AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Zentralbanken: Größter Raubzug aller Zeiten

Zentralbanken manipulieren die Zinsen nach unten und enteignen damit die Sparer. Pro Jahr sparen Staaten damit Billionen - auf Kosten ihrer Bürger. Diese werden durch Inflation kalt enteignet. - Wenn die Masche auffliegt, ist eine Währungsreform unvermeidlich.

 

von Michael Mross

Wenn ein Räuber jemand das Portemonnaie klaut, dann macht er sich strafbar.  Wenn Zentralbanken die Sparer um Milliarden betrügen, dann regt sich kaum Widerstand. Die Menschen nehmen den Diebstahl ohne Murren hin, weil er zunächst unsichtbar und schleichend funktioniert. Doch am Ende steht die Enteignung - und diese geht schon jetzt in die Milliarden.

Die historisch niedrigen Zinsen führen einer offiziellen Schätzung der Postbank zufolge bei deutschen Sparern allein in diesem Jahr zu einem realen Vermögensverlust in zweistelliger Milliardenhöhe. Demzufolge verlieren die Bankeinlagen der privaten Haushalte 2013 unter dem Strich rund 14 Milliarden Euro an Wert. Mit anderen Worten: Deutschen Sparern werden 14 Milliarden geraubt.

Grund sei die im Vergleich zu den Zinsen hohe Inflationsrate, sagte Postbank-Chefstratege Marco Bargel. Er bezeichnete das Minus als "kräftige Vermögensvernichtung", die langfristig Schaden anrichte.

Der Konjunkturchef des Münchner ifo Instituts, Kai Carstensen, zeigte sich angesichts der Zahlen ebenfalls sehr besorgt. Der "Bild-Zeitung" sagte Carstensen: "Die Mini-Zinsen sind für die Sparer die größte Geldentwertungsmaschine seit Einführung des Euro." Ein Ende der Entwicklung sieht der Fachmann nicht.

Tatsächlich wird den Sparern aber noch viel mehr Geld abgezwackt. Laut Berechnung des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) spart die Bundesregierung dank der niedrigen Zinsen für Bundesanleihen bis 2014 mehr als 100 Milliarden Euro an Zinszahlungen - Geld, das eigentlich den Sparern zusteht.

Bei Licht betrachtet kommt die Niedrigzins-Politik der Notenbanken einer gigantischen Steuer gleich - oder treffender: Es ist eine Enteignungsmaßnahme.

Nur wird diese Enteignung so von den Bürgern nicht wahrgenommen. Das ist der Trick. Doch jedermann ist Opfer dieser indirekten Steuer / Enteignung. Man kann ihr nicht entweichen. Das Geld ist weg. Man merkt es erst am Ende eines langen Sparvorgangs. Bei den Pensionen, den Lebensversicherungen, den Sparverträgen.

Die Frage ist, wie lange die Menschen das noch mitmachen? Wer sein Geld heutzutage bei einer Bank hat, erhält praktisch Null Zinsen und trägt dafür das Risiko einer Bankpleite, bei dem sein Geld weg ist. Eigentlich verwunderlich, dass es deshalb noch keinen Bankrun gegeben hat - denn bei so geringen Zinsen lohnt sich die Bankeinlage praktisch nicht mehr. Dafür trägt man das volle Risiko einer Bankpleite.

Das Problem mit den Niedrigzinsen ist kein Euro-spezifisches sondern ein globales Problem. In Japan und den USA sieht es nicht anders aus: Fast null Zinsen bei fast allen Laufzeiten, dafür aber überall Inflation. Und genau das ist es, was die Notenbanken wollen: Der Sparer soll die Zeche für die Schuldenorgie der Staaten zahlen - durch kalte Enteignung.

Überall auf der Welt manipulieren die Notenbanken die Zinsen: In Japan, USA, Großbritannien und nicht zuletzt bei der EZB. Und nicht nur bei den kurzlaufenden Zinsen, sondern auch bei Staatsanleihen. Denn genau das ist es, worum die EZB nun kämpft: Sie will rechtswidrig Staatsanleihen kaufen, um die Zinsen künstlich niedrig zu halten. Mit Kapitalismus und freier Marktwirtschaft hat das natürlich wenig zu tun. "Planwirtschaft" ist da schon die treffendere Bezeichnung.

Doch die EZB steht damit nicht alleine da. Rechnet man die Manipulationsmaßnahmen der westlichen Zentralbanken zusammen, sparen die Staaten in den wichtigsten Industrienationen durch diesen Betrug über eine Billion Zinsen pro Jahr - Geld, dass den Sparern vorenthalten wird.

Stellt sich nur die Frage: Wie lange noch? Wie lange noch lassen sich die Sparer sich das noch bieten? Und wann verlieren die Notenbanken ihr letztes Fünkchen Vertrauen, wenn sie bald vollgesaugt sind mit wertlosen Staatsanleihen, die sie nie wieder aus ihrer Bilanz herauskriegen, ohne einen sofortigen Crash auszulösen?

Wenn dieser Betrug irgendwann auffliegt, kommt die Währungsreform zwangsläufig. Wenn die Notenbanken ihr Vertrauen verspielt haben, dann können sie Geld drucken und Staatsanleihen kaufen, so viel sie wollen. Die bunten Scheine werden dann nicht mehr akzeptiert.


Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der Attentäter von Magdeburg ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt, eine anschließende Sicherungsverwahrung wurde allerdings [ ... ]

Der Attentäter von Magdeburg ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Es wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt, so das Urteil des Landgerichts Magdeburg am Freitag.

Die dts Nachrichtenagentur [ ... ]

Die Zahl der Ehescheidungen ist im letzten Jahr zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden.

Im Jahr 2025 wurden [ ... ]

Die Unternehmen in Deutschland planen wieder vermehrt, Stellen abzubauen. "Der Arbeitsmarkt bleibt schwach", sagte Klaus Wohlrabe vom Institut Ifo am Freitag. "Von einer nachhaltigen Belebung der Beschäftigung [ ... ]

Weniger schweinehaltende Betriebe - aber mehr Schweine

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Deutschland nimmt weiter ab, gleichzeitig steigt aber die Zahl der Tiere. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag veröffentlicht [ ... ]

Unionspolitiker fordern Kurskorrektur beim Verbrenner-Aus

Wichtige Unionspolitiker fordern von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Kurskorrektur bei der geplanten Revision der europäischen CO2-Flottenregulierung. Das berichten Springer-Medien [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Gastgeber USA sein letztes Gruppenspiel gegen die Türkei mit 2:3 verloren. Die USA gehen trotzdem als Tabellenerster der WM-Gruppe D ins Sechzehntelfinale, [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.