Commerzbank: Durststrecke in Schiffsfinanzierung dauert noch an. Nach eigener Darstellung ist die Commerzbank einer der größten Schiffsfinanzierer der Welt, will dieses Geschäft aber einstellen und abwickeln.
Noch 2012 berichtete die Commerzbank-Tochter Schiffsbank: „Wir werden in diesem Jahr eine Zunahme von Insolvenzen bei Schiffsfonds sehen. Bei einigen Schiffen ist absehbar, dass sie nicht mehr zu einem geordneten Kapitaldienst zurückkehren können.“ Milliardenabschreibungen waren erforderlich, die Bank wollte sich von dem Geschäft ganz trennen.
Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Die Commerzbank sieht für die Schifffahrtsbranche erst in mehr als einem Jahr Licht am Ende des Tunnels. "Die Erholung in der Schiffsindustrie könnte irgendwann im zweiten Halbjahr 2014 beginnen", sagte Finanzvorstand Stephan Engels am Dienstag vor Analysten. Bis dahin sei eine anhaltend hohe Risikovorsorge in der Schiffsfinanzierung zu erwarten. Derzeit lägen die Rückstellungen auf einem stabilen Niveau. Die Commerzbank ist einer der größten Schiffsfinanzierer der Welt, will dieses Geschäft aber einstellen und abwickeln.



