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Ostzone will in EU und Euro

Kroatien welcome in Europe!? Lettland will den Euro. Chancenreiche Balkan- und Baltikum-Region. Bail-out in Slowenien notwendig. Tumulte in der Türkei. Kommt ein Syrienangriff der USA? Überschreiten von „roten Linien“ macht Sorgen. Präsidentschaftswahl im Iran. Ostbörsen mit Chancen.



von Andreas Männicke

Allen Unkenrufen zum Trotz nimmt die EU-Osterweiterung allmählich wieder Fahrt auf. Am 1. Juli 2013 wird Kroatien der EU beitreten und ab 1. Januar 2014 will Lettland den Euro einführen. Cui bono? In Anbetracht der Probleme der „PIGS“-Länder muss man sich die Frage stellen, welche Vorteile diese EU-Osterweiterungsprozesse haben und welchen Nutzen Sie haben. Kroatien war ein Land, das durch einen Bürgerkrieg im Entwicklungsprozess weit zurückgeworfen wurde und nun allmählich aufholt. Das Friedensargument mag stimmen. Wie aber sieht es wirtschaftlich aus?

Mit Kroatien wird zwar kein wirtschaftlich starkes Land der EU betreten, aber ein Land mit Entwicklungspotential, wenn dort nicht die gleichen Fehler begangen werden wie in Griechenland. Kroatien befindet sich auch nach wie vor in einer Rezession, die Arbeitslosenquote stieg auf 21% und von EU-Fantasie ist sowohl am Aktienmarkt als auch im Land selbst wenig zu spüren. Mit 4,4 Mio. Einwohnern und einem Bruttosozialprodukt von nur 43 Mrd € ist das Land auch ein Winzling in der EU ohne wirtschaftlich Bedeutung – ähnlich wie Griechenland. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor bleibt der Tourismus – ebenso wie in Griechenland.  Der Haushalt ist chronisch defizitär, was auch dazu führte, dass die Anleihen von S&P und Moodys, allerdings -  aber noch nicht von Fitch,- auf Junk-Bonds-Niveau heruntergestuft haben und kein „Investmentgrade“ mehr haben. Daher ist das Land von der Refinanzierung über die  internationalen Kapitalmärkten ausgeschlossen Auch die Unternehmen haben „vor Ort“ Schwierigkeiten, Kredite zu bekommen. Die Ausgangssituation ist als nicht die Beste, aber die kroatische Regierung erhofft sich dennoch einen positiven EU-Impuls in der Zukunft. Auch die andren ex-jugoslawischen Länder hoffen noch auf einen EU-Beitritt in der Zukunft und arbeiten die EU-Kapitel ab.

Wichtig für die ganze Balkan-Region wäre aber auch ein Bail-out der Bankschulden im Nachbarland Slowenien, auf denen bisher alle vergeblich warten, was die ganze Balkan-Region belastet. Kommt es aber zu dem Bail-out in Slowenien, dürfte auch der bisher brach liegende Aktienmarkt in Zagreb nach oben springen. Immerhin liegt der CROBEX-Index  seit Jahresbeginn noch 5% vorne und schnitt damit in diesem Jahr weit besser ab als so mancher andere Osteuropa-Aktienindex.

Lettland hat wesentliche bessere Makro-Daten als Kroatien und ist zumindest „auf dem Papier“ voll berechtigt, in die EWU aufgenommen zu werden, obwohl das Land im Jahr 2009 nur durch einen IWF-Kredit vor einem Default gerettet werden konnte. Danach machte aber Lettland wie auch die anderen baltischen Länder eine Rosskur und steht jetzt wirtschaftlich sehr gut dar. Das BSP-Wachstum betrug im letzten Jahr 5,5% und wird in diesem Jahr auch über 3% betragen. Damit hat Lettland die höchsten Wachstumsraten in Europa aufzuweisen. Das Haushaltsbilanzdefizit liegt dauerhaft unter 3%, womit Lettland auch einer der wenigen Länder im Moment ist, das die Maastricht-Kriterien erfüllen kann. Auch beträgt die Auslandsverschuldung unter 60%des BSP und die Inflation ist niedrig. Lettland pflegt sehr enge wirtschaftliche Beziehungen zu Russland. 30% der 2 Mio. Einwohner kommen auch  aus Russland, Weißrussland und den GUS. Die Börse OMX Riga ist sehr klein und illiquide, aber es gibt doch einige interessante Aktien mit hohen Dividendenrenditen, die auch im aktuellen EAST STOCK TRENDS ausführlich vorgestellt werden ebenso wie interessante Aktien aus Kroatien sowie Balkan– und Baltikumfonds. Vorrangig ins Baltikum investiert auch die deutsche Beteiligungsgesellschaft Beteiligungen im Baltikum AG  mit Sitz in Rostock. Der OMX-Riga-Index stieg seit Jahresbeginn schon um 8,1%, wobei die Börse in Vilnius mit einem Plus von 12,4% noch besser abschnitt und somit den DAX outperformte.

Die Türkei wurde durch die Tumulte auf der Straße zurückgeworfen und die Börse Istanbul fiel in 1 Woche um 11%. Man darf gespannt sein, wie sich das Land nach diesen einschneidenden Ereignissen jetzt (demokratisch?) weiterentwickelt und welche Menschenrechte beachtet werden. Auch die Türkei will schließlich irgendwann einmal – wie jetzt Kroatien - in die EU. Eine Revolution wie beim „arabischen Frühling“ erwarte ich in der Türkei nicht, obwohl die Polizeigewalt gegen Demonstranten an den „arabischen Frühling“ erinnert. Immer mehr junge und gebildete Menschen fordern aber auch in der Türkei  ihre Freiheitsrechte ein und wollen nicht den Weg der Islamisierung und schon gar den Weg der „Bevormundung von oben“. Ein Referendum wäre aber immerhin ein demokratisches Mittel, um den eskalierenden Seite auf der Straße zu schlichten, obwohl man genau weiß, wie in solchen Ländern ein „Referendum“ ausgeht. Auch hier muss man sich beim geplanten EU-Beitritt der Türkei fragen. Cui bono? Ganz abgesehen davon schätze ich die Börse Istanbul langfristig weiter als sehr chancenreich ein, denn wirtschaftlich geht es gut voran.

Spannend werden in den nächsten Wochen auch einige geopolitische Aspekte wie zum Beispiel wie die USA auf die Giftangriffe in Syrien jetzt konkret reagiert wird und ob sie mit dem neuen Präsidenten im Iran Hassan Rouhani, der als gemäßigter Reformer gilt, bei der kritischen Frage des Atomwaffenbaus bzw. des Bau des Atomkraftwerkes einen neuen Dialog eingehen.  Ein Militäreinsatz in Syrien ist zwar (noch) nicht geplant, aber man muss abwarten wie weit die militärische Unterstützung Obamas gehen wird und wie der Iran darauf reagieren wird, nachdem die „rote Linie“ überschritten wurde. Bisher sind seitens der USA nur das Schicken von Waffen und Munition in Betracht gezogen. Russland warnt vor einer Eskalation in Syrien. Ein neues Afghanistan will sich die USA  sicherlich nicht an den Hals binden. Ich befürchte daher einen langen Bürgerkrieg in Syrien – zum Leidwesen der ungeschützten Bevölkerung.

Für Israel wird im Sommer wohl auch die „rote Linie“ im Iran beim Atomkraftwerk und dem möglichen Bau einer Atombombe überschritten.  China wird den Iran unterstützen und Russland im Zweifel auch. Diese Entwicklungen könnten in den nächsten Wochen die positiven Entwicklungen in Osteuropa überschatten. Der Brentölpreis ist aufgrund der Unruhen schon wieder auf 106 USD/Barrel angestiegen. Dennoch sollten Sie gerade dann die Ostbörsen selektiv wieder in die engere Wahl nehmen.

www.eaststock.de

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