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Bonns Verrat an der D-Mark


Einige Wirtschaftsprofessoren sprachen damals nicht zu Unrecht von einem „Versailles ohne Krieg“. Resultierend daraus könnten einige Menschen zu der Ansicht gelangen, dass der Vertrag von Maastricht in der Geschichte als Deutschlands dritte Kapitulation vor Frankreich in weniger als einem Jahrhundert beurteilt werden wird.

„Es gab nur wenige Denunzianten,

aber ihre Zahl genügte,
um unbeschreibliches Unglück über die Menschen zu bringen.“


Fritz Wöss (1920 - 2004)


von Heiko Schrang - Autor des Buches "Die Jahrhundertlüge"

Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste wird mittlerweile dem "unwissenden Teil der Bevölkerung" durch die Mainstream-Medien als Neuigkeit offenbart: So berichtete beispielsweise der Spiegel, im Jahre 2010, nachdem der Euro gegen den Willen der Bevölkerung ein fest verankertes Zahlungsmittel wurde, dass Frankreich als Preis für die Wiedervereinigung die Aufgabe der D-Mark zur Bedingung machte.


Interessant dabei ist, dass diese Behauptungen jahrelang in der Vorbereitungsphase des Euros von denselben Medienvertretern und Politikern als Verschwörungstheorie abgeurteilt wurden. So wurde beispielsweise die Zeitschrift CODE zensiert, mit anderen Worten verboten, in der schon im Februar 1992 auf der Titelseite stand: Der Verlierer heißt wieder Deutschland - Bonns Verrat an der Deutschen Mark. Hier waren bereits alle Details zu diesem Thema veröffentlicht.

Was die öffentlichen Medien weiterhin verschweigen, ist die Tatsache, dass Helmut Kohl direkt durch den französischen Präsidenten François Mitterrand erpresst wurde. Sein angeblich großer Freund und selbsternannter Erbauer des Hauses Europa, machte die Wiedervereinigung davon abhängig, dass die D-Mark aufzugeben und ein Termin zur neuen europäischen Einheitswährung festzulegen sei.

Laut bislang geheimen Dokumenten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes warnte Mitterrand unverblümt: Deutschland könne bald so isoliert dastehen „wie 1913“. Ferner soll er gegenüber dem spanischen Ministerpräsidenten Felipe Gonzalez bereits 1987 erklärt haben: „In der Mark spiegelt sich die Macht der Deutschen wider. Das ist eine sehr starke Triebkraft, weit stärker als die Reflexe der Banker und sogar als die der Politik.“

Und 1988 erklärte er vor dem Ministerrat: „Die Deutschen sind ein großes Volk, das gewisser Attribute der Souveränität entbehrt und einen verminderten diplomatischen Status genießt.

Deutschland gleicht seine Schwäche durch seine ökonomische Stärke aus. Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht.“

In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist die Ermordung des Vorstandschefs der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, am 30.11.1989. Er war einer der engsten Berater von Helmut Kohl und maßgeblich an seinem 10-Punkte-Programm beteiligt. In politischen Spitzenkreisen wurde das Attentat, welches angeblich die RAF verübt haben soll, als klare Botschaft an Kanzler Kohl angesehen. Er sollte nicht auf die Idee kommen, Deutschland hätte mit der Wiedervereinigung etwa die Souveränität erlangt.

Nur wenige Tage nach diesem Ereignis gab Deutschland dem Druck nach und schwenkte auf den französischen Kurs ein. Helmut Kohl stimmte beim Gipfel in Straßburg am 09. Dezember 1989, nur 4 Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, für den Beschluss, im Dezember 1990 die Regierungskonferenz zur Herstellung der Währungsunion einzusetzen. Das Ergebnis des Gipfels nannte er: "Insgesamt sehr gelungen". Was er wirklich empfand, berichtete er Jahre später, im Frühsommer 1997, in kleiner Runde: Damals "habe ich mit die dunkelsten Stunden meines Lebens durchgemacht". Er soll in diesem Gespräch auch gesagt haben, die Vereinigung in zwei Jahren wäre ein wirtschaftliches Abenteuer.


Damit wurde das Ende der D-Mark besiegelt.

Viele Wirtschaftswissenschaftler, unter ihnen Prof. Dr. Wilhelm Hankel und Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider, sprachen damals davon, dass mit dem Euro die Zahlungen an das Ausland steigen würden und eine europäische Währung mit einer einheitlichen Geld- und Zinspolitik nicht möglich sei. Sollte sie jedoch trotzdem auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden, würde dies zusätzliche Transferleistungen an das europäische Ausland verursachen.
 
Ähnlich wie damals standen im Juli 2012 wieder 160 Wirtschaftswissenschaftler um Hans-Werner Sinn auf, die in einem offenen Brief den Eintritt in eine Bankenunion, welche eine gemeinsame Haftung für die Schulden der Banken des Euroraumes bedeuten würde, kritisierten. Bei den Erfüllungsgehilfen des Bankensystems, den meisten Parteienvertretern des Deutschen Bundestages, trafen diese Warnungen wieder einmal auf taube Ohren. Das Himmelfahrtskommando, angeführt durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, später François Hollande, versuchten dem europäischen Wahlvolk vorzumachen, dass sie die Krise fest im Griff hätten.


Einige dieser Wirtschaftsprofessoren sprachen damals, 1998, nicht zu Unrecht auch von einem „Versailles ohne Krieg“. Resultierend daraus könnten einige Menschen zu der Ansicht gelangen, dass der Vertrag von Maastricht in der Geschichte als Deutschlands dritte Kapitulation vor Frankreich in weniger als einem Jahrhundert beurteilt werden wird. Anatole Kaletsky Finanzkommentator in der Times am 19.11.1996 beschrieb ihn als natürlichen Nachfolger der Verträge von Versailles und Potsdam.


In Wahrheit stand hinter den Entscheidungen, die letztendlich zur Abschaffung der D-Mark geführt hat, die heimliche Nebenregierung der EU, der ERT (European round table of industrialists). Nur wenigen ist bekannt, dass diese Organisation im Frühjahr 1991 einen Fahrplan für eine Währungsunion veröffentlichte, der eine auffallende Ähnlichkeit mit dem im Dezember 1991 in Maastricht geschlossenen Vertrag hatte.


Wie so häufig wurde darüber nichts in den offiziellen Medien  berichtet. Nachdem der Euro bereits beschlossene Sache war, wagte der Spiegel im Jahre 1998 zu berichten, dass Helmut Kohl, in einem vertraulichen Gespräch mit US-Außenminister James Baker am 12. Dezember 1989 laut Sitzungsprotokoll des Bundeskanzleramtes gestanden haben soll: Diesen Entschluss habe er „gegen deutsche Interessen“ getroffen.

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