SPIEGEL online hetzt gegen "Alternative für Deutschland". Titel: "Partei der Besserwisser". Prädikat: Rechtsradikal. Ein typisches Beispiel für den "neuen" deutschen System-Büttel-Journalismus.
Am Wochenende feiert die "Alternative für Deutschland" in Berlin ihren Gründungsparteitag. Die Euphorie in den Reihen der Anti-Euro-Partei ist groß. Mitbegründer Bernd Lucke glaubt fest an den Einzug in den Bundestag und hofft sogar auf ein zweistelliges Ergebnis.
Doch SPON nutzt die Chance mit den üblichen Vorwürfen, das Ansehen von AfD noch vor dem Gründungsparteitag in den Dreck zu ziehen. Alles rechtsradikal, alles unglaubwürdig und wahrscheinlich sowieso NPD-Suppe. Typisch deutscher Propaganda-Journalismus. Ein typisches Beispiel für den "neuen" deutschen System-Büttel-Journalismus. Auch hier aber werden in den Kommentaren - sofern zugelassen - die Spiegel-Autoren extrem kritisiert, ja sogar verhöhnt.
Zitat SPON:
"Schwierige Abgrenzung nach rechts
Kein leichtes Unterfangen, die Übergänge sind oft fließend. Man prüfe jedes Neumitglied auf eine mögliche Rechtsaußen-Vergangenheit, beteuert die AfD. Gleichzeitig ist auf der Facebook-Seite in offiziellen Einträgen auch von "Staatsmedien", "Blockparteien" und "Multi-Kulti-Umerziehung" die Rede - ein Vokabular, wie es auch Rechtsextremisten gerne zur Feindbild-Pflege benutzen. Kein Wunder, dass die NPD die AfD für ihre "wichtige Eisbrecher- und Türöffner-Funktion für die nationaldemokratische Euro- und EU-Kritik" lobt. "Das ist Beifall von der falschen Seite", sagt Lucke, rechtfertigt die Facebook-Wortwahl aber mit Meinungsfreiheit. Man dürfe sich auch mal "mit kräftigen Worten" Luft machen. "Das bedeutet aber nicht, dass das Parteipositionen sind." Manches im Netz wird später daher vorsichtshalber geglättet."
Die Krönung der journalistischen SPIEGEL-System-Büttel ist die Berufung auf eine Umfrage des Handelsblattes, wonach die Mehrheit der Deutschen angeblichen ihren Frieden mit dem Euro gemacht haben. Selbst das Handelsblatt sieht das im Nachhinein etwas kritischer. Dennoch schreibt SPON:
Auch ergab eine Forsa-Umfrage, dass die Menschen die D-Mark-Nostalgie längst abgelegt haben. Nur 27 Prozent hängen demnach der alten Währung nach.
Dies gelte angeblich als Beleg dafür, dass die AfD kaum eine Chance habe. Ob die Menschen aber tatsächlich immer noch auf solche plumpe Propaganda hereinfallen (Journalismus kann man das ja wohl nicht mehr nennen), bleibt zweifelhaft.
Siehe auch: Thema "Ja zum Euro" - So manipuliert der Mainstream



