Nach dem Tod von Hugo Chavez gibt es Spekulationen über die Todesursache des venezuelanischen Staatschefs. Die Regierung hatte behauptet, dass die USA an einer Destabilisierung des Landes arbeiten würden.
In Venezuelas Hauptstadt Caracas sind Spitzenvertreter der Regierung und des Militärs zu einer Krisensitzung zusammengetroffen. Venezuelas Vize-Präsident Nicolas Maduro sagte im Beisein zahlreicher Amtsträger und Militärs vor Journalisten, er sei sich sicher, dass Chavez` Krankheit auf eine wie auch immer geartete feindliche Attacke zurückzuführen sei.
"Ich bin mir sicher, dass dies eines Tages von Wissenschaftlern aufgeklärt werden wird", so Maduro weiter. Es gebe zahlreiche ausländische Kräfte, die das Land bewusst destabilisieren wollten. US-Militärattaché David del Mónaco wurde aufgefordert, das Land zu verlassen.
Die Anführer der venezolanischen Armee sollen Vizepräsident Maduro nach dem Tod Chávez' bereits ihre Unterstützung zugesichert haben. Der hatte vor wenigen Stunden noch davon gesprochen dass seine Feinde Chávez mit Krebs infiziert haben sollen. Gleichzeitig wurden zwei amerikanische Diplomaten aus Venezuela ausgewiesen. Die Regierung hatte behauptet, dass die USA an einer Destabilisierung des Landes arbeiten würden. "Wir weisen die Anschuldigungen der venezolanischen Regierung entschieden zurück", sagte ein Pentagon-Sprecher. Die USA seien nicht in eine Verschwörung verstrickt.



