AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Lafontaine: Währungsreform

Euro - Oskar Lafontaine hat's jetzt auch kapiert: „Ein Haus, dessen Statik nicht stimmt, bricht irgendwann zusammen.“ Ein stabileres neues europäisches Geldsystem müsse her. - Bedeutet: Die Linke Version von Währungsreform. Enteignung und Rasur der Sparer verschweigt Lafontaine. Stattdessen: Wiedereinführung von Kapitalverkehrskontrollen. 

 

„Das Eurosystem ist falsch konstruiert und kann nicht funktionieren“, schreibt der Ex-Linke-Chef Oskar Lafontaine in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“. „Ein Haus, dessen Statik nicht stimmt, bricht irgendwann zusammen.“ Die Einführung einer Gemeinschaftswährung bei unterschiedlicher Wirtschafts-, Finanz-, Sozial- und Lohnpolitik mit Lohndumping und unterschiedlicher Steuerpolitik mit Steuerdumping, „das konnte nicht gut gehen“. Die Linke hat's also endlich auch kapiert - der Rest der Blockparteien ziert sich offenbar noch, diese Fakten wahrzunehmen.


Natürlich ist laut Lafontaine an allem die Kanzlerin schuld: Nicht zuletzt hätten sich die Europäer mit dem Euro „die Diktate einer ökonomisch unbedarften deutschen Kanzlerin eingehandelt“. Lafontaines Schlussfolgerung aus all diesen Erkenntnissen: Ein stabileres neues europäisches Geldsystem müsse her. Ein System, das „die politischen und ökonomischen Fehler seiner Vorläufer“ vermeide.

 

Währungsreform? Kapitalverkehrskontrollen? 

Was meint Oskar damit? Er spricht es zwar nicht aus, aber im Klartext heißt dies "Währungsreform" mit allen Konsequenzen. Auf die Frage, wie ein stabileres neues europäisches Geldsytem genau aussehen soll, schwurbelt Lafontaine: „Auf- und Abwertungen müssen zeitnah den Inflationsdifferenzen folgen“. Vor allen Dingen sollte dieses System demokratisch legitimiert sein, Zentralbanken oder Regierungen dürften es nicht dominieren.

So weit so gut - aber ohne sozialistisch kontrollierende Brachialgewalt und Überwachungsstaat geht es nun doch nicht: „Eine demokratisch kontrollierte oder zumindest legitimierte Institution sollte zu den monetären Interventionen verpflichtet sein, die die europäische Wirtschaft stabilisieren und sie vor den chaotischen Finanzmärkten schützen.“ Die Wiedereinführung von Kapitalverkehrskontrollen helfe dabei.

Der Linke-Politiker gibt zu, dass der Übergang zu einem neuen europäischen Geldsystem „mit sozialen Verwerfungen“ verbunden wäre. Aber gegenüber dem Festhalten am jetzigen System hält er dies für das kleinere Übel. „Ein einigermaßen geregelter und kontrollierter Übergang zu einem stabileren neuen europäischen Geldsystem ist besser als der unausweichliche Bruch, der ein neues System, ob wir wollen oder nicht, erzwingen wird.“

Was Lafontaine verschweigt: Der Übergang zu einem neuen "europäischen Geldsystem" wird auf jeden Fall mit einer gewaltigen Rasur der Sparer einhergehen. Darüber hinaus verwechselt der Linke Politiker offenbar "Geldsystem" mit "Währungssystem". Denn ein europäisches Geldsystem wird es sicherlich nicht geben. Dieses unterliegt bekanntermaßen globalen Regeln und wird in Washington beim Fed gesteuert und nicht bei den Europäern. Insofern könnte Oskar Lofontaine eine gewisse Nachhilfe in Sachen "Geldsystem" sicherlich gut gebrauchen.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Die Zahl der Ehescheidungen ist im letzten Jahr zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden.

Im Jahr 2025 wurden [ ... ]

Die Unternehmen in Deutschland planen wieder vermehrt, Stellen abzubauen. "Der Arbeitsmarkt bleibt schwach", sagte Klaus Wohlrabe vom Institut Ifo am Freitag. "Von einer nachhaltigen Belebung der Beschäftigung [ ... ]

Weniger schweinehaltende Betriebe - aber mehr Schweine

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Deutschland nimmt weiter ab, gleichzeitig steigt aber die Zahl der Tiere. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag veröffentlicht [ ... ]

Unionspolitiker fordern Kurskorrektur beim Verbrenner-Aus

Wichtige Unionspolitiker fordern von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Kurskorrektur bei der geplanten Revision der europäischen CO2-Flottenregulierung. Das berichten Springer-Medien [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Gastgeber USA sein letztes Gruppenspiel gegen die Türkei mit 2:3 verloren. Die USA gehen trotzdem als Tabellenerster der WM-Gruppe D ins Sechzehntelfinale, [ ... ]

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) schließt nicht aus, in Zukunft als Bundeskanzler zu kandidieren. Auf die Frage, ob er in Berlin lieber das Kanzleramt oder einen [ ... ]

Nach dem Streit um eine Besprechung ihres aktuellen Buchs hat die Schriftstellerin Ildikó von Kürthy einer öffentlichen Versöhnung mit dem ARD-Literaturkritiker Denis Scheck eine Absage [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.