Moody's gibt keine Entwarnung für Österreichs Bankensystem. Der Ausblick bleibt weiter negativ. Bei Tubulenzen "staatliche Unterstützung". Besonders gefährdet: Erste Bank, Raiffeisen und die UniCredit-Tochter Bank Austria.
Die großen Banken Österreichs wackeln. So sieht es jedenfalls die Ratingagentur Moody's und gibt für Österreichs Finanzsektor noch keine Entwarnung. Der Ausblick für das österreichische Bankensystem bleibe weiter negativ, erklärten die Analysten am Freitag. Gründe seien das schwierige Umfeld am Heimatmarkt Österreich, die schwache Wirtschaftsentwicklung in Zentral- und Osteuropa, die steigende Zahl fauler Kredite und die geringe Widerstandskraft der Institute gegen neuerliche Krisen.
Auch die Aussichten für das deutsche, französische oder US-Bankensystem bewerten die Analysten mit negativ. In ihren Einzelratings schneiden österreichische Banken bei Moody's in etwa so ab wie der Durchschnitt der Konkurrenz in der Euro-Zone.



