren zugrundeliegen, in dem Altes von Neuem auf einer höheren Ebene der Entwicklung abgelöst wird. Die Form dieser Entwicklung ist die der Spirale, ihr Wesen das der Negation (Nichtung). Ihr Antrieb ist die Widersprüchlichkeit, der Widerstreit der Gegensätze, ihr Mechanismus das Umschlagen der dadurch bedingten quantitativen und qualitativen Veränderungen ineinander (s. o.).

 

 

Der Historische Materialismus

Der Historische Materialismus nun ist die Anwendung des Dialektischen Materialismus auf die menschliche Gesellschaft und die Geschichte ihrer Entwicklung. Laut Marx selber ist er die methodologische „Wissenschaft von den allgemeinsten Entwicklungsgesetzen der menschlichen Gesellschaft“. Der Gegenstand dieser Wissenschaft sind also die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der inneren Zusammenhänge der menschlichen Gesellschaften und der Wechselwirkungen ihrer unterschiedlichen Seiten, Eigenschaften, Umstände, Verhältnisse und Prozesse im Lauf ihrer Geschichte. Dazu schreibt Lenin im selben Sinne und Geiste: „Marx, der den philosophischen Materialismus vertiefte und entwickelte, führte ihn zu Ende und dehnte dessen Erkenntnis der Natur auf die Erkenntnis der menschlichen Gesellschaft aus.“ (Lenin, Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus, in: Ausgewählte Werke in zwei Bänden, Dietz Verlag, Berlin 1955, Band I, S. 64/65)


Wie der Dialektische Materialismus laut Marx die „einzig wahre“ philosophische Welt-anschauung und zugleich die „einzig richtige“ Methode, die „einzig zutreffende“ Erkenntnis-theorie für alle Wissenschaften ist, so ist laut Marx auch der Historische Materialismus die „einzig mögliche“ wissenschaftliche Theorie der gesellschaftlichen Entwicklung und zugleich die „einzig zulässige“ Forschungsmethode für alle konkreten Gesellschaftswissenschaften – eine Methode, die die Konkretisierung der dialektischen Methode in Anwendung auf die geschichtliche Entwicklung der menschlichen Gesellschaft ist. Der Historische Materialismus ist demnach die Wissenschaft von den allgemeinen Entwicklungsgesetzen der menschlichen Gesellschaft und die Methode zum Studium ihrer Geschichte: „Die ganze Geschichte muß neu studiert werden.“ (Friedrich Engels an C. Schmidt, 5. August 1890, in: Karl Marx / F. Engels, Ausgewählte Briefe, Dietz Verlag, Berlin 1953, S. 501)

 

Und wie der Dialektische Materialismus für sich in Anspruch nimmt, die (dualistische) philosophische Grundfrage nach der Priorität von Bewußtsein oder Natur, Denken oder Sein (gemeint ist Seiendes), Geist oder Materië letzt- und allgemeingültig zu beantworten (innerhalb des Denkgebäudes zwar folgerichtig, aber absolut-logisch falsch zugunsten des jeweils Zweiten), so nimmt der Historische Materialismus für sich in Anspruch, die einzig richtige Antwort auf die Grundfrage der Gesellschaftswissenschaft, nämlich die Frage nach dem ursächlichen Verhältnis von gesellschaftlichem Sein und gesellschaftlichem Bewußtsein, zu geben – folgerichtig zugunsten des Ersten (siehe Zitat von Karl Marx weiter unten).


Der Historische Materialismus ist also, im Unterschied zur konkreten Geschichts-wissenschaft, eine abstrakt-theoretische, methodologische Wissenschaft. Seine Definition der Gesellschaft schließt die (dialektische) Einheit des Allgemeinen und Besonderen in sich ein:


„Die Produktionsverhältnisse in ihrer Gesamtheit bilden das, was man die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Gesellschaft nennt, und zwar eine Gesellschaft auf bestimmter, geschichtlicher Entwicklungsstufe, eine Gesellschaft mit eigentümlichem, unterscheidendem Charakter. Die antike Gesellschaft, die feudale Gesellschaft, die bürgerliche Gesellschaft sind solche Gesamtheiten von Produktionsverhältnissen, deren jede zugleich eine besondre Entwicklungsstufe in der Geschichte der Menschheit bezeichnet.“ (Karl Marx, Lohnarbeit und Kapital, in: Karl Marx / Friedrich Engels, Ausgewählte Schriften in zwei Bänden, Dietz Verlag, Berlin 1958, Band I, S. 77)


Der Ausgangspunkt der marxistischen Gesellschaftswissenschaft ist dementsprechend der von Marx entwickelte materialistische Begriff der „Ökonomischen Gesellschaftsformation“. Darunter versteht Marx eine bestimmte geschichtliche Gesellschaftsform, die sich jeweils auf einer bestimmten Stufe der historischen Entwicklung befindet, mit der ihr jeweils eigenen Produktionsweise, den ihr jeweils eigenen Produktionsverhältnissen und dem ihr jeweils eigenen ideologischen (politischen, juristischen, moralischen / ethischen, religiösen etc.) „Überbau“ in Form bestimmter, historisch bedingter Ideen und Institutionen. Diese Marx´sche Definition der Gesellschaft beschreibt das marxistisch-leninistische, sozialistische Verständnis jeder menschlichen Gesellschaft: eine materiëll-ökonomische Basis, auf der sich ein ihr entsprechender ideologisch-institutioneller Überbau erhebt.


Indem Marx und Engels „die Entwicklung der ökonomischen Gesellschaftsformation als einen naturgeschichtlichen Prozeß“ (Das Kapital, Bd. I, S. 7/8) auffassen und den Begriff der ökonomischen Gesellschaftsformation, also einer Gesellschaft auf einer bestimmten geschichtlichen Entwicklungsstufe, als Gesamtheit der jeweiligen Produktionsverhältnisse festlegen, erklären sie die geschichtliche Entwicklung der Gesellschaft als einen gesetzmäßig notwendigen, ökonomisch-materiëllen Prozeß. Mit dem Historischen Materialismus geben uns Marx und Engels nach ihrem Verständnis, nach ihrer Meinung somit den Schlüssel zum wissenschaftlichen Verständnis der Vergangenheit und der Gegenwart der Gesellschaft und damit wiederum zur Vorhersage und Beeinflussung ihrer Zukunft an die Hand.


Die sozialen Gesetze wiederum unterscheidet Marx: Einige wirken in allen ökonomischen Gesellschaftsformationen, einige sind nur den Klassengesellschaften eigentümlich, und einige gelten nur für jeweils eine bestimmte Gesellschaftsform. Solche Gesetze wie das „Gesetz von der bestimmenden Rolle der Produktionsweise für die Struktur der Gesellschaft“, das „Gesetz von dem gleichfalls bestimmenden Einfluss der Produktivkräfte auf die Produktions-verhältnisse“, das „Gesetz von der bestimmenden Funktion der ökonomischen Basis für den ideologischen Überbau“ und einige andere Gesetze stellen nach Marx die „allgemeinsten“ sozialen Gesetze dar und wirken in allen Gesellschaften, wenn auch charakteristisch in Abhängigkeit von den jeweils konkreten, historischen Bedingungen der jeweiligen Gesellschaft. Den Gesetzen ordnet Marx schließlich noch eine Reihe verschiedener  „Kategorien“, wie er sie nennt, zu. Solche Kategorien sind zum Beispiel die Begriffe der „ökonomischen Gesellschaftsformation“ (s. o.), der „gesellschaftlichen Produktionsweise“, der „gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse“, der „gesellschaftlichen Produktivkräfte“, der „gesellschaftlichen Klasse“, der „Basis“ und des „Überbaus der Gesellschaft, des „Staates“, des „gesellschaftlichen Seins“, des „gesellschaftlichen Bewußtseins“ etc.

 

Die sozialen Gesetze sind also nach der Auffassung von Karl Marx zwar notwendig und allgemeingültig, aber nicht absolut oder ewig, sondern relativ, nämlich bezogen auf entsprechende Stadiën der historischen Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Friedrich Engels relativiert deshalb in einem Brief an F. A. Lange:


„Für uns sind die sogenannten ökonomischen Gesetze keine ewigen Naturgesetze, sondern historische, entstehende und verschwindende Gesetze, und der Kodex der modernen politischen Ökonomie, soweit die Ökonomen ihn richtig objektiv aufgestellt, ist uns nur die Zusammenfassung der Gesetze und Bedingungen, unter denen die moderne bürgerliche Gesellschaft allein bestehen kann, mit einem Wort: ihre Produktions- und Verkehrsbedingungen abstrakt ausgedrückt und resümiert. Für uns ist daher auch keins der Gesetze, soweit es rein bürgerliche Verhältnisse ausdrückt, älter als die moderne bürgerliche Gesellschaft; diejenigen, die mehr oder weniger für alle bisherige Geschichte Gültigkeit hatten, drücken eben nur solche Verhältnisse aus, die allen auf Klassenherrschaft und Klassenausbeutung beruhenden Gesellschaftszuständen gemeinsam sind.“ (Friedrich Engels an F. A. Lange, 29. März 1865, in: Karl Marx / Friedrich Engels, Ausgewählte Briefe, Dietz Verlag, Berlin 1953, S. 203)


Die klassische Formulierung der Grundthesen des Historischen Materialismus gibt Karl Marx selber im Vorwort zu seiner ursprünglichen Schrift  „Kritik der politischen Ökonomie:


„In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozeß überhaupt. Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.“

 

„Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um. In der Betrachtung solcher Umwälzungen muß man stets unterscheiden zwischen der materiellen naturwissenschaftlich treu zu konstatierenden Umwälzung in den ökonomischen Produktionsbedingungen und den juristischen, politischen, religiösen, künstlerischen oder philosophischen, kurz ideologischen Formen, worin sich die Menschen dieses Konflikts bewußt werden und ihn ausfechten.“

 

„Sowenig man das, was ein Individuum ist, nach dem beurteilt, was es sich selbst dünkt, ebenso wenig kann man eine solche Umwälzungsepoche aus ihrem Bewußtsein beurteilen, sondern muß vielmehr dies Bewußtsein aus den Widersprüchen des materiellen Lebens, aus dem vorhandenen Konflikt zwischen gesellschaftlichen Produktivkräften und Produktions-verhältnissen erklären.“

 

„Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Aufgaben, die sie lösen kann, denn genauer betrachtet wird sich stets finden, daß die Aufgabe selbst nur entspringt, wo die materiellen Bedingungen ihrer Lösung schon vorhanden oder wenigstens im Prozeß ihres Werdens begriffen sind.“ (Karl Marx, Zur Kritik der politischen Ökonomie, Vorwort, in: Karl Marx / Friedrich Engels, Ausgewählte Schriften, Dietz Verlag, Berlin 1958, Band I, S. 337/338; Hervorhebung d. d. Verf.)

 

Basis und Überbau

Die von Karl marx und Friedrich Engels eingeführten Begriffe »Basis« und »Überbau« nun beziehen sich auf den Zusammenhang, die Beziehung und das Verhältnis, die Wechsel-wirkung zwischen der materiëllen, ökonomischen Struktur der Gesellschaft einerseits und ihren ideellen Anschauungen, Lehren, Sitten, Gesetzen sowie ihren zivilen und amtlichen Institutionen andererseits. Dazu gehören auch die Funktionen dieser beiden gesellschaftlichen Bereiche, also der Aspekt, welche Rolle sie in und für die jeweilige Gesellschaft spielen, und ihre Entwicklung und Veränderung aufgrund und infolge ihrer gegenseitigen Einflüsse aufeinander. Auch hier gelten nach Marx wieder die dialektischen Entwicklungsgesetze.


Der Grundgedanke des Historischen Materialismus bei der Analyse und Diagnose der Gesamtheit der gesellschaftlichen Verhältnisse besteht nach Lenin darin, daß „die gesellschaftlichen Beziehungen in materielle und ideologische zerfallen. Diese bilden lediglich einen Überbau über jenen, die sich unabhängig vom Willen und Bewußtsein des Menschen gestalten, als die Form (das Ergebnis) der auf den Lebensunterhalt gerichteten Tätigkeit des Menschen.“ (Lenin, Was sind die `Volksfreunde´…, in: Ausgewählte Werke in zwei Bänden, Dietz Verlag, Berlin 1955, Band I, S. 103). Die materiëll-ökonomischen Verhältnisse, die Basis, sind demnach also (nach Marx und Lenin) die primären und bestimmenden; die ideellen, ideologischen Verhältnisse, der Überbau, spiegeln die materiëllen Bedingungen lediglich wider, erwachsen aus jenen und hängen von ihnen ab.


So tritt der gesellschaftliche Überbau als ideell-ideologische Form des materiëll-ökonomischen Inhalts des gesellschaftlichen Lebens, der Basis, in Erscheinung. Friedrich Engels schreibt im „Anti-Dühring“, daß „die jedesmalige ökonomische Struktur der Gesellschaft die reale Grundlage bildet, aus der der gesamte Überbau der rechtlichen und politischen Einrichtungen sowie der religiösen, philosophischen und sonstigen Vorstellungsweise eines jeden geschichtlichen Zeitabschnittes in letzter Instanz zu erklären sind.“ (Friedrich Engels, Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft, Dietz Verlag, Berlin 1958, S. 30)


Der Historische Materialismus betrachtet also die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse als die Basis der Gesellschaft und die politischen, rechtlichen, religiösen, moralischen/ethischen, philosophischen, künstlerischen etc. Verhältnisse als ihren Überbau. Der Begriff der „Produktionsverhältnisse“ meint die Gesamtheit der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen einer Gesellschaft, die sich im Prozeß der materiëllen Produktion und Reproduktion ihres Lebens herausbilden; dazu gehören vor allem die Besitzverhältnisse an den Produktionsmitteln, die Beziehungen zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, den sozialen Schichten oder Klassen, die Formen der Produktion, der Verteilung und des Austausches der Produkte, die des Lebens (Wohnens, Kleidens und Essens) usw.


Zum Überbau der Gesellschaft dagegen gehören nach Marx alle gesellschaftlichen Ideen und Ideologien sowie die ihnen entsprechenden Organisationen und Institutionen: der Staat mit seinen Organen der Verwaltung (Administration) und seinen drei Gewalten der Legislative (Gesetzgebung / Gesetze), der Judikative (Rechtsprechung / Gerichte) und der Exekutive (vollziehende Organe wie Militär, Polizei, Strafvollzug / Gefängnisse), politische Parteien, Religion und Kirche, Kunst und Kultur, Sitten und Bräuche, Bildung und Unterhaltung usw. Allen diesen gesellschaftlichen Erscheinungen und Faktoren ist gemeinsam, daß sie aus und auf der Basis der ökonomischen Struktur der jeweiligen Gesellschaft erwachsen, durch diese Struktur bedingt und deren Produkt und Ausdruck sind.

1) Allerdings ist Marx damit in die Falle der „reductio ad infinito“ gelaufen; vgl. Aristoteles, Metaphysik

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