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Sorgen um Finanzen

Große Studie: Junge Erwachsene sorgen sich um ihre Finanzen. 48 Prozent der hierzulande Befragten gaben an, ihre eigene Zukunft und die Frage „Was mache ich mit meinem Leben“ mache ihnen am meisten Sorgen.


Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat bei den jungen Menschen in Deutschland bleibende Spuren hinterlassen: Die jungen Erwachsenen hierzulande sorgen sich vor allem um ihre eigene Lebensplanung und ihre Finanzen. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Telefónica Global Millennial“, einer Befragung von mehr als 12.000 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren in 27 Ländern. Die Studie liegt der „Welt“ vor. Das Unternehmen Telefónica („O2“) hat die Untersuchung in Auftrag gegeben.

 

Die größten Sorge der jungen Erwachsenen ist die eigene Lebensplanung: 48 Prozent der hierzulande Befragten gaben an, ihre eigene Zukunft und die Frage „Was mache ich mit meinem Leben“ mache ihnen am meisten Sorgen. Gleich an zweiter Stelle rangiert die Sorge um die eigene finanzielle Situation, die von 44 Prozent der Befragten genannt wurde. Dahinter folgen Sorgen um das eigene Liebesleben, die eigene Gesundheit und die Gesundheit von Angehörigen und Freunden – hier waren Mehrfachnennungen möglich.

 

Die  jungen Erwachsenen hierzulande haben trotz des Problembewusstseins kaum Zukunftsangst: 82 Prozent der Befragten blicken optimistisch in die Zukunft; knapp ein Fünftel ist sogar sehr optimistisch. Lediglich 15 Prozent haben leichte oder ausgeprägte Zukunftsangst.

 

Junge Deutsche sind offenbar Idealisten: Gefragt nach den Zielen im Leben antworteten nur vier Prozent, sie wollen reich sein, aber satte 84 Prozent streben an, glücklich zu werden.

 

Vor die Wahl gestellt, ob Geld, Familie oder Freunde das Wichtigste im Leben seien, votiert der weit überwiegende Teil der jungen Erwachsenen für die Familie (72 Prozent). Geld (10 Prozent) und Karriere (6 Prozent) rangieren weit abgeschlagen – Freunde (12 Prozent) allerdings auch.

 

Dreiviertel der Befragten (75 Prozent) würden denn auch für eine Arbeit, die sie lieben, in Kauf nehmen, nur wenig zu verdienen. Lediglich ein Viertel (25 Prozent) würde, vor die Wahl gestellt, einen Job machen, den sie „hassen“, um dafür richtig viel Geld zu verdienen.

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